Lichtmauer!?!

Hallo…

Also irgendwie ist das alles nur eine Idee und ich weiß nicht, was dran richtig ist, oder ob es überhaupt richtig ist, aber dafür ist diese Seite jawohl da…:

Grundlage:
Schallmauer; Ansammlung von Schallwellen…

Idee/Irtum:wink: :
Mal angenommen, man könnte ein Raumschiff basteln, das 1,5fache Lichtgeschwindigkeit erreiche könnte (jaja, auch wenns angeblich nicht geht…)
Soo, jetzt frage ich mich, was passieren würde, wenn das Raumschiff erstmal auf 0,999999999fache Lichtgeschwindigkeit beschleunigen würde und dann die Triebwerke so drosseln würde,
dass es noch ein wenig dauert (sagen wir 10sekunden) bis die Geschwindigkeit C erreicht wird.

Da sich das Licht ja immer konstant mit C bewegt müsste sich die, ich nenn es jetzt mal, „Lichtwellen“, auf Grunde der Beschleunigung immer näher kommen und somit eine Art „Schallmauer“ bilden, nur halt mit „Licht“…

irgendwie klingt das falsch, finde ich, ich kann mir aber nicht genau erklären, wo da überhaupt der Haken ist…

Danke im voraus für eine „simble“ :wink: erklärung
Arndt

Hi,

Du stellst da eine relativ philosophische Frage, da Du von der traditionellen Physik erwartest, ein Phänomen zu beschreiben, das es nach ihren Grundsätzen nicht geben dürfte. Grundproblem ist dabei, daß Du unendlich viel Energie brauchen würdest, um das Raumschiff auf Lichtgeschwindigkeit zu beschleunigen. Das wird dann schwierig.

Warum willst Du eigentlich die Triebwerke drosseln?

Gruß
Christian

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Da sich das Licht ja immer konstant mit C bewegt müsste sich
die, ich nenn es jetzt mal, „Lichtwellen“, auf Grunde der
Beschleunigung immer näher kommen und somit eine Art
„Schallmauer“ bilden, nur halt mit „Licht“…

Genau das würde passieren. Das von Dir ausgehende Licht würde sich in Form eines Kegels (ähnlich dem machschen Kegel) ausbreiten und ein außenstehender Beobachter würde einen Überlichtblitz wahrnehmen.

Wirklich erstaunliche ist, daß es so etwas wirklich gibt. Innerhalb optisch dichter Medien ist die Lichtgeschwindigkeit oft beträchtlich langsamer, als im Vakkum. Elementarteilchen, wie Neutrinos können diese Medien aber weiterhin mit Geschwindigkeiten durchqueren, die beliebig nahe an der Vakuumlichtgeschwindigkeit liegen. So kann der paradoxe Fall eintreten, daß das Licht so langsam ist, daß es von einem Teilchen überholt wird und ein Überlichtblitz entsteht, der sich kegelförmig im Medium ausbreitet.

Im Vakuum sieht das natürlich anders aus. Würdest Du Dich mit Überlichstgeschwindigkeit bewegen, würde ein ein Außenstehender zwar einen Überlichtblitz bemerken, aber Du würdest davon nichts spüren. Da Deine Eigenzeit rückwärts läuft würdest Du glauben, daß das Licht sich nicht auf Dich zu bewegt, sondern sich weiterhin mit Lichtgeschwindigkeit von Dir entfernt. Allerdings ist diese Überlegung unsinnig, da man die Relativitätstheorie nicht auf einen Fall anwenden darf, den sie selbst ausschließt. Das wäre so, als würde man durch Null dividieren, was ebenfalls verboten ist und manschmal zu lustigen Ergebnissen, wie 1=2 führt.

mh…
klare Antwort :wink:)

>>Warum willst Du eigentlich die Triebwerke drosseln?

Ich wollte nur noch anmerken, daß der Effekt Cerenkov - Effekt genannt wird. Man kann ihn z.B. in AKWs beobachten. Das Kühlwasser leuchtet dann blau.

…Allerdings ist diese Überlegung unsinnig, da man

die Relativitätstheorie nicht auf einen Fall anwenden darf,
den sie selbst ausschließt. Das wäre so, als würde man durch
Null dividieren, was ebenfalls verboten ist und manschmal zu
lustigen Ergebnissen, wie 1=2 führt.

Mir sagte ein Mathematiker der sich sehr mit der Relativitaetstheorie befasst, dass auch Einstein zur Begruendung seiner Theorie oefter durch Null geteilt hat. Ich kann dazu nichts sagen, aber wenn das von Interesse ist, koennte ich seine Seite nochmal raussuchen.
Marcus

Mir sagte ein Mathematiker der sich sehr mit der
Relativitaetstheorie befasst, dass auch Einstein zur
Begruendung seiner Theorie oefter durch Null geteilt hat.

Das kann ich mir nur schwer vorstellen.

Mir sagte ein Mathematiker der sich sehr mit der
Relativitaetstheorie befasst, dass auch Einstein zur
Begruendung seiner Theorie oefter durch Null geteilt hat.

Das kann ich mir nur schwer vorstellen.

Lieber Dr. Stupid,

ich habe Dir mal einen Auszug reinkopiert. Wie schon gesagt, ich habe weder die Quelle ueberprueft, noch alles verstanden. Es kann also auch Mist sein…
Marcus

Alle mit Nummern versehenen Gleichungen sind entnommen (in dieser Reihenfolge) dem Buch Albert Einsteins „Über die spezielle und die allgemeine Relativitätstheorie“; Anhang: Einfache Ableitung der Lorentz-Transformation.

c = x / t x - ct = 0 x > 0 (1)

c = -x / t x + ct = 0 x 0 (3)

c = -x’/ t’ x’ + ct’ = 0 x’ 0, x’ > 0___(5)

0 = (x’ + ct’) = m * (x + ct) = 0 x

Lieber Dr. Stupid,

Davon bin ich leider noch weit entfernt.

