ich bin mit meiner derzeitigen Lesefähigkeit unzufrieden.Mir fällt es schwer sinnetnehmend zu lesen bzw. den Text nach dem Lesen wiederzugeben. Ich lese nun schon seit ca. 1 Jahr regelmäßig, aber ich stelle keine deutliche Verbesserung fest.
Nun meine Frage: Ist die Lesefähigket eines Menschen zum Teil angeboren bzw. gibt es Menschen die von Natur aus besser lesen, oder ist das alles nur reine Übung?
ich bin mit meiner derzeitigen Lesefähigkeit unzufrieden.
Mir
fällt es schwer sinnetnehmend zu lesen bzw. den Text nach dem
Lesen wiederzugeben. Ich lese nun schon seit ca. 1 Jahr
regelmäßig, aber ich stelle keine deutliche Verbesserung fest.
Dazu die Frage: Wie alt bist Du, was liest Du, wieviel leist Du, hast Du eine Dyslexie oder Lese-Schreib-Schwäche, liest Du muttersprachliche Literatur?
Nun meine Frage: Ist die Lesefähigket eines Menschen zum Teil
angeboren bzw. gibt es Menschen die von Natur aus besser
lesen, oder ist das alles nur reine Übung?
Ja, die Fähigkeit ist zum Teil angeboren, sonst gäbe es ja die vererbbare Dyslexie oder Legasthenie nicht. Wahrscheinlich spielen die betroffenen Gene bei der Verschaltung im Gehirn eine Rolle, so dass die kognitiven Fähigkeiten auf diesem Gebiet verändert sind.
Fraglich ist allerdings, ob das auf Dich zutrifft.
Welche Lesestrategie hast Du denn?
Versuchst Du wirklich intensiv gelesene Texte mit eigenen Worten wiederzugeben? Als Übung empfehle ich Kurzgeschichten zu lesen, diese dann vor dem „inneren Auge“ abspielen zu lassen und dann die Geschichte möglichst mit eigenen Worten wiederzugeben. Wichtig sind hierbei vor allem Sprachverständnis, Phantasie und Wortschatzvielfalt.
Dies kann man durchaus üben. Und selbst mit nachgewiesener Dyslexie und/oder Legasthenie kann man mit viel Fleiß die Probleme überwinden.
Also: Ja es ist zum Teil angeboren, und ja, man kann es durch Übung verbessern.
Dazu die Frage: Wie alt bist Du, was liest Du, wieviel leist
Du, hast Du eine Dyslexie oder Lese-Schreib-Schwäche, liest Du
muttersprachliche Literatur?
Ich bin 20, lese seit einem halben Jahr ca. 2h täglich, breitgefächert aber vor allem Romane; eine Lese-Schreib-Schwäche habe ich nicht. Ich lese in der Muttersprache.
Versuchst Du wirklich intensiv gelesene Texte mit eigenen
Worten wiederzugeben? Als Übung empfehle ich Kurzgeschichten
zu lesen, diese dann vor dem „inneren Auge“ abspielen zu
lassen und dann die Geschichte möglichst mit eigenen Worten
wiederzugeben. Wichtig sind hierbei vor allem
Sprachverständnis, Phantasie und Wortschatzvielfalt.
Bei Romanen habe ich keine Probleme mir das Gelesene vorzustellen und auch wiederzugeben. Aber bei Fachtexten, Zeitungsartikeln usw. habe ich sehr große Schwierigkeiten. Mein Sprachverständnis ist bei diesen Texten praktisch null. Wenn ich einen Text Gelesen habe, weiß ich danach nicht mehr was drin stand. Ich habe einmal 6 Wochen lang jeden Tag min 1h versucht immer abschnittsweise Fachtexte wiederzugeben, aber ohne merkbare Verbesserung.
Wie lange benötigt man um von einem schlechten zum einem guten Leser zu werden? Sollte ich nach einem Jahr regelmäßigen lesens bereits zu einem guten Leser geworden sein, oder benötgt man länger?