Hallo Experten!
Ich lese gerade „Das Universum in der Nussschale“ und dort steht geschrieben:
Insbesondere müßten sie alle die gleiche Lichtgeschwindigkeit messen, egal, wie rasch sie sich bewegten. Die Lichtgeschwindigkeit sei unabhängig von der Bewegung der Beobachter und von der Ausbreitungsrichtung des Lichts stets dieselbe.
(-> Anders als zB bei der Schallgeschwindigkeit. Bewegt man sich mit Mach 1 mit der Welle mit, ist die Relativgeschwindigkeit ja 0)
Das heißt doch, dass ich mich willkürlich bewegen kann und immer die selbe Lichtgeschwindikeit messe. Auch wenn ein anderer Beobachter sich ganz anders bewegt, misst dieser ebenfalls eine konstane Lichtgeschwindigkeit. Damit das möglich ist, muss sich die Zeit für die einzelnen Beobachter ändern.
Soweit wäre es mir noch klar und hoffe auch richtig.
Weiters steht geschrieben:
Astronomen hatten gelernt, das Licht anderer Galaxien zu analysieren und zu bestimmen, ob sie sich von uns fort oder auf uns zu bewegen…
Slipher mißt das Licht von vier Nebeln und stellt fest, daß drei von ihnen rotverschoben sind, der Andromedanebel hingegen eine Blauverschiebung zeigt. Seine Deutung: Andromeda bewegt sich auf uns zu, während sich die anderen Nebel von uns entfernen.
Hier fängt mein Problem an: Wenn die gemessene Lichtgeschwindigkeit immer gleich ist (unabhängig von meiner Bewegung), wie kann sich die Lichtwelle in der Frequenz verändern und somit eine Rot- bzw. Blauverschiebung hervorrufen? Damit wären wir doch wieder beim Schall und beim Doppler Effekt!? Aber die Lichtwellen sollen sich eben nicht wie Schallwellen verhalten - so zumindest immer die Aussage???
Andererseits gibt es aber Laserkreisel, die auf der Messung von Interferenzen, hervorgerufen durch Laufzeitunterschiede, beruhen - und bekanntlich funktionieren diese Laserkreisel recht gut.
Was nun? Ist die Ausbreitung des Lichts unabhängig vom Beobachter immer konstant oder gibt es doch Unterschiede?
Bitte bringt Licht in die Sache
einganzverwirrter Luggi