Leuchtstoffröhren

Hallo!

Ich habe mich gefragt, wie viel Strom Leuchtstoffröhren, die elektronisch geschalten werden, beim Einschalten verbrauchen. Würde man nicht Energie sparen, wenn man die Lampen einfach brennen lassen würde, als sie alle paar Minuten an- und auszuschalten. Beim Anschaltvorgang soll genauso viel Strom benötigt werden, als wenn man die Lampen 3h lang brennen lassen würde. Stimmt dies? Eine andere Vermutung ist, dass sich die Lebensdauer bei jedem Anschalten verkürzt.
Könnt ihr mir dazu ausführliche Informationen geben.
Danke!

MOD: ‚Suche und Archiv‘
Hallo Matthias,

vor ca. vier Wochen wurde dieses Thema schon mal ausführlich hier diskutiert. Vielleicht magst du mal auf „Suche und Archiv“ gehen und nach „Lechtsofflampen“ suchen.
Vielleicht hilft dir das schon weiter.

schönen Gruß,
… Jame~
-Moderator-

Im Archiv werden mir meine Fragen nicht beantwortet.

Hallo Matthias,
ohne hier selbst einen Bericht über diese Technik zu beschreiben, schau Dir bitt einmal die URL:
http://eeiwzb.et.tu-dresden.de/~stosch/Diplom_0.html
Wird Dein Problem dort gelöst?

Friedrich

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Im Archiv werden mir meine Fragen nicht
beantwortet.

… meine seinerzeit auch nicht, schade.

bye
Micha

Hallo Matthias

Wenn die Leuchtstofflampe mit einem elektronischen Vorschaltggerät (EVG)
arbeitet verbraucht der Einschaltvorgang
ÜBERHAUPT KEINE extra Energie !
Sie verbraucht ebensowenig wie im Betrieb
auch die Lebensdauer wird durch häufige Schaltvorgänge nur unwesentlich verkürzt
statt 8000h 7000h Lebensdauer
das gilt für alle hochwertigenKompaktleuchtstoflampen, weil die grundsätzlich ein elektronisches Vorschaltgerät haben. Bei so billigangeboten für 9,95DM oder noch weniger kann es sein
das es nicht stimmt. Qualität hat eben ihren
Preis. Außerdem haben die ein ganz beschissenes Licht

bei Uraltvorschaltgeräten mit Drosselspule
ist das was anderes. Die verbrauchen im Betrieb 30-50% mehr Energie als mit EVG

Trotzdem kann ich mir nicht vorstellen
das beim Einschaltvorgang der ja maximal
5mal aufflackern bedeutet. Strom für 3h
brennen verbraucht wird. Aber nachgemessen
habe ich es nicht

viele Grüße

Stefan Ludwig

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Ich werde es bald genau wissen
Danke für Eure Informationen.
War echt überrascht über Eure Beteiligung.
Werde in den nächsten Tagen dieses Problem auf den Grund gehen. Werde den Stromverbrauch beim Einschalten meßtechnisch auf den Grund gehen.
Ich sage Euch dann natürlich was dabei herausgekommen ist.

Hallo Matthias

also will ich die Frage mal mathematisch analytisch angehen

eine 60cm Leuchtstoffröhre hat eine Leistungsaufnahme von 18W

Am Ende wird sich herausstellen, das sich der Energieverbrauch beim
Starten niemals der von 3 Stunden Betrieb sein kann
(das Vorschaltgerät lasse ich mal zu UNgunsten dieser Aussage außen vor)

Energie ist Leistung mal Zeit W = P x t

Leistung ist Spannung x Strom P = U x I

Energie
3 Stunden Betrieb macht 18W x 3h = 54 Wh

jetzt nehmen wir an der Startvorgang dauert 30 Sekunden

dann müßte beim Startvorgang, um diesselbe Energiemenge von 54Wh in dreißig Sekunden zu
verbraten ein riesengroßer Strom fließen

