Hallo, folgendes Szenario:
Beim Ausschalten einer Leuchtstofflampe (LL) mit konventionellem Vorschaltgerät (KVG) entsteht normalerweise ein Hochspannungsimpuls, der sich über den Ausschaltkontakt entlädt. Dieser Impuls wirkt kapazitiv oder induktiv auf eine benachbarte Leitung, an der ein Bewegungsmelder angeschlossen ist, der eine Glühlampe einschaltet.
Der Bewegungsmelder ist anscheinend sensibel genug, (fast) jedesmal einzuschalten, wenn die LL ausgeschaltet wird.
Um diesen unerwünschten Effekt zu verhindern, habe ich mir überlegt, einen Triac in den Schalter für die LL einzubauen, der vom eigentlichen Lichtschalter angesteuert wird (Verbindung A-G, evt. über Schutzwiderstand), und der die LL mit ihrem KVG schaltet. Da der Triac nach dem Abschalten seiner Ansteuerung erst im Strom-Nulldurchgang abschaltet, würde damit kein HV-Impuls erzeugt und damit eine Rückwirkung auf den empfindlichen Bewegungsmelder verhindert werden.
Bevor ich den Schalter umbaue, würde ich gerne von Euch wissen, ob ich mit dieser Methode auf dem richtigen Weg bin?!
Vielen Dank schon 'mal dass jemand so weit gelesen hat 
Hallo Fragewurm,
Der Bewegungsmelder ist anscheinend sensibel genug, (fast)
jedesmal einzuschalten, wenn die LL ausgeschaltet wird.
Dann ist er eigentlich nicht CE-Konform 
Bevor ich den Schalter umbaue, würde ich gerne von Euch
wissen, ob ich mit dieser Methode auf dem richtigen Weg bin?!
Nimm einen Überspannungsableiter (Varistor) und baue den direkt in der Klemme in die LL ein.
MfG Peter(TOO)
Nimm einen Überspannungsableiter (Varistor) und baue den
direkt in der Klemme in die LL ein.
MfG Peter(TOO)
Hallo Peter, und danke für Deine Antwort!
Das hab’ ich schon probiert, nützt aber nichts (wie eigentlich vorauszusehen war), weil sich der HV-Impuls trotzdem genügend hoch aufbaut (800…1000V), sodass am Schalter zwar kein Funke mehr überschlägt, aber die überm Varistor abgebaute Energie (LI^2/2=Strom*Spannung*Zeit) ja immer noch die gleiche ist.
Ich meine, man kann nur dadurch Abhilfe schaffen, dass man den Strom „von alleine“ - also viel langsamer - abklingen lässt. Dadurch, dass die in der Drossel gespeicherte Energie während eines längeren Zeitintervalls absorbiert wird, wird das Strom*Spannungs-Produkt entsprechend kleiner, und vor allem auch die Flankensteilheit, die wohl hauptsächlich die Ursache für die Beeinflussung ist.
Genau das würde doch beim Triac-Schalter passieren, weil er ja erst im Strom-Nulldurchgang aufhört zu leiten. Oder lieg’ ich da falsch?
MfG Erik
Hallo Erik,
Das hab’ ich schon probiert, nützt aber nichts (wie eigentlich
vorauszusehen war), weil sich der HV-Impuls trotzdem genügend
hoch aufbaut (800…1000V), sodass am Schalter zwar kein Funke
mehr überschlägt, aber die überm Varistor abgebaute Energie
(LI^2/2=Strom*Spannung*Zeit) ja immer noch die gleiche ist.
WO hast du dieseneingebaut und WELCHER Typ war es ?
Genau das würde doch beim Triac-Schalter passieren, weil er ja
erst im Strom-Nulldurchgang aufhört zu leiten. Oder lieg’ ich
da falsch?
Ist aber ein grösserer Aufwand, als eine einfache Entstörung.
MfG Peter(TOO)
WO hast du diesen eingebaut und WELCHER Typ war es ?
Parallel zur LL, vor der Drossel nach N
VDR-0,6 250 : Varistor, RM 7,5mm, 0,6W, 250VAC Reichelt JVR14N391K
Genau das würde doch beim Triac-Schalter passieren, weil er ja
erst im Strom-Nulldurchgang aufhört zu leiten. Oder lieg’ ich
da falsch?
Ist aber ein grösserer Aufwand, als eine einfache Entstörung.
MfG Peter(TOO)
Eigentlich kaum: ich nehm’ einen neuen Schalter, baue den Triac und Gate-Vorwiderstand ein, und wechsle den Schalter aus. Den zur LL abgehenden Draht muss ich dann halt mit einem der Hauptterminals des Triacs verbinden. Ob’s hilft …? Ich probier’s einfach 'mal aus. Versuch macht kluch 
MfG Erik
Hallo Erik,
Parallel zur LL, vor der Drossel nach N
VDR-0,6 250 : Varistor, RM 7,5mm, 0,6W, 250VAC Reichelt
JVR14N391K
DIREKT IN der LL oder beim Schalter ?
