Leukozyten-Szintigraphie

Liebe Experten,

Arzt hat mich zur Feststellung von evtl. Entzündungen im Körper zu einer Leukozyten-Szintigraphie geschickt. Er erklärte mir, was dabei gemacht wird und zwar genauso, wie im eingefügten Link beschrieben mit Blutentnahme usw.

http://www.gesundheits-lexikon.com/Knochen-Gelenke-S…

Nun war ich zur Untersuchung in der Nuklearmedizin. Dieser Arzt ist aber anders vorgegangen. Er hat mir radioaktives „Zeugs“ in die Vene injiziert, dann wurden sofort mit der Gammakamera Aufnahmen gemacht, nach 3 ½ Stunden nochmals und am nächsten Tag wieder. Es ist zwar für meine Frage nicht relevant, aber die Untersuchung war ohne Befund, obwohl ich Schmerzen im Unterbauch habe.

Ich habe den Nuklearmediziner gefragt, warum die Untersuchung auf diese und nicht auf die sicher etwas aufwändigere Art durchgeführt wird. Er gab mir so quasi zur Antwort, man könnte die Szintigraphie so oder so machen!

Meine Frage an Euch ist:
Gibt es tatsächlich unter ein und derselben Untersuchungsbezeichnung verschiedene Untersuchungsmethoden, gibt es da keine Norm, die das festlegt. Und wenn es verschiedene Methoden gäbe, sind dann die Ergebnisse gleich??

Vielen Dank fürs Lesen und im voraus schon danke für kompetente Antworten.

Lieben Gruß
Irmgard

Hi,

Gründe für Unterscheide kann es viele geben. Simpel gesagt, kocht ja auch nicht jeder Nudeln auf dieselbe Art und Weise und dennoch hat jeder am Ende gekochte Nudeln :smile:

Den einzigen Unterschied, den ich zwischen der Beschreibung vom link und deiner entdecken kann ist die Blutentnahme und die systemexterne Markierung. Ingesamt gibt es dann eine Injektion mehr. Dies kann ein grund für das veränderte Prozedere sein - viele Patienten haben eine viel bessere Kompliance, wenn sie weniger oft gestochen werden.
Die Bindung des Markers an die Leukos dürfte recht spezifisch sein, daher ist es eigentlich egal, ob diese im System oder extern passiert.

Viele Grüße,
JPL

Hallo JPL,

herzlichen Dank für Deine Antwort.

LG Irmgard