30 Sekunden = 30 / 3600 = 0,00833 h

54Wh / 220V = 0,245 Ah

0,245Ah / 0,008333h = 29,4 A

bei 16 A fliegt die Sicherung raus
Eine Energiemenge die 3 Stunden Betrieb entspricht kann also gar nicht sein

Schließlich fliegt die Sicherung noch nicht einmal bei 20 parallel eingeschalteten Leuchtstofflampen raus

andersherum die Sicherung veträgt 16A
man kann wenigstens 20 18W-Leuchtstofflampen parallel an eine Sicherung hängen

macht 0,8A pro Röhre

angenommen der Einschaltvorgang dauert 30 Sekunden (was ja immer noch viel zu lange ist)

dann werden in 30 Sekunden maximal
30 / 3600 * 0,8A * 220V = 14,67 Wh verbraucht

Eine Energiemenge von 14,67 Wh entspricht einem Betrieb von 14,67 Wh / 18W = 0,8 h

das waren jetzt alles Maximalabschätzungen bei denen zu hohe „Betriebszeiten“ rauskamen

so und jetzt mal realistisch:
man kann bestimmt auch 20 120cm Leuchtstoffröhren à 36W an einer Sicherung betreiben

außerdem wird ein Uralt-Drosselspulen-Vorschaltgerät dann auch nochmal locker 20W pro Röhre verbraten

macht 56W pro Röhre

der Schaltvorgang dauert in der Regel weniger als 5 Sekunden

macht eine Energiemenge von
5 / 3600 x 0,8A X 220V = 0,244 Wh

0,244Wh entspricht einer Betriebsdauer von

0,244Wh / 56W = 0,00436h = 15,7 Sekunden

wenn man jetzt nochmal die 18W annimmt dann sind’s halt
0,244Wh / 18W = 48,8 Sekunden.
Und wohlgemerkt diese Berechnung geht davon aus das ein Strom von 0,8A fließt
und das ohne Unterbrechung. Das ist das dreifache einer 36W-Röhre+20W-Drosselspule

In Wirklichkeit ist die Startzeit noch kürzer, weil ja der Bimetallkontakt im Starter schließt und öffnet
um in der Drosselspule beim Öffnen des Kontaktes die Zündspannung zu erzeugen

so und jetzt geh’ ich mal mit dem Oszilloskop nachmessen…

also eine 0815 13W Energiesparlampe Marke ANKA-LIGHT einschalten und am Speicheroszilloskop
den Stromverlauf aufzeichnen…

Ergebnis: für schlappe 200ms war die Stromaufname beim Startvorgang ca. 50% höher als im Normalbetrieb danach

so ich hoffe das reicht jetzt um mit diesem Vorurteil aufzuräumen

viele Grüße

Stefan Ludwig

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Ihr,

der ganze Ansatz scheint mir etwas verwirrend. Stefan, was Du unter Energie verstehst ist von der Formel zwar richtig, jedoch ist der Zusammenhang anders da für die Energie t =Wattsekunde gemeint ist… Die Energie z.B. für eine Spule errechnet sich:

Wspule= (L * I^2) / 2 bzw.
Kondesator Wkondensator=(C*U^2)/2

Die Formel für Wel=U*(I*t) entsperechend Wel=U*Q und nicht Wel= (U*I)*t = P*t

Bei W=P*t sollte man hier von Arbeit sprechen !!! Energie ist ja gespeicherte Arbeit bzw. die Fähigkeit Arbeit zu verrichten. Und Arbeit ist Leistung mal Zeiteinheit.

W bedeutet ja Works, also Arbeit. In der Fachliteratur bedeutet es jedoch Energie. Warum nur hat man sich sowas ausgedacht?

