Hallo,
als Ahnungslose muß ich hier mal wieder fragen. Die Tochter meines Freundes wird im Mai sieben und geht seit letztem Sommer zur Schule. Das erste Halbjahr wurde ihr von der Klassenlehrerin auch super quittiert, am meisten haben sich alle Beteiligten (mein Freund, seine Ex-Frau und ich) darüber gefreut, daß man ihr, im Gegensatz zu anderen Kindern in der Klasse nicht anmerkt, daß sie ein „Scheidungskind“ ist. Soweit so gut.
Probleme gibt es beim Lesen. Erstens hat sie ein supergutes Gedächtnis und wenn sie einen Text mehr as zweimal mitbekommen hat, kann sie ihn auswendig und liest ihn gar nicht mehr. Dazu kommt, daß in der Klasse das Lesen über Silben gelehrt wird, das bereitet ihr auch Probleme und sie kriegt es nur schwer hin, Buchstaben nacheinander zusammen zu bringen. Sie liest also deutlich schlechter als der größte Teil der anderen Kinder. Rechnen kann sie super, daß macht ihr auch Spaß und sie fordert ihren Papa immer wieder auf, ihr neue Zettel mit Rechenaufgaben zu basteln.
Habt ihr Erfahrungen mit der Silbenmethode? Wie ist sie im Vergleich zu anderen Methoden zu berwerten? Ist da bei dem Kind im Hinblick aufs Lesen etwas bedenklich? Wie könnte man sie fördern ohne ihr Druck zu machen?
Vielen Dank schon mal für Erfahrungsberichte und Tipps.
Gruß
Avera
