Lexmark optra E Punkte

Hallo zusammen,

mein lexmark optra E macht seit neustem in einem Abstand von 9,5 cm einen ziemlich dicken schwarzen Punkt auf die Ausdrucke. Dort wo die Punkte sind, ist die Schrift nicht mehr zu erkennen. Die Punkte erscheinen mit schöner Regelmäßigkeit auch über mehrere Ausdrucke hinweg. An welcher Walze kann das liegen und wie kriege ich die Ursache weg?

Danke

jekyll2000

Hallo jekyll2000,

wenn der Punkt seit längerer Zeit gleichmäßig auftritt, ohne sich „abzunutzen“ würde ich mal fürchten, dass die Bildtrommel einen Schaden hat bzw. verdreckt ist. Das kann z.B. schon passieren, wenn man Ettiketten bedruckt, und sich Klebstoff ablagert. Die vom Hersteller vorgesehehn Reinigungsmöglichkeiten erschöpfen sich gewöhnlich im Durchschleusen von Reinigungsseiten, aber das wirst du wohl schon versucht haben.

Es soll Leute geben, die haben Bildtrommel, so man bei dem Gerät herankommt, mit weichen Tüchern Wattestäbchen, oder gar mit Isopropylalkohol oder Feuerzeugbenzin gereinigt (natürlich nur wenn kalt und weit weg von jedem Strom). Aber so eine Bildtrommel ist sehr empfindlich. Schon intensives Licht kann sie ruinieren, ganz zu schweigen von Kratzern. Und ob die Beschichtung Lösungsmittel aushält…

Z.B. hier wurde mal über so was diskutiert: http://www.druckerchannel.de/forum.php?seite=beitrag…

Ciao

Madders

Hallo,

Es soll Leute geben, die haben Bildtrommel, so man bei dem
Gerät herankommt, mit weichen Tüchern Wattestäbchen, oder gar
mit Isopropylalkohol oder Feuerzeugbenzin gereinigt (natürlich
nur wenn kalt und weit weg von jedem Strom). Aber so eine
Bildtrommel ist sehr empfindlich. Schon intensives Licht kann
sie ruinieren, ganz zu schweigen von Kratzern. Und ob die
Beschichtung Lösungsmittel aushält…

Das ist ein Verfahren, wie ich es noch von den richtig großen Profidruckern mit Glastrommeln kenne. Bei den Folienbespannten Trommeln gängiger Heimlaser würde ich hiervon abraten. Ich hatte selbst mal den Optra E (steht hier im Moment mit verzogenem Gehäuse in Erwartung der Entsorgung noch rum) und auch mal ähnliche Probleme. Da hatte sich dann Toner auf der Trommel richtig festgebacken. Ich habe dann (es gab ja nichts zu verlieren) im Dämmerlicht die Trommel ausgebaut und dann rein mechanisch mit dem sauberen und ja doch relativ weichen Fingernagel die entsprechenden Verkrustungen abgeschoben (und dabei gut aufgepasst, nicht mit den fettigen Fingern an die Trommel zu geraten, also Fingeroberseite zur Trommel!). Der Effekt war, dass aus den großen Fehlstellen recht unauffällige kleine Fehlstellen wurden, die man für Geschäftsbriefe durchaus akzeptieren konnte. So hat die Trommel dann ihre normale Lebensdauer erreicht.

Gruß vom Wiz