Hinweis: Für Leser dieser Brettes dürfte der Artikel
„Deutsche Sprache und deutsche Leitkultur“ von Klaus sowie der
untere Teil des Threads von Christopher und meiner
Wenigkeit vielleicht von Interesse sein. Es geht dabei weniger um
den politischen Reizbegriff, sondern um den immer geringer
werdenden Wortschatz unserer Kinder wg. Glotze und zu wenig
lesen.
Gruß
R.B.
Hallo Rudolf,
der von Dir angesprochene Artikel befindet sich unter „Sprachwissenschaften“ im Brett „deutsche Sprache“ mit dem unten angegebenen Titel als Artikel; hast Du vergessen (?) zu sagen.
Gruss, Deborah
Hinweis: Für Leser dieser Brettes dürfte der Artikel
„Deutsche Sprache und deutsche Leitkultur“ von Klaus sowie der
untere Teil des Threads von Christopher und meiner
Wenigkeit vielleicht von Interesse sein. Es geht dabei weniger
um
den politischen Reizbegriff, sondern um den immer geringer
werdenden Wortschatz unserer Kinder wg. Glotze und zu wenig
lesen.
Gruß
R.B.
Eine Sache über die ich mir auch schon Gedanken gemacht habe.
Wenn jedoch eine „Harry Potter“-Schwarte Verkaufszahlen erreicht die Nintendo und Konsorten sich in Ihen kühnsten Träumen nicht zu erhoffen wagen dann versöhnt mich das wieder
Ich habe da so meine Bedenken. Warum ich die habe, sollen zwei
Thesen näher zeigen:
Harry Potter ist unbestritten ein Verkaufserfolg. Er ist es
aber vornehmlich deshalb, weil eine wirklich ohne Übertreibung
gigantisch zu nennende PR-Maschine in Gang gesetzt wurde. Nur
weil darüber geschrieben wurde, dass das Buch gut sei, und nicht,
weil Leute, die es gelesen haben und wirklich gut finden, diese
Erfahrung publik gemacht haben.
Harry Potter ist unbestritten ein Verkaufserfolg. Das Buch
wurde in hoher Auflage verkauft. Aber wie viele Exemplare davon
wurden von den Kids gar nicht gelesen? Oder nicht zu Ende
gelesen? Vielfach waren Eltern oder andere Schenker der Illusion
erlegen, die Kinder würden endlich anfangen zu lesen, wenn man
ihnen nur dieses sehr in Mode geredete Produkt gäbe.
Gruß
R.B.
meiner Meinung nach hängt es allerdings viel an den Eltern. Nun meine Kinder sind zum selber lesen noch zu klein-trozallen lieben sie Bücher. Wenn Kinder mit Eltern, die viel lesen aufwachsen gehören Bücher genauso dazu wie das Fernsehn oder der PC. Meine Tochter (6) kommt nächstes Jahr in die Schule und freut sich sehr drauf, selbst ihre Bücher zu lesen und nicht immer vorgelesen zu bekommen. Sie sitzt jetzt schon oft mit ihren Brüdern(2mal2) auf dem Bett und versucht ihnen was vorzulesen.Die Kleinen sieht man nicht einen Tag ohne Bücher in der Hand.
Mit den richtigen Büchern macht es eigentlich jedem Kind Spass zu lesen.
Ich glaube, das ist ein ganz wichtiger Aspekt: Dass vor dem
Lesealter durch Vorlesen schon die Lust geweckt wird. Wenn in den
Büchern immer so Interessantes und Spannendes drin ist, was die
Eltern da „rauslesen“, dann wollen die Kinder später auch
unbedingt da reingucken. Wenn sie aber zur Unterhaltung nur vor
die Glotze gesetzt werden, bleibt das auch nachher so.
Gruß
R.B.
Nicht representative Betrachtung
In unserem Freundes- und Bekanntenkreis wurden (werden) viele Potter-Bücher gekauft und verschenkt. In keinem Fall hat ein Kind (und meist auch die Eltern) ein angelesenes Buch nicht zu ende gelesen (ich gehöre dazu, bin gerade zu 3/4 mit dem 4. Band fertig).
Was die Reklame angeht.
Es erscheinen jedes Jahr einige Hundert Jugendbücher, für die mehr oder weniger keine/kaum Werbung gemacht wird (werden kann), weil die Werbeetats der Verlage pro Buch ziemlich schmal sind. Erst wenn sich ein Buch bzw. eine Serie ordentlich verkauft (was meist aufgrund von Mundpropaganda und gute Besprechungen passiert) wird der Artikel gepuscht. Bei ca. 99 % der Titel passiert das nie.
Außerdem bin ich der Meinung, daß die Potterbücher es wert sind gelesen zu werden.
Gandalf
Der nicht so recht weiß, ob er denn ein Muggel ist