habe hier zwei leuchtstofflampen, die nicht mehr starten wollen.
alter zustand:
beim einschalten sehe ich nur ein glimmen an beiden enden.
habe dann erst neue starter und dann neue röhren reingemacht.
neuer zustand:
jetzt wollen sie zwar starten und leuchten auch mal kurz, gehen aber dann wieder aus.
wenn ich den starter in der „leuchtphase“ entferne, leuchten sie einwandfrei weiter. aber das kann’s ja net sein.
wo könnte der fehler liegen bzw. wie läßt sich das problem lösen?
welche Startet hast Du jetzt eingesetzt? Da gibt es verschiedene.
Der Starter muss zur Schaltung (Single- oder Tandemschaltung) passen und natürlich zur Leistung der Lampe.
welche Startet hast Du jetzt eingesetzt? Da gibt es
verschiedene.
Der Starter muss zur Schaltung (Single- oder Tandemschaltung)
passen und natürlich zur Leistung der Lampe.
es ist ein single-starter und er paßt für 36W-lampen.
zumindest stehen diese daten drauf.
Der Teil nach dem Wort „bestätigt“ in Deinem Artikel stimmt mit 80%-iger Wahrscheinlichkeit schon. Aber (für mich, der einige Male für sein Tropen-Zierfischaquarium die „Leucht-abdeckungen“ selber gebastelt hat) es ist relativ schleierhaft, wie eine defekte Lampe einen Starter zerstören kann. Eine defekte Drossel (Schluss von Windungen) kann das. Aber bei der Lampe ist es allerallerallerhöchstens DANN denk-BAR (DIE GERINGE MÖGLICHKEIT existiert), wenn der Heizfaden auf einer der Seiten genau SO durchbrennt (was sie aber selten tun), daß ungewöhnlich hohe Abschaltspannungen entstehen, die dann als Überspannung den Entstörkondensator des Starters DURCHSCHLAGEN lässt. An Anfragesteller: Vielleicht hast Du eine Möglichkeit, Dir die passende Drossel versuchsweise auszuleihen - Meiner Meinung nach einen Versuch wert.
Allerbeste Grüße allen und eine schöne Woche;
michael Z
ein normaler Glimmstarter hat keinen Kondensator. Und ein Sicherungsschnellstarter verfügt über eine reversible Abschaltung.
Letztlich lohnt sich sowas bei der beschriebenen einfachen Lichtleiste nicht. Die Dinger kosten 4,99EUR im Baumarkt.
Ich würde die Lichtleiste gegen eine mit EVG austauschen und fertig.
Das sieht mein Auge aber anders. Da ist ganz eindeutig einer drin. Parallel zur Glimmlampe.
Mich würde interessieren, welcher Fehler in der Drossel dazu führen kann, dass die Röhre zündet, aber durch den Starter immer wieder gelöscht und neu gezündet wird, ohne Starter aber dann ganz normal leuchtet.
Das sieht mein Auge aber anders. Da ist ganz eindeutig einer
drin. Parallel zur Glimmlampe.
Asche auf mein Haupt, da habe ich Mumpitz geschrieben. Hast recht, da ist einer drin (schäm).
Mich würde interessieren, welcher Fehler in der Drossel dazu
führen kann, dass die Röhre zündet, aber durch den Starter
immer wieder gelöscht und neu gezündet wird, ohne Starter aber
dann ganz normal leuchtet.
Hmm. Den Starter kannst Du ziehen nachdem das Gas genügend ionisiert ist. Das könnte nach diversen Startversuchen schon passieren, die Startwendeln sind dann schon warm genug.
Dieser Effekt tritt wahrscheinlich genau in der Phase auf wo die Versorgungsspannung einsetzt und der Zündvorgang beendet wurde.
Nach der Zündung geht die Betriebsspannung ja runter und reicht zwar für den Betrieb der Lampe aber nicht für eine Zündung (die dann ja auch unerwünscht ist).
Beim Wechselstrom bricht die Leistung des VG während einer Halbwelle wieder zusammen und löst eine erneute Zündung über den Starter aus.
Dies lässt sich dann, wenn die Startwendeln warm genug sind, durch ziehen des Starters beenden.
Aber ich gebe zu, genau weiss ich das auch nicht.
Mich würde interessieren, welcher Fehler in der Drossel dazu
führen kann, dass die Röhre zündet, aber durch den Starter
immer wieder gelöscht und neu gezündet wird, ohne Starter aber
dann ganz normal leuchtet.
Mal sehen ob ich das noch zusammenbekomme
Also der Starter ist eine Glimmlampe mit Bimetall-Elektroden.
Wenn die Röhre nicht gezündet hat, liegt die volle Netzspannung am Starter an, der spielt Glimmlampe, die Bimetall-Elektroden werden Warm und die „Glimmlampe“ verursacht einen „Kurzschluss“. Nun besteht der Heizkreis aus einer Serienschaltung aus den beiden Heizwendeln und der Drossel welche den Strom durch die Heizwendel begrenzt.
Da nun der Starter nicht mehr glimmt, erkaltet das Bimetall wieder. Beim öffnen wird durch die Gegeninduktion der Drossel die Zündspannung erreicht. Anschliessend wirkt die Drossel nur noch als „Vorwiderstand“ zur Strombegrenzung.
Wenn die Röhre gezündet hat, liegt am Starter noch eine Spannung von etwa 1V/cm Röhrenlänge an, also bei 120cm (entspricht einer 36W Röhre, wenn ich mich nicht gerade irre) sind das 120V. Bei dieser Spannung sollte nun der Starter nicht mehr als „Glimmlampe“ funktionieren.
Wenn nun die Drossel z.B. einen Windungsschluss hat, ist der Brennstrom zu hoch und somit auch die Spannung am Starter höher als sie sein sollte, wodurch dieser wieder zünden kann …
Bei dieser Konfiguration sollte die Röhre beim Vorheizen allerdings etwas helle leuchten und der zu hohe Brennstrom geht auch nochmals böse auf die Lebensdauer …
Deine Funktionsbeschreibung war auch meiner Meinung nach korrekt.
der Starter ist eine Glimmlampe mit Bimetall-Elektroden
Die Gasfüllung in den Glmmlampen von Startern scheint eine andere zu sein, als die in gebräuchlichen Glimmlampen, denn ich glaub mich entsinnen zu können, daß ich einmal beobachtete an einem Starter, dem das Gehäuse fehlte, daß dieses Teil nicht ORANGE leuchtete.
Vielleicht gat jeder Hersteller auch eine eigene Technik…