Hängt die Farbe des Lichts mit der Frequenz oder der Wellenlänge zusammen? Bei gebrochenem Licht ist die Wellenlänge ja verändert - die Farbe auch?
Jan
Hängt die Farbe des Lichts mit der Frequenz oder der Wellenlänge zusammen? Bei gebrochenem Licht ist die Wellenlänge ja verändert - die Farbe auch?
Jan
Moin!
Hängt die Farbe des Lichts mit der
Frequenz oder der Wellenlänge zusammen?
Wellenlänge und Farbe drücken dasselbe aus. Das sichtbare Spektrum beginnt oberhalb von Infrarot (langwelliges Licht) und endet kurz vor Ultraviolett (kurzwelliges Licht). Wenn Du von Wellenlänge, Frequenz und Farbe sprichst, meinst Du mit allen dreien beim Licht dasselbe.
Munter bleiben… TRICHTEX
Moin,
Frequenz = Lichtgeschw. / Wellenlaenge
Bei gebrochenem Licht ist die Wellenlaenge uebrigens nicht geaendert, wo steht denn sowas?
Licht unterschiedlicher Wellenlaenge (also auch unterschiedlicher Frequenz) wird unterschiedlich gebrochen - also z.B. beim Prisma unter einem anderen Winkel gestreut.
Die versch. Wellenlaengen machen gerade die Farbe aus. Kurzwelliges sichtbares Licht ist violett, langwelliges rot und dazwischen die sog. Regenbogenfarben.
Gruesse
Ansgar
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Hängt die Farbe des Lichts mit der
Frequenz oder der Wellenlänge zusammen?
Bei gebrochenem Licht ist die Wellenlänge
ja verändert - die Farbe auch?
Beim Brechen verändert sich nicht die Wellenlänge des Lichts. Was ich ändert ist die Lichtgeschwindigkeit, die ist in jedem Medium anderst, weshalb das Brechen ja überhaupt erst zustande kommt. Die Farbe bleibt allerdings gleich.
Gruss Markus
Ja wenn sich aber die Lichtgeschwindikeit ändert, muss sich ja auch die Wellenlänge ändern, da beide ja direkt miteinander zusammenhängen!
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Hängt die Farbe des Lichts mit der
Frequenz oder der Wellenlänge zusammen?
Bei gebrochenem Licht ist die Wellenlänge
ja verändert - die Farbe auch?
Hallo Jan,
die Farbe des Lichts wird von der Frequenz der Lichtwelle bestimmt.
Es gilt
c = lambda * f
wobei c die Lichtgeschwindigkeit, lambda die Wellenlänge und f die Frequenz bezeichnet. Wenn sich das Licht nicht im Vakuum sondern in einem Medium ausbreitet, verringert sich seine Geschwindigkeit - genauer gesagt sinkt sie auf den n-ten Teil von c[Vakuum] ab, wobei n die Brechungszahl des betreffenden Mediums ist (n ist immer größer als Eins, z. B. n[Wasser] = 1.5). Und die Wellenlänge sinkt ebenfalls auf den n-ten Teil von lambda[Vakuum]. f und die Farbe bleiben dieselbe.
Wenn es also heißt „Die Wellenlänge 520 nm entspricht der Farbe grün“, so stimmt das nur für das Vakuum! Die Aussage „Die Frequenz 5.77 * 10^14 Hz entspricht der Farbe grün“ gilt dagegen nicht nur für das Vakuum, sondern für jedes Medium. Warum aber die erste Form die allgemein gebräuchliche ist, obwohl die andere ja universeller ist, kann ich Dir auch nicht genau sagen (ich vermute, es hängt damit zusammen, daß Längen einfach viel anschaulicher sind als Frequenzen).
Mit freundlichem Gruß
Martin
Aha, da liegt also das Problem. Wenn Du in anderen Medien bist ist es tatsaechlich ein kleines Kuriosum von Farbe zu sprechen, da sich diese im Sinne unserer physiologischen Farbendefinition auf Wellenlaenge im Vakuum bezieht. Was konstant bleibt ist die Frequenz (es sei denn Du willst Dich jetzt auch noch bewegen), und das Auge unterscheidet nicht Wellenlaenge sondern Frequenzen, schliesslich ist die Augenfluessigkeit immer dieselbe.
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Hallo!!
Wenn Du von
Wellenlänge, Frequenz und Farbe sprichst,
meinst Du mit allen dreien beim Licht
dasselbe.
Im streng physikalischem Sinne schon, wie aber schon einmal in diesem Forum diskutiert wurde, ist der Ausdruck „Farbe“ rein physiologisch und kann nicht wirklich mit der physikalischen Größe verglichen werden.
Wer sich dafür näher interessiert, kann ja mal im Archiv nachlesen; Das Thema damals hieß „Ist ‚Schwarz‘ eine Farbe oder nicht?“ oder so.
viel Spaß noch wünscht…
BStefan