> c = x / t x - ct = 0 x \> 0 (1)  
> c = -x / t x + ct = 0 x 0 (3)  
> c = -x'/ t' x'+ ct' = 0 x' 0, x'\> 0 (5)  
> 0 = (x' + ct') = m \* (x + ct) = 0 x

Bis hierhin gibt es keine Probleme.


    
    
    
    > Also:  
    >   
    > 0 = l \* 0 l = 0  
    > 0 = m \* 0 m = 0
    



Daraus werde ich nicht schlau.


    
    
    
    > Wird  
    >   
    > a = (l + m) / 2 und b = (l - m) / 2 (7)  
    >   
    > gesetzt, folgt für den nicht ausgeschlossenen Fall l=m=0 :  
    >   
    > a = 0 b = 0  
    >   
    > Addition und Subtraktion der Gleichungen (5) und (6) ergeben
    
    (unter Verwendung von (7) ):
    
    
    > x' = a \* x - b \* ct (8)  
    > ct' = a \* ct - b \* x (9)
    



Dieser Schritt ist unzulässig, da (5) und (6) verschiedene Definitionsbreiche haben.


    
    
    
    > Um die Geschwindigkeit v des Koordinatensystems K'   
    > relativ zu K ermitteln zu können, wird  
    >   
    > x' = 0 gesetzt in (8):
    



Dieser Schritt ist unzulässig, da (8) aus (5), (6) und (7) hergeleitet, (5) und (6) aber nur für x'≠0 definiert sind.


    
    
    
    > 0 = a \* x - b \* ct  
    >   
    > x = ct \* b/a a = 0 (10)  
    > x/t = c \* b/a a = 0 (11)  
    > v = c \* b/a a = 0 (12)
    



Hier wird es richtig haarig. Die Division durch Null ist eine Todsünde und darf so nicht stehen bleiben. Zulässig wären (10) bis (12) nur dann, wenn man anstelle von b/a den Limes von (l-m)/(l+m) für m+l→0 einsetzt. Dieser ist aber leider unbestimmt. Wenn das Ganze überhaupt Sinn machen soll, daß muß man zusätzlich eine Beziehung zwischen m und l angeben. Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, daß dieser "Beweis" tatsächlich aus Einsteins Feder stammt.

Lieber Dr. Stupid,

Davon bin ich leider noch weit entfernt.

Tschuldigung, aber von „Stupid“ scheinst Du auch noch weit entfernt zu sein. Darf ich mal die Zwischenfrage stellen, wieso Du dieses Pseudonym benutzt (b.z.w. warum Du ueberhaupt eines benutzt)? Du darfst diese Frage aber ignorieren…

Also zum Thema: Ich braeuchte viele Stunden um die Zusammenhaenge dieser Formeln und ihren Sinn zu begreifen, wir sind eben nicht alle gleich.
Ich kann Dir also nicht ganz folgen, aber ich habe das Buch von Einstein vor mir liegen (Ueber die spezielle und die allgemeine Relativitaetstheorie) und solltest Du es nicht zur Hand haben, koennte ich Dir die entsprechenden Seiten faxen oder schicken. Dann brauche ich natuerlich Deine Nummer, denn ich kenne mich mit meinem Computer noch nicht ausreichend aus, um eingescannte Sachen ins www zu geben.
Marcus

Darf ich mal die Zwischenfrage stellen,
wieso Du dieses Pseudonym benutzt (b.z.w. warum Du ueberhaupt
eines benutzt)?

Du darfst.
(Mein Pseudonym habe ich gewählt, als ich vor Jahren begann auf www.playsite.com Reversi zu spielen. Es hatte denselben Sinn, wie das Große A im Rückfenster von Führerscheinneulingen und tatsächlich habe ich anfangs so schlecht gespielt, daß daß der name gerechtfertigt war. Mit der Zeit wurde ich natürlich besser und hätte mein Pseudo ändern können. Damit hätte ich aber mein Rating verloren und als Neueinsteiger von vorn anfangen müssen. Da ich aber bereits in den obersten bereich der rangliste aufgestiegen war, bin ich bei meinem alten pseudo geblieben, obwohl es nicht mehr paßte. mit der zeit habe ich mich so an den Namen gewöhnt, daß ich ihn im gesamten Internet verwende.)

Also zum Thema: Ich braeuchte viele Stunden um die
Zusammenhaenge dieser Formeln und ihren Sinn zu begreifen, wir
sind eben nicht alle gleich.

Um ehrlich zu sein hätte ich auch nicht die geringste Ahnung von den Physikalischen Sachverhalten, welche mit diesen Formeln dargestellt werden, wenn mir die lorenztransformation nicht schon bekannt wäre. Tatsächlich habe ich mich nur auf die mathematischen Sachverhalte konzentriert, welche so wie sie da stehen nicht korrekt sind. Möglicherweise erscheint das in einem anderen Licht, wenn ich die Formeln in dem Kontext sehe, unter dem sie im Buch stehen.

Dann brauche ich natuerlich Deine Nummer, denn
ich kenne mich mit meinem Computer noch nicht ausreichend aus,
um eingescannte Sachen ins www zu geben.

Du könntest mir das Script mailen indem Du es (am besten als JPEG oder mit gepackt) an eine Mail anhängst. Meine EMail-Adresse ([email protected]) müßte übrigens im Kopf dieses Postings stehen.