ich möchte einen LG 32LG5000 - 32" LCD TV als Computer – Monitor nutzen. Er hat auch einen RGB – Eingang. Jetzt habe ich in der Betriebsanleitung gelesen, dass sich(ähnlich wie bei einem Röhrenfernseher) ein Bild, das längere Zeit angezeigt wird, auf die Bildschirmoberfläche einbrennen kann.
Jetzt bin ich natürlich verunsichert, stimmt das? Was muss man beachten, wenn man einen LCD Fernseher als Computer – Monitor nutz?
Freue mich über Antworten.
P.S. Noch eine Frage, wenn ich einen TFT – Monitor an einen Computer anschließe, wo zuvor noch ein Röhrenmonitor angeschlossen war, was muss ich da beachten? Habe irgendwie gehört, man soll in der Systemsteuerung des PCs die Abgabehelligkeit ändern. Stimmt das, wie geht das?
ich möchte einen LG 32LG5000 - 32" LCD TV als Computer –
Monitor nutzen. Er hat auch einen RGB – Eingang. Jetzt habe
ich in der Betriebsanleitung gelesen, dass sich(ähnlich wie
bei einem Röhrenfernseher) ein Bild, das längere Zeit
angezeigt wird, auf die Bildschirmoberfläche einbrennen kann.
Das ist natürlich nicht richtig. Manche Hersteller stecken nicht viel Liebe in die Erstellung und Pflege der Bedienungsanleitungen, daher bekommt man solche Sätze immer mal wieder vorgesetzt. Das gilt natürlich nur für Plasmafernseher.
Jetzt bin ich natürlich verunsichert, stimmt das? Was muss man
beachten, wenn man einen LCD Fernseher als Computer – Monitor
nutz?
Ich weiß nicht wie es bei dem LG ist, aber nicht alle HDTV unterstützen am RGB-Eingang die volle Schirmauflösung… Beträgt diese Beispielsweise 1366x768, kann es durchaus vorkommen, dass der Fernseher per RGB nur 1024x768 als Auflösung akzeptiert.
P.S. Noch eine Frage, wenn ich einen TFT – Monitor an einen
Computer anschließe, wo zuvor noch ein Röhrenmonitor
angeschlossen war, was muss ich da beachten? Habe irgendwie
gehört, man soll in der Systemsteuerung des PCs die
Abgabehelligkeit ändern. Stimmt das, wie geht das?
Das mit der Abgabehelligkeit hab ich noch nie gehört, kann mir aber vorstellen, was damit gemeint ist…
Falls der LCD-TV keine richtigen EDID-Daten an den Computer weitergibt, musst Du ihn vor Anschluss einstellen. Einfach die korrekte Auflösung sowie eine Bildwiederholfrequenz von 60 Hz einstellen, dann den neuen Monitor anschließen.
In der Regel klappt das aber ganz von selbst…
Ein LCD TV erfüllt die Anforderungen als TV, aber nicht als Monitor. Aus ergonomischer Sicht ist ein LCD TV als Monitor eine Katastrophe:
-meist nur interpolierte Auflösung = Unscharf
-grottenschlechter DPI Wert = extrem pixelige Anzeige
-viel zu hoher Candela Wert = geht extrem auf die Augen
LCD TV lassen sich für Präsentationen, Dia Shows etc. verwenden. Aber nicht wirklich als Monitorersatz.
Das war das mit der nativen Auflösung die ich meinte…
-grottenschlechter DPI Wert = extrem pixelige Anzeige
Geb ich Dir vollkommen Recht, und keiner hockt 3 Meter vorm Monitor. Es gibt aber auch 32er mit Full HD, das ist ertragbar. Aus entsprechender Entfernung… Und Geschmackssache… Ich find meinen 24er mit 1920x1200 schon fast zu grob…
-viel zu hoher Candela Wert = geht extrem auf die Augen
Das war das was ich noch bemerken wollte… Man muss unbedingt - im Betrieb als PC-Monitor - die Helligkeit gaaanz runterregeln. Aber da kommt ein riesiges Problem zum Tragen… Die meisten LCD-Monitore, vor allem die billigen (LG beispielsweise) erlauben keine entkoppelte Regelung der Hintergrundbeleuchtung, sondern nur auf Kosten der Gammakurve. Und das ist ein NO GO.
LCD TV lassen sich für Präsentationen, Dia Shows etc.
verwenden. Aber nicht wirklich als Monitorersatz.
Kann ich aus der Praxis nicht bestätigen. Bei uns im Tonstudio hängen am MAC 2x32" TFT’s für die Darstellung der vielen Fenster der Schnittprogramme, bin zwar ein „Lichtler“, aber bisher haben sich unsere Tonleute noch nie wegen der Darstellung beschwert und die sitzen teilweise nächtelang vor den Teilen. Gut, ob die dann z.B. spieletauglich sind, ist eine andere Frage, aber im Tonstudio spielt ja auch keiner, allerdings kommt es da schon auf eine gute Darstellung an.