Eigentlich kaum: ich nehm’ einen neuen Schalter, baue den
Triac und Gate-Vorwiderstand ein, und wechsle den Schalter
aus. Den zur LL abgehenden Draht muss ich dann halt mit einem
der Hauptterminals des Triacs verbinden. Ob’s hilft …? Ich
probier’s einfach 'mal aus. Versuch macht kluch 
Überspannungsschutz für den TRIAC nicht vergessen, sonst hast du nach einer Spannungsspitze Dauerlicht.
MfG Peter(TOO)
Parallel zur LL, vor der Drossel nach N
VDR-0,6 250 : Varistor, RM 7,5mm, 0,6W, 250VAC
Reichelt JVR14N391K
DIREKT IN der LL oder beim Schalter ?
Ersteres. In ca. 10cm Entfernung von der Drossel.
Eigentlich kaum: ich nehm’ einen neuen Schalter, baue den
Triac und Gate-Vorwiderstand ein, und wechsle den Schalter
aus. Den zur LL abgehenden Draht muss ich dann halt mit einem
der Hauptterminals des Triacs verbinden. Ob’s hilft …? Ich
probier’s einfach 'mal aus. Versuch macht kluch 
Überspannungsschutz für den TRIAC nicht vergessen, sonst hast
du nach einer Spannungsspitze Dauerlicht.
Ja, richtig, danke!
MfG Peter(TOO)
MfG, Erik
Hallo, folgendes Szenario:
Beim Ausschalten einer Leuchtstofflampe (LL) mit
konventionellem Vorschaltgerät (KVG) entsteht normalerweise
ein Hochspannungsimpuls, der sich über den Ausschaltkontakt
entlädt. Dieser Impuls wirkt kapazitiv oder induktiv auf eine
benachbarte Leitung, an der ein Bewegungsmelder angeschlossen
ist, der eine Glühlampe einschaltet.
RC-Glied oder Varistor verbauen.
Der BWM ist aber nicht ein Baumarkt-Dingens?
Um diesen unerwünschten Effekt zu verhindern, habe ich mir
überlegt, einen Triac in den Schalter für die LL einzubauen,
der vom eigentlichen Lichtschalter angesteuert wird
(Verbindung A-G, evt. über Schutzwiderstand), und der die LL
mit ihrem KVG schaltet. Da der Triac nach dem Abschalten
seiner Ansteuerung erst im Strom-Nulldurchgang abschaltet,
würde damit kein HV-Impuls erzeugt und damit eine Rückwirkung
auf den empfindlichen Bewegungsmelder verhindert werden.
Bevor ich den Schalter umbaue, würde ich gerne von Euch
wissen, ob ich mit dieser Methode auf dem richtigen Weg bin?!
Bevor ich den Schalter umbaue, würde ich in die Leuchte ein EVG einsetzen und mich über flackerfreies Licht und geringeren Energieverbrauch freuen.
Hallo Carsten, s.u!
Hallo, folgendes Szenario:
Beim Ausschalten einer Leuchtstofflampe (LL) mit
konventionellem Vorschaltgerät (KVG) entsteht normalerweise
ein Hochspannungsimpuls, der sich über den Ausschaltkontakt
entlädt. Dieser Impuls wirkt kapazitiv oder induktiv auf eine
benachbarte Leitung, an der ein Bewegungsmelder angeschlossen
ist, der eine Glühlampe einschaltet.
RC-Glied oder Varistor verbauen.
BTDT. Hat leider nichts genützt.
Der BWM ist aber nicht ein Baumarkt-Dingens?
Westfalia. Von Busch-Jäger. Aber die Zuleitungen liegen im selben Rohr.
Um diesen unerwünschten Effekt zu verhindern, habe ich mir
überlegt, einen Triac in den Schalter für die LL einzubauen,
der vom eigentlichen Lichtschalter angesteuert wird
(Verbindung A-G, evt. über Schutzwiderstand), und der die LL
mit ihrem KVG schaltet. Da der Triac nach dem Abschalten
seiner Ansteuerung erst im Strom-Nulldurchgang abschaltet,
würde damit kein HV-Impuls erzeugt und damit eine Rückwirkung
auf den empfindlichen Bewegungsmelder verhindert werden.
Bevor ich den Schalter umbaue, würde ich gerne von Euch
wissen, ob ich mit dieser Methode auf dem richtigen Weg bin?!
Bevor ich den Schalter umbaue, würde ich in die Leuchte ein
EVG einsetzen und mich über flackerfreies Licht und geringeren
Energieverbrauch freuen.
Der Schalter-Umbau mit Triac war einfacher. Und funktioniert.
Flackern sehe ich nicht. Und die Blindleistung wird ja einigermaßen
kompensiert, wie schon vor 50 Jahren 
Trotzdem danke für Deine Antwort!