Hallo…
ich habe mit google leider keine Antwort auf meine Frage gefunden, muss sie also mal direkt hier stellen:
Wenn ich einem Verlag eine Leseprobe sende, und der Verlag als Leseprobe „15 bis 20 Seiten“ möchte, kann ich diese Seiten dann frei auswählen oder ist es selbstverständlich, dass immer die ERSTEN 15 - 20 Seiten des Buches gemeint sind?
Danke und Gruß
Peter
Hallo!
Du musst bedenken, dass der Verlag das ganze an den Leser verkaufen muss. Und der Leser hat keine Lust, ein Buch anzufangen, dessen Anfang langweilig ist. Also solltest du dem Verlag beweisen, dass der Anfang nicht langweilig ist.
Logisch, oder?
Grüße
Andreas
Hallo Andreas,
okay, aber -
dann würde mich interessieren:
Ein Buch hätte schon 200 Seiten, also:
Mitte und Ende stünden - ausformuliert etc.,
das Gesamtkonzept auch,
aber der Anfang (Ausformulierung) fehlt noch?
Gruß
P.
Hallo!
Ein Buch hätte schon 200 Seiten, also:
Mitte und Ende stünden - ausformuliert etc.,
das Gesamtkonzept auch,
aber der Anfang (Ausformulierung) fehlt noch?
Natürlich will ich dich nicht davon abhalten, etwas anderes einzuschicken, als den Anfang, aber empfehlen kann ich das nicht.
Empfehlen würde ich, den Anfang zu schreiben. Und dir dabei mehr Mühe zu geben, als bei den anderen 200 Seiten zusammen. Es lohnt sich.
Aber die Entscheidung liegt bei dir.
Grüße
Andreas
Okay, danke, besonders für den guten Satz mit der Mühe. 
Peter
Also wenn’s um ein Fachbuch geht sehe ich das anders. Da sind oft die ersten Seiten eine reine Einführung. Die dort behandelten Themen kennt jeder und die sind selten aufregend für jemanden, der jährlich ein paar Dutzend Bücher und hunderte Manuskripte durchgeht.
Bei einem Fachbuch würde ich eher ein Kernstück herausgreifen, welches eine der wichtigsten Aussagen erklärt. Dann würde ich auch unbedingt ein Inhaltsverzeichnis anlegen, damit der Empfänger weiß, was die Zusammenhänge sind.
lg
stef
http://strategylife.blogspot.com
Hallo!
Richtig. Bei einem Fachbuch ist es was anderes. Da kann man, denke ich, auch das Kernstück einsenden.
Trotzdem sollte, aus dem genannten Grund, auch der Anfang eines Fachbuches möglichst gelungen sein. Von Vorwörtern und Einleitungen halte ich nicht viel.
Grüße
Andreas
Hallo!
Ich habe bisher noch nichts veröffentlicht, mich aber bisher öfter durch die Einsendebedingungen von verschiedenen Verlagen und den Tipps dazu gelesen. Mein wissensstand ist, dass der Verlag entweder dezidiert angibt, was er haben will (die ersten 20 Seiten) oder auch sagt: "Die aussagekräftigsten 20 Seiten) - was in dem Fall ja auch eine Schlüsselszene sein könnte, in der der Kern der Handlung noch einmal wiedergegeben wird. Ich würde mich an deiner Stelle bei deinen
Lieblingsverlagen noch einmal direkt erkundigen. Manchmal geht es den Leuten ja um den Schreibstil (ich glaube doch, dass das auch ein wichtiger Punkt neben der Handlung ist, und dementsprechend nicht nur am Anfang hochqualitativ sein sollte *zwinker*).
Insofern: Nachfragen (die meisten Publikumsverlage haben inzwischen auch eine Website und ein Team das per Mail Fragen beantwortet) einfach mal über Google suchen.
Viel Erfolg!