Eine andere Sache ist es, wir haben es mit Wechselstrom zu tun und da kann man nicht so einfach 1+1 zusammenzählen. Wichtig ist die Phasenverschiebung und zwar in cos phi der 0,5 betragen dürfte.
Die Leistung der Röhre ist zwar 36 Watt. Hinzu kommt die Wirkleistung des Vorschaltgerätes mit ca. 5 Watt. Also hat die Wirkleistung einen Anteil von 41 Watt. Die Scheinleistung liegt also bei 41/0,5 =82VA

Da der Zähler ja nur die Wirkleistung messen wird, und die bleibt wie sie ist, ob du einschaltes oder auf dauerbrannt bist, spielt es keine Rolle, ob Du kurzzeitig eine höhere Induktionsspannung benötigst. Die Wirkleistung ist maßgebend für die Abrechnung. (Berechnung nach der e-Funktion)

Die Lebensdauer einer Röhre ist nach den besagten Stunden erreicht. Sicherlich kann man noch einige Tausend Stunden rauschendern, jedoch der Wirkungsgrad der Leuchtschicht ist zuwende. Ohne Leuchtschicht auch kein vernünftiges Licht. Also, ich schmeiße alle Röhren nach 2 Jahren raus, da mir sonst das Licht zu teuer wird.

Und das ist der Knackpunkt. Beim Licht sollte zunächst von dem benötigtem Lichtstrom ausgehen, und danach die Anzahl der Lampen festlegen.

Was die Sicherung betrifft, ist es so, daß diese den N-fachen Nennstrom für einige Zeit zulassen wird. ANGENOMMEN EIN B-Automat * 3,5 (K-Faktot) entsprächen = 56A .
für 2Stunden z.B. (müsse erst in VDE hineinschauen ob der Wert richtig ist)
Friedrich

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

habe mit http://i.am/metager

mal gesucht was es für Infos im Web zu
Energiesparlampen gibt

hier ein paar links

http://www.vauban.de/info/energiesparlampen.html

http://www.suedwest3.de/infomarkt/lexikon/1995/beitr…

http://verkehr.freepage.de/thomaswendt/sparlampe/

viele Grüße

Stefan Ludwig

Hallo!

Ich habe mich gefragt, wie viel Strom
Leuchtstoffröhren, die elektronisch
geschalten werden, beim Einschalten
verbrauchen. Würde man nicht Energie
sparen, wenn man die Lampen einfach
brennen lassen würde, als sie alle paar
Minuten an- und auszuschalten. Beim
Anschaltvorgang soll genauso viel Strom
benötigt werden, als wenn man die Lampen
3h lang brennen lassen würde. Stimmt
dies? Eine andere Vermutung ist, dass
sich die Lebensdauer bei jedem Anschalten
verkürzt.
Könnt ihr mir dazu ausführliche
Informationen geben.
Danke!

Zitat
http://www.vauban.de/info/energiesparlampen.html

Energiebilanz

Ein Argument, das oft gegen den Einsatz von E-Lampen ins Feld geführt wird, ist deren höherer Energieverbrauch bei der
Herstellung. Bedingt durch den komplizierten Aufbau stimmt das auch. Es wird etwa zehnmal soviel Energie für ihre
Herstellung verwendet, wie für eine Glühlampe. Berücksichtigt man aber die achtmal kürzere Lebensdauer der Glühbirnen, ist
der Energieverbrauch bei der Lampenherstellung schon fast gleich. Der Löwenanteil der Energie wird ohnehin beim Betrieb
verbraucht; nur etwa 1% der Betriebsenergie benötigt man zur Herstellung der Lampe. Berücksichtigt man all diese
Zusammenhänge, so benötigt man für Herstellung und Betrieb einer 60 Watt-Glühbirne 60,2 kWh. Dieselbe Rechnung ergibt
bei einer gleich hellen E-Lampe nur 12,3 kWh. Das sind 80% weniger. Während ihrer gesamten Lebensdauer erspart eine
E-Lampe der Umwelt umgerechnet 392 kg CO2, 21,6 kg Flugasche, 2,5 kg Schwefeldioxid und 1,8 kg Stickstoff. Die
Gesamtenergiebilanz fällt also eindeutig zugunsten der Energiesparlampe aus.

FALSCH

außerdem wird ein
Uralt-Drosselspulen-Vorschaltgerät dann
auch nochmal locker 20W pro Röhre
verbraten

Die Drosselspule liegt in Reihe zur Lampe
und kann deshalb keine hohe Leistung verbraten. Höchstens der daraus resultierende Blindstrom im Lichtnetz, doch der muß kompensiert werden.
Gruß Flo

Hallo Jo

die SCHÄTZUNG 20W bezieht sih auf eine 120cm Röhre mit 36W

In einem Buch über Stromsparen habe ich folgende Angabe gefunden:

spezifische Lichtleistung von Lampen
Leuchtstofflampen 50- 80 Lumen/Watt

an dem großen Unterschied von 50 auf 80 Lumen/Watt
kann man sehen was das eine Drosselspule im Vergleich zum EVG Vorschaltgerät ausmacht.

viele Grüße

Stefan Ludwig

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Vorsicht mit dem Winkel
Es Kommt drauf an, wie die Leistung berechnet wird. Wenn man nur U und I multipliziert, erhält man die Schein- leistung. Deshalb gilt U*I*cos(phi)
Damit die scheinleistung in etwa den Wert der Wirkleistung annimmt, muß man mit einem Kondensator kompensieren. Da-durch entsteht aber keine höhere Strom-aufname! >> Stromverbrauch bleibt gleich!
Außerdem kann ich mir nicht vorstellen, daß ein EVG keine Drosselspule enthält, diese dient nämlich zur Unterdrückung hochfrequenter Störsignale, die durch die Stoßionisation in der Leuchtstoffröhre entstehen.

Also auf jedenfall weiß ich 100%tig das man mit EVGs
ca. 30% Strom gegenüber uralten
Drosselspulen einsparen kann

sonst würde es ja wohl auch kaum Sinn machen
alte Lampen bevor die Drosselspule kaputt geht gegen neue mit EVG auszutauschen

*Man!WiesoGlaubtMirDennKeinerDasDasEnergieSpart!!!*

mfg sl

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Was, wie, wo???

Also auf jedenfall weiß ich 100%tig das
man mit EVGs
ca. 30% Strom gegenüber uralten
Drosselspulen einsparen kann

Wo steht denn das???

sonst würde es ja wohl auch kaum Sinn
machen
alte Lampen bevor die Drosselspule kaputt
geht gegen neue mit EVG auszutauschen

Hat die Lampe selbst das EVG drin??
Demnach ist die Spule doch noch drin!
Oder wie muß man denn das verstehen?

Greetinks Flo

Spule ohne wenn und aber!!!
Die Drosselspule hat keine Wirkung auf das Funktionieren der Lampe. Sie unterdrückt nur die hochfrequenten Störungen, die von der Gasentladung herrühren. Wer sich um die EMV Richtlinien einen Dreck schert kann sie draußen lassen, wird aber keine Energieersparnis feststellen.
Gruß Flo

Also auf jedenfall weiß ich 100%tig das
man mit EVGs
ca. 30% Strom gegenüber uralten
Drosselspulen einsparen kann

Wo steht denn das???

REN Stromsparen oder so ähnlich hieß das

such doch mal mit http://i.am/metager

nach den Stichworten REN rationelle Stromanwendung o.ä.

sonst würde es ja wohl auch kaum Sinn
machen
alte Lampen bevor die Drosselspule kaputt
geht gegen neue mit EVG auszutauschen

Hat die Lampe selbst das EVG drin??
Demnach ist die Spule doch noch drin!
Oder wie muß man denn das verstehen?

Greetinks Flo

Hallo Flo

Kompaktleuchstofflampen haben das EVG im gehäuse mit drin

bei Leuchtstoffröhren 60cm oder 120cm lang
ist es natürlich nicht in der Röhre

viele Grüße

Stefan Ludwig

nanana hast Du das wirklich schon mal
ausbrobiert?

dann laß es mich wissen

ich denke die Spule ist auch zur Strombegrenzung da

mfg sl

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Wenn die Röhre wechselt…
Na also, da unterscheiden sich ja schon die Röhren voneinander, dann ist ja ein direkter vergleich fast unmöglich.
Genug gestritten
Flo