Ein 300.000 km langer Zylinder bewegt sich mit einer
Geschwindigkeit von 150.000 km/Sekunde.
Da Du nichts anderes schreibst, gehe ich einfach mal davon aus, dass beides im gleichen Bezugssystem gemessen wurde.
Ein Photon, daß sich
wegen der Lichtgeschwindigkeit mit 300.000 km/Sekunde bewegt,
sollte sich normaler weise in genau einer Sekunde vom Anfang
bis zum Ende des Zylinders bewegen.
Ich gehe mal davon aus, dass Du mit „normalerweise“ den Vorbeiflug an einem 300.000 km langen ruhenden Zylinder meinst.
Da sich der Zylinder
jedoch mit einer Geschwindigkeit von 150.000 km/Sekunde
bewegt, bewegt sich das Ende des Zylinders weg vom Photon, so
daß das Photon eigentlich 1,5 Sekunden benötigen würde, um das
Ende des Zylinders zu ereichen.
So ist es.
Nach der Speziellen
Relativitätstheorie verkürzt sich der Zylinder so
Wenn ich weiterhin davon ausgehe, dass die Länge des Zylinders im gleichen bezugssystem gemessen wird, wie seine Geschwindigkeit, dann ist er bereits verkürzt.
daß beim
Photon eine Geschwindigkeit von 300.000 km/Sekunde gemessen
wird.
Ja, Photonen bewegen sich im Vakuum immer und überall mit 299792,458 km/s (also rund 300.000 km/s).
Da das Photon eine Strecke von insgesamt 450.000 km
zurücklegt, müßte diese Strecke folglich um den Faktor 0,666
verkürzt werden.
Warum? Das Photon legt in 1,5 Sekunden eine Strecke von 450.000 km zurück. Es bewegt sich also mit 300.000 km/s.
Nach der Formel Wurzel[1-V²/C²] ist der
Faktor jedoch gleich 0,866.
Das ist der Faktor, um den der bewegte Zylinder verkürzt ist. In seinem Ruhesystem ist er also 346410 km lang und das Licht braucht dort 1,154 Sekunden, um von einem Ende zum anderen zu kommen.
Wo ist der Fehler?
Offenbar würfelst Du Werte aus verschiedenen Bezugssystemen durcheinander.