"Die gute Logik
ist immer die nämliche,
man mag sie anwenden, worauf man will."
Gotthold Ephraim Lessing
WO steht das genau?
Lessing differnzierte also ganz als
„Kind seiner Zeit“:
GUTE Logik?
Es gibt5 also auch schlechte?
Und männlich?
Es gibt also verschieden geartete, männliche und weibliche?
Wer interpretiert Lessing für uns ?
Gruss
Michael „MV“
WO steht das genau?
Im Anti-Goeze, zweiter Beitrag.
Lessing differnzierte also ganz als
„Kind seiner Zeit“:
GUTE Logik?
Es gibt5 also auch schlechte?
Das ist a) ein Missverständnis, das sich vielleicht aufklärt, wenn Du den Satz in seinem Kontext und nicht aus dem Zusammenhang gerissen liest
und b) wusste man auch zu Lessings Zeit, dass es keine ‚gute‘ und ‚schlechte‘ Logik gibt, sondern allenfalls Logik und Scheinlogik.
Genau das sagt nämlich auch das Zitat von Lessing aus - es ist eine Replik auf Goezes Kritik an Lessing, „Daß er in der Kunst, mit seiner Theater-Logik und Bildersprache die richtigsten Sachen zu verwirren,und die hellesten in Nebel und Dunkelheit einzuhüllen, ein großer Meister sei, das will ich ihm gerne zugestehen.“ (Johann Melchior Goeze, Lessings Schwächen, 2. Stück).
Es gibt eben keine ‚schlechte‘ und auch keine ‚Theaterlogik‘, sondern nur ‚gute‘ - d.h. richtig angewandte Logik. Und das ist immer dieselbe.
Oder - um mit Lessing zu sprechen - "die nämliche.
Und männlich?
Es gibt also verschieden geartete, männliche und weibliche?
Du musst schon richtig lesen, das erleichtert das Verstehen.
Freundliche Grüße,
Ralf
Sicher!
Falsch gelesen - Entschuldigung!
Also die NÄMLICHE Logik…
MV