Hallo,
um mal ein bisschen Abwechslung in die Antworten zu bringen: Ja, ich lese eBooks.
Seit 1-2 Jahren lese ich gelegentlich Fachliches, wobei da der Schwerpunkt auf 30-50 Seiten war, die ich regelmäßig ausgedruckt habe. Ich lese 20-30 Seiten aber häufig auch am Monitor.
Ich habe mal ausprobiert, mir ein mobile Book aufs Handy zu laden. Das hat gar nicht funktioniert und ich hatte mehrfach Kontakt mit dem Support. Aber auch mit deren Hilfe hat es nicht geklappt und ich habe genervt aufgegeben.
Seit einem halben Jahr interessiere ich mich auch für Belletristik. Seit Ostern besitze ich einen eBook-Reader, das ist richtig klasse. Ich lese dadurch im Verhältnis ca. 90% eBooks, 10% gedruckte Bücher. Diese reizen mich seitdem nicht mehr. Ich lese gedruckte Bücher nur noch, was ich noch zu Hause habe und kaufe nichts neues mehr.
Ich finde meinen Reader viel praktischer. Ich habe inzwischen ca. 15 eBooks mit bis zu 1.000 Seiten drauf. Das Lesen ist klasse. Hierfür muss ich allerdings selbst Umformatierungen vornehmen (Größe in Word: 13x18 cm, Schrift läst sich z.B. bei Arial, 11 p gut lesen), weil es noch keine optimierten Pdf’s für meinen Reader in Deutschland gibt. Meinen Reader habe ich immer dabei, er passt super in meine Handtasche, weil er recht flach ist. Ich habe an dem Reader viel mehr Freude als an meinem Mp3-Player, da ich lieber lese als Musik zu hören.
Habe ich mal mehrere Tage nichts zu lesen, fehlt mir richtig was. Ich habe mich total daran gewöhnt, mich in der Mittagspause noch draußen hinzusetzen und eine Viertelstunde zu lesen.
Das Haptische vermisse ich gar nicht und ganz bestimmt nicht, beim nächsten Umzug. Ich finde es auch toll, nicht mehr überlegen zu müssen, wem leihe ich was. Und die ganzen Bücher, die immer rumfliegen, werde ich auch nicht vermissen.
Ich finde die eBook-Entwicklung viel zu langsam und freue mich auf die zukünftigen Veränderungen.
Viele Grüße
Olivera