Hallo,
als ich gerade mit meinem Omega A 2.0i losfuhr leuchteten nach einigen km ploetzlich 2 Lampen im Armaturenbrett gleichzeitig: Das Symbol mit der Batterie welches aussagt dass wahrscheinlich die Lichtmaschine kaputt ist und das Symbol mit dem roten Ausrufezeichen welches auf zu wenig Bremsfluessigkeit hinweist.
Da ich keinen Zusammenhang zwischen den beiden Sachen sehe frage ich mich was die wirkliche Ursache sein kann…
Weiss jemand was das sein koennte?
Es hat stark geregnet - kann es sein dass es irgendwo einen Kurzschluss in den Kabeln gab und nur deshalb die Symbole geleuchtet haben?
Gruss und Dank
Desperado
P.S.: Dass ich die Lima mit einem Voltometer pruefen kann weiss ich - wie teste ich aber dass der Omega keine Bremsfluessigkeit verliert? Soll ich einfach den Motor starten und ca. 20 Mal im Stand die Bremse durchdruecken und den Fluessigkeitsstand beobachten oder gibt es da bessere Moeglichkeiten bzw. kann man ein kleines Loch so ueberhaupt finden?
Hallo,
schau doch erst einmal nach dem Füllstand der Bremsflüssigkeit. Wenn da zu wenig drin ist, kannst Du immer noch in dem Bereich einen möglichen Fehler suchen. Bedenke dabei auch, dass der Wagen eine hydraulische Kupplungsbetätigung haben könnte, die mit Bremsflüssigkeit betrieben wird.
irgendwie glaube ich aber auch nicht an zwei gleichzeitig auftretende Fehler. Sind die Lampen nach erneutem Motorstart immer noch an?
Nicht dass das Kombiinstrument „spinnt“.
Beste Grüße
Guido
Fehler gefunden
Hallo Guido,
Danke fuer die Antwort - aber der Fehler war doch ein anderer: Bei erneuter Betrachtung des Motorraumes ist mir aufgefallen dass der Keilriemen nicht mehr da war, das erklaert schon mal die Lichtmaschine und wahrscheinlich wird der Bremskraftverstaerker oder eben die hydraulische Kupplung (falls der Omega so etwas hat) auch irgendwie dadurch unterstuetzt.
Weil so etwas bestimmt haeufiger auftritt haette Opel ja eigentlich bei den Symbolerklaerungen in der Betriebsanleitung mehrere Moeglichkeiten aufzaehlen koennen… na ja, muss ja einen Grund haben wieso der Konzern permanent kurz vor der Pleite steht.
Gruss
Desperado
Weil so etwas bestimmt haeufiger auftritt
Bei gut gewarteten Autos tritt so etwas überhaupt nicht auf. Der Keilriemen wird bei jeder Inspektion geprüft und ggf. ersetzt. Wenn du selbst nicht in der Lage bist, das zu tun, solltest du das den Fachleuten in der Werkstatt überlassen.
Den Hersteller trifft jedenfalls keine Schuld.
haette Opel ja
eigentlich bei den Symbolerklaerungen in der Betriebsanleitung
mehrere Moeglichkeiten aufzaehlen koennen… na ja, muss ja
einen Grund haben wieso der Konzern permanent kurz vor der
Pleite steht.
Opel steht und vor allem stand nicht permanent kurz vor der Pleite und falls es dennoch einmal dazu kommen sollte, ist das von dir Genannte ganz sicher nicht der Grund dafür.
Gruß TL
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Hallo Guido,
Bei erneuter Betrachtung des Motorraumes ist mir aufgefallen
dass der Keilriemen nicht mehr da war,
Gruss
Desperado
Hi
Wenn die Lichtmaschinenkontrolle brennt , ist das erste was man kontrolliert , der Keilriemen.
bei den Standart - Omegas , also 115 / 136 und 170 Ps ist so viel Platz im Motorraum , das es ein Opa mit dem Krückstock auf den ersten Blick sieht , wenn der Keilriemen nicht mehr da ist.
Das ein Keilriemen nach einer gewissen Laufleistung mal hinüber ist , ist ja wohl kein Opel typisches Problem .
Opel hat zwar hier und da ein paar Klöpse vom Band gelassen , aber ein kaputter Keilriemen gehört nun ganz , ganz sicher nicht dazu .
Insofern ist die Schuld auf Opel zu schieben , doch eher eine Phrase , wie ehemals die Golf und die Manta Fahrer die sich immer behakt haben .
Toni
Hallo noch mal,
gut, da hätte man drauf kommen können. Alles weitere dazu wurde ja schon geschrieben.
Was ich immer noch nicht verstehe: Dadurch geht die Brems-Warnlampe an? Das dürfte eigentlich nicht sein, zumindest sehe ich da keinen Zusammenhang. Oder ist das ein Diesel und es wird über den Keilriemen eine Unterdruckpumpe angetrieben?
Beste Grüße
Guido
Hallo,
das mit der Bremswarnlampe verstehe ich auch ueberhaupt nicht, vor allem weil ich jetzt gesehen habe dass etwas was mit Schlaeuchen mit dem Bremsfluessigkeitsbehaelter verbunden ist (wahrscheinlich fuer den Bremskraftverstaerker) durch einen anderen Riemen angetrieben wird welcher zwar mit dem Keilriemen verbunden ist aber eben diesen antreibt. Demnach duerfte dieser andere Riemen und somit auch der Druck der Bremsfluessigkeit rein gar nichts miteinander zu tun haben.
Ein Diesel ist es uebrigens nicht.
Gruss
Desperado
Hallo,
ich meinte nicht dass Opel Schuld daran ist dass nach vielleicht 20 Jahren (sollte es der erste sein) der Keilriemen reisst sondern dass ich es nicht gut finde dass kaum brauchbares in der Bedienungsanleitung steht - es waere doch sinnvoll wenn sie schreiben wuerden was meist die Ursachen sind wenn diese oder jene Lampe aufleuchtet anstatt nur ein abstraktes „Spannung zu niedrig“ oder „Oeldruck zu niedrig“ zu erwaehnen.
Gruss
Desperado
Hallo,
es waere doch
sinnvoll wenn sie schreiben wuerden was meist die Ursachen
sind wenn diese oder jene Lampe aufleuchtet anstatt nur ein
abstraktes „Spannung zu niedrig“ oder „Oeldruck zu niedrig“ zu
erwaehnen.
Was sollten die denn da alles aufführen? Gerade bei der Kontrollleuchte für die Ladespannung gibt es einfach zu viele Möglichkeiten, woran das liegen kann.
Was die andere Lampe betrifft: Die leuchtet, wenn die Handbremse angezogen ist bzw. wenn der Bremsflüssigkeitsstand zu niedrig ist (aus welchem Grund auch immer). Oder habe ich da was vergessen?
Wozu diese besagten Schläuche sind, da habe ich momentan keine Idee.
Beste Grüße
Guido