habe heute morgen beim betätigen des lichtschalters (knipser als wippe) die glühbirne gefetzt, wobei die sicherung rausflog. nach dem tausch der glühbirne und einlegen der sicherung brannte die lampe (lichtschalter stand ja noch auf „an“). leider konnte ich das licht nicht wieder ausknipsen, da sich der schalter nicht mehr umknipsen lässt. was kann hier defekt sein? brauche ich nen neuen schalter oder ist nur was ausgehakt? gibt es da erfahrungswerte?
Läßt sich natürlich kaum sagen wenn man den Lichtschalter weder kennt noch ihn anschauen kann. Im Zweifelsfall hört es sich aber eher nach Austauschen durch Fachkraft an.
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Hallo Fragewurm,
habe heute morgen beim betätigen des lichtschalters (knipser
als wippe) die glühbirne gefetzt, wobei die sicherung
rausflog. nach dem tausch der glühbirne und einlegen der
sicherung brannte die lampe (lichtschalter stand ja noch auf
„an“). leider konnte ich das licht nicht wieder ausknipsen, da
sich der schalter nicht mehr umknipsen lässt. was kann hier
defekt sein?
brauche ich nen neuen schalter oder ist nur was
ausgehakt?
Vermutlich sind die Kontakte verschweisst, also Totalschaden des Schalters.
Allerdings stellen sich da noch ein paar Fragen:
- Eigentlich sollte ein qualitativ guter Schalter mit einem solchen Fall zurechtkommen.
- Mit welcher Stromstärke ist den dieser Kreis abgesichert ?
- Markenglühbirnen haben im Sockel eine Sicherung eingebaut, welche zu grosse Ströme beim Durchbrennen der Glühwendel unterbinden.
MfG Peter(TOO)
nun ja, es handelte sich nicht um eine markenglühbirne. der schalter ist von meinem vermieter (wird also von der qualität kein guter sein, da dieser spart, wo es geht) und zur stromstärke kann ich wenig sagen!
sollte ich den schalter ausbauen und einen neuen einbauen oder kann ich da was versauen??
sollte ich den schalter ausbauen und einen neuen einbauen oder
kann ich da was versauen??
Wenn Du es richtig machst, nein.
Allerdings zeigt die Frage, daß Du Dir damit nicht ganz sicher bist.
Ich bin kein Anhänger der „lass lieber die Finger davon, und deswegen gibts auch keine Information dazu“- Theorie, schließlich heißt das hier auch ein „Forum zum Austausch von Wissen auf Gegenseitigkeit“.
Also: Sicherung raus und den neuen Schalter genauso anschließen wie den alten.
Aber: Wenn Du Dir nicht 100% sicher bist, daß Du es kannst, frage jemanden, der das schon gemacht hat und schaue ihm dabei über die Schulter - 230V sind „todsicher“.
LG
Stuffi
aber wenn die sicherung raus ist, kann mir doch nichts passieren, oder?
Vermieter !
Moin,
da ist ja das Zauberwort: Vermieter.
Diesem einfach Bescheid sagen: Schalter is putt, mach bitte heile.
Dann macht der das bzw. läßt machen.
sollte ich den schalter ausbauen und einen neuen einbauen oder
kann ich da was versauen??
Ja.
Auch wenn du einen neuen Schalter genau so wie den alten einbaust. Nämlich dann, wenn alt und neu nicht identisch sind, was für einen Laien nicht so einfach zu erkennen ist.
Es ist ein Schaden an der gemieteten Wohnung, und zwar im Bereich der fest eingebauten Installation.
Als Mieter gibt es nur eine Lösung: Vermieter machen lassen.
Mal anders herum gedacht:
Wenn ich dein Vermieter wäre, würde ich mich aber ganz schön „bedanken“, wenn du an der E-Installation meines Objektes rumfummelst.
Schönen Tach noch.
Herm
Hi Martin
aber wenn die sicherung raus ist, kann mir doch nichts
passieren, oder?
Während der Arbeit nicht (wenn du die richtige Sicherung rausnimmst *g*), allerdings können nicht sachgemäß angeschlossene Kabel dann später im Betrieb Folgeschäden nach sich ziehen …
Beispiele:
- schlechter Kontakt => Hitzentwicklung => Schmorstellen, Kabelbrand, …
- vertauschte Leitungen & einpoliger Schalter: Schalter schaltet N statt L aus => macht sich bemerkbar, wenn jemand die Leuchte austauschen will und plötzlich dabei ein prickelndes Gefühl hat (dann hat die ganze Fassung 230V!). Wenn du Glück hast, schaltet der FI schnell genug aus.
Gruß
peherr
Recht hat er, der Germ.
- und -
unter Umständen wird es auch schwieriger sein,
einen Lichtschalter vom selben Schalterprogramm
zu beschaffen, und beim Auszug hat man dann das
Geschrei… also schön vom Vermieter machen lassen.
Gruß Sörfi
Hallo Martin,
Ja, durch den Kurzschluß haben sich die Kontakte verschweißt, wie ja bereite erwähnt wurde. Oft ist diese Schweißverbindung aber nur sehr schwach und wenn Du Glück hast, kannst Du sie durch kräftiges Hin und Herdrücken des Schalters wieder lösen.
Jörg
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Hallo Jörg,
Ja, durch den Kurzschluß haben sich die Kontakte verschweißt,
wie ja bereite erwähnt wurde. Oft ist diese Schweißverbindung
aber nur sehr schwach und wenn Du Glück hast, kannst Du sie
durch kräftiges Hin und Herdrücken des Schalters wieder lösen.
Hast du auch darüber nachgedacht, wie so ein Kontakt danach aussieht, also so von der Kontaktoberfläche her ?
Und welchen Einfluss das auf den Übergangswiderstand hat ?
Und da so ein Billigteil meist aus Thermoplast gefertigt ist, sollte auch klar sein, was dann die Wärme anrichtet ! Ich habe solche Häufchen schon in der Hand gehabt.
MfG Peter(TOO)
Hallo,
also, man kann aus allem eine Doktorarbeit machen!
Wenn die Deutschen 1945 so vorgegangem wären, würde Deutschland heute noch in Trümmern liegen!
Ich bin selbst ausgebildeter Elektriker und ich empfehle, daß Du
erst mal kräftig am alten Schalter das Schalten probierst. Wenn das nichts bringt, dann einen gleichen Schalten einbauen (lassen).
Selbstverständlich vorher Sicherung aussschalten!
Gruß
Waldemar
Hi Martin
aber wenn die sicherung raus ist, kann mir doch nichts
passieren, oder?Während der Arbeit nicht (wenn du die richtige Sicherung
rausnimmst *g*),
Du kannst auch dann noch eine ordentlich gewischt bekommen wenn die Überstromsicherung draußen ist, weil am Neutralleiter auch durch Induktion oder dem Fließen von Ausgleichsströmen eine Spannung anliegen kann.
Je mehr Kabel im Haus verlegt wurden und um so mehr Verbraucher angeschaltet sind umso größer ist das Risiko. Ich war schon in Gebäuden wo, trotz herausgenommener Sicherung, noch ganze 60 Volt am Neutralleiter gegen Erde meßbar waren. Wenn Du also wirklich ganz sicher gehen willst keine gewischt zu kriegen, solltest Du daher den FI-Schutzschalter ausschalten.
Hallo Peter,
Ja, durch den Kurzschluß haben sich die Kontakte verschweißt,
wie ja bereite erwähnt wurde. Oft ist diese Schweißverbindung
aber nur sehr schwach und wenn Du Glück hast, kannst Du sie
durch kräftiges Hin und