Hallo
Ich habe zwei Schwarzlichtleuchtstoffröhren aus einer Industriellen Anwendung.
Die Röhren sind Sonderanfertigungen mit einer Röhrenlänge von ca 260cm und 15mm Rohrdurchmesser.
Da ich nicht mehr in Erfahrung bringen kann mit welchen Spannungen und Strömen die Röhren betrieben wurden habe ich nun meinen alten Neontrafo wieder ausgegraben.
Nun meine Frage welcher Nennstrom könnte ungefähr richtig sein?
Wie wirkt sich das Nichtheizen der Elektroden auf die Lebensdaúer aus?
Ggf. reichen mir auch Links zum einlesen in das Thema.
Danke schon mal für die Anregungen.
Armin
Hallo Armin,
ohne nähere Angaben wird das nichts. Zumindest die Leistung sollte bekannt sein. (Fast) jede Leuchtstofflampe benötigt ein anderes VG.
Selbst Leuchtstofflampen mit gleicher Wattage aber unterschiedlicher Länge/Rohrdurchmesser funktionieren nicht am gleichen VG.
Gruss Sebastian
Wow! Danke für die superschnelle Rückfrage.
Hallo Armin,
ohne nähere Angaben wird das nichts.
Wow! Danke für die superschnelle Rückfrage.
Zumindest die Leistung sollte bekannt sein. (Fast) jede Leuchtstofflampe benötigt ein
anderes VG.
Ja da wird wohl was angepasstes drangewesen sein…
Selbst Leuchtstofflampen mit gleicher Wattage aber
unterschiedlicher Länge/Rohrdurchmesser funktionieren nicht am
gleichen VG.
Gibts den keine Pi mal Daumen Werte die ich anhand meiner Angaben einsetzen kann? Ich hab absolut nichts zu Röhren ausser den Maßen die ich gemessen habe.
Mir sind sie halt zum wegschmeißen zu schade und würde sie nun gerne meinen Kiddies in ihr Zimmer bauen.
Natürlich berührungsgeschützt über dem Kehlgebälk im Dachgeschoß!
Mir ist es auch egal wenn sie nicht die zu erwartende Lebensdauer erreichen. Ich möchte mir nur nicht die Mühe wegen „mal ausprobiert haben“ machen.
Gruß Armin
Hallo Armin,
Gibts den keine Pi mal Daumen Werte die ich anhand meiner
Angaben einsetzen kann? Ich hab absolut nichts zu Röhren
ausser den Maßen die ich gemessen habe.
Die „normalen“ FL, wie sie im Haushalt üblich sind, haben eine Brennspannung von ca. 1V/cm, also bei 260cm = 260V.
Die Brenn- und die Zündspannung hängen vor allem vom Durchmesser und dem Danmpfdruck des Quecksilbers zusammen. Bei Sonderanfertigungen ist da alles Möglich …
Der maximale Strom wird vor allem durch die Elektroden bestimmt. „Normal“ lag der so grob um die 100mA.
Das Vorheizen veringert vor allem die nötige Zündspannung. Kalt müsste die Zündspannung etwa das 4 Fache der Brennspannung betragen.
MfG Peter(TOO)
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Das ist doch schon mal was(Sternchen geb)
Die „normalen“ FL, wie sie im Haushalt üblich sind, haben eine
Brennspannung von ca. 1V/cm, also bei 260cm = 260V.
Gut dann probier ich das mal einzustellen. Der Strom ist durch das Streujoch schön einstellbar. Muß blos dabei aufpassen, dass ich mein Messgerät dabei nicht grille…
Die Brenn- und die Zündspannung hängen vor allem vom
Durchmesser und dem Danmpfdruck des Quecksilbers zusammen. Bei
Sonderanfertigungen ist da alles Möglich …
Hmmm, jetzt schaun mer mal.
Der maximale Strom wird vor allem durch die Elektroden
bestimmt. „Normal“ lag der so grob um die 100mA.
Über den Strom stellt sich ja die Spannung der Lampe ein.
Das Vorheizen veringert vor allem die nötige Zündspannung.
Kalt müsste die Zündspannung etwa das 4 Fache der
Brennspannung betragen.
Kein Problem mit dem Neontrafo 
Ich hoffe allerdings, dass er gut 60 - 70mA liefern kann, sonst mach ich das Streujoch ganz raus.
Gruß Armin
Hallo Armin,
also mit Pi mal Daumen wird das meiner Ansicht nach nichts und ich würde mich auch fragen ob das lohnt. Dein Vorhaben wäre auch mit 4 x 36W Schwarzlichtröhren mit Lichtleisten aus dem Baumarkt für 3,99 EUR realisierbar. Den Preis für die 36W-Schwarlichtröhren habe ich im Moment nicht im Kopf, liegt aber bei unter 10,- EUR. Lohnt das?
Gruss und guten Rutsch
Sebastian
Hallo Sebastian
Im Prinzip magst Du ja Recht haben, aber ich zitier mal den Begriff ‚Hobby‘ in Wikipedia:
Ein Hobby [Plural: Hobbys] (engl.: Liebhaberei, Steckenpferd) ist eine Freizeitbeschäftigung (siehe Erholung), die mit einer gewissen Leidenschaft und oftmals mit einem hohen Aufwand betrieben wird - nicht um einer Bezahlung willen, sondern eher aus Interesse und Freude an der Sache.
Sodele nun nochmal zur Sache selber.
Ich hab das ganze mal ein bischen ausgemessen:
Der Trafo hat im Leerlauf ausreichend Zündspannung 8KV(2x4KV mittig geerdet)
Der Kurzschlußstrom beträgt minimal 82mA.
Nun stellt sich aber mit angeschlossenen Röhren eine Spannung von 560V pro Röhre ein bei einem STrom von 130mA!
Wie verhält sich denn die Lebensdauer von Leuchtstofflampen bei Überstrom? Bei Halogenlampen habe ich bei 20% Überstrom nur noch ein 20igstel zu erwartende Lebensdauer.
Achja für den Fall dass Fragen wegen der Sicherheit kommen: Die Spannung wurde mit einem 40KV Hochspannungstastkopf gegen Erde gemessen. Für die Strommessung wurden die Röhren auch nur an einer Wicklung gegen Erde betrieben.
Gruß Armin
Der Kurzschlußstrom beträgt minimal 82mA.
Nun stellt sich aber mit angeschlossenen Röhren eine Spannung
von 560V pro Röhre ein bei einem STrom von 130mA!
Wie verhält sich denn die Lebensdauer von Leuchtstofflampen
Gruß Armin
Hallo
Die Frage lass ich mal einfach stehen. 
Ich hab den Neontrafo nun mal an einen Stelltrenntrafo angeschlossen.
Egebnis:
Sonderbare Röhren sind das.
Wenn ich die Brennspannung immer weiter reduzieregehen die Röhren unter etwa 550V aus!?!?
Die Brennspannung beträgt IMMER über 560V auch bei 66mA.
Wie ist das zu erklären?
Gruß Armin
Hallo Armin,
Egebnis:
Sonderbare Röhren sind das.
Wenn ich die Brennspannung immer weiter reduzieregehen die
Röhren unter etwa 550V aus!?!?
Die Brennspannung beträgt IMMER über 560V auch bei 66mA.
Wie ist das zu erklären?
So eine Röhre hat ja auch eine entsprechende Kennlinie.
Bis zum Erreichen der Zündspannung isoliert sie eigentlich.
Beim Zünden bricht dann der Innenwiderstand praktisch schlagartig zusammen und es stellt sich die Brennspannung ein. Wird die Brennspannung unterschritten, isoliert das Ding wieder.
Die Brennspannung hängt in einem weiten Bereich nur vom Strom und dem Innenwiderstand der Röhre ab.
Die Kennlinie entspricht der eines DIACs.
MfG Peter(TOO)