Libyen

Max, Du nervst
.

Hallo Peter!

Dich hab ich primär auch nicht gemeint. Es ist ja auch nett, daß sich gleich alle so Sorgen machen. Aber völlig unbegründet. Der Kerl, mein Freund, bereist dieses Land seit gut 10 Jahren proffesionell und war auch schon privat da. Es wird auch diese Tour im freundschaftlichen Rahmen durchgezogen und glaube mir: Ich hab viel mehr Angst(oder sgaen wir Bedenken) zu verdursten als von irgendjemanden gekidnapped zu werden:wink:) Soll gar keine schlechte Diat sein:wink:)

Ich freu mich schon so sehr auf die Unendlichkeit der Wüste. Ich freu mich auf den Sternenhimmel, die Unendlichkeit der Weite die mich umgeben wird, nichts mehr ist wichtig, bis auf den Wasservorat. Der Sinn und die Aufgabe - beschränkt aufs Notwendige.

Soweit ich mich erinneren kann, ist dein Vater in der Motorsportszene kein Unbekannter. Auch hier zählt: No Risk, no Fun!

Gotcha!
Dusan

und aus
* Cocktailschlürfer, du :wink:

Für diesen Geiselspruch muss ich einen Stern vergeben:smile:
Ist schon schlimm genug wenn als Auskunft auf eine Frage Alles in Frage gestellt wird. Aber auf der anderen Seite macht das ja " wer- weiss-was.de" so interessant.Wäre aber auch noch interessant zu wissen welche Sonnenmilch denn so in Libyen die richtige ist…lach*
Einen schönen Abend noch.

Aniko

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no risk no fun - okay…

Soweit ich mich erinneren kann, ist dein Vater in der
Motorsportszene kein Unbekannter. Auch hier zählt: No Risk, no
Fun!

Stimmt, mein Vater war von 1946 bis 1955 Motorradrennfahrer und fuhr noch mit 68 Jahren bei der Tourist Trophy auf der Isle of Man mit Vollgas seine „Lap of Honour“. Allerdings hat man damals wie heute immer versucht, Risken auszuschalten oder zu minimieren (heute wohl mehr als früher). Ich sage einmal, Motorradrennfahren ist kalkuliertes Risiko.

Sich mit fanatischen Moslemgruppen einzulassen ist aber in meinen Augen kein kalkulierbares Risiko - das kann tödlich ausgehen - ich glaube, das war es was, dir etliche da posten wollten (halt net recht freundlich der eine oder andere).

Oder anders gesagt, wenn von vorne herein das Risiko relativ besteht / nicht kalkulierbar ist und möglicherweise andere noch Hilfe leisten müssen, dann sehe ich die Dinge eher als vorsätzlich und weniger unter dem Titel „no risk no fun“. Ist irgendwie so vergleichbar, als wenn bei uns in die Berge Touristen trotz Warnungen der Einheimischen mit Halbschuhe bei Schlechtwetter einen 3.000er besteigen und prompt in Bergnot geraten und dann maulen, wenn die Bergung zu bezahlen ist - ich hoffe, du verstehst, was ich da rüber bringen will.

Grüße
Peter

Ich war auch geschäftlich in Libyen und stand auch unter dem „Schutz der Regierung“. Vor Ort waren alle in Deutschland vereinbarten Leistungen seitens des Landes nicht mehr wahr. Die Veranstalter eines medizinischen Symposiums wollten mir eine Vereinbarung (Fax sah echt aus) mit meinem Chef unterjubeln, die ich nie zuvor gesehen hatte. Laut dieser Vereinbarung sollte ich 1000 Dollar für meine Teilnahme bezahlen.Als ich mich weigerte und ein Telefonat mit meinem Chef forderte(und das als Frau in Libyen), wurde ich auf Schritt und Tritt beobachtet und Telefonate jeglicher Art unterbunden. Erst als ich mich bereit erklärte 500,-- Dollar zu zahlen, konnte ich mich etwas freier bewegen.

Ich möchte die Erfahrung nicht missen, aber freiwillig Libyen: nie wieder!!!

Allerdings mit dem Motorrad in die Wüste… sehr reizvoll, insbesondere, da die Libysche Wüste die schönste der Erde sein soll.