Und mein MB unterstützt diese natürlich auch hier einmal mein MB
Neulich hatte ich dann einen Benchmark test durchgeführt mit dem Ergebnis, dass die Schreibgeschwindigkeit auf die Platte offenbar um einiges höher ist als die Lesegeschwindigkeit, außerdem merkwürdig ist, dass die Lesegeschwindigkeit allgemein vielzu niedrig ist und das die Leistung der Platte in den letzten beiden Tests viel schlechter ausgefallen ist, als es für eine sata3 Platte normal wäre.
Ich denke mal, dass es ziemlich ungewöhnlich ist, dass die Lesegeschwindigkeit höher ist als die Schreibgeschwindigkeit deßhalb meine Frage:
Was könnte das merkwürdige Ergebnis des Benchmark-Tests auf meiner Festplatte erklären?
Ich bin gerade etwas Ratlos und hoffe ihr könnt mir helfen
Es ist normal, dass die Lesegeschwindigkeit bei Laufwerken teils deutlich höher als die Schreibgeschwindigkeit ist.
Ein ganz grober Vergleich sollen dir im Lesen eines Buches und optionalem Ausdruck einer Textdatei gegeben sein.
Die Seiten eines Buches sind bereits bedruckt…der Ausdruck eines Dokumentes muss erst einige Stationen durchlaufen.
Ahnlich sieht es dementsprechend bei Speichermedien aus…bevor etwas gespeicher werden kann, muss die Software zunächst freie Speicherfelder auf dem Datenträger ermitteln.
Vergleiche es einfach mit der Arbeit eines Bibliothekars…ein Buch aus dem Bestand ist in seinem Standplatz bereits erfasst…ein neues Buch muss erst " eingepflegt " werden, bevor mittels Karteikarten oder EDV sein Standort auf Anfrage abgerufen werden kann.
Es sind also stets mehr Schritte nötig, ein Medium zu beschreiben, als rein Daten auszulesen. Daher ist die Leserate schneller als die Schreibrate im Durchsatz.
Es ist normal, dass die Lesegeschwindigkeit bei Laufwerken
teils deutlich höher als die Schreibgeschwindigkeit ist.
Das ist mir klar (habe ich auch so geschrieben) aber bei mir ist es andersherum die Schriebgeschwindigkeit im Test ist höher als die Lesegeschwindigkeit.
Das kann auch noch damit zusammenhängen, wie stark die Platte fragmentiert ist. Dann muss der Lesekopf oft umpositioniert werden, um sich ein Datenpaket über verstreute Positionen mühsam zusammenzusuchen.
Auch die Position der Daten auf den Plattern ist entscheidend. Innen zur Spindel hin sind die Transferraten geringer, als am äußerem Rand der Plattern.
Letztlich sind dann auch noch die Dateigrößen entscheidend.
Eine Sammeldatei mit 8000 kleineren Unterordnern wird sich langsamer lesen / schreiben lassen, als z.B. ein zusammenhängender Videostream in selber Gesamtgröße.
Schreibzugriffe erfolgen je nach Dateigröße meistens in freien, zusammenhängenden Speicherbereichen auf der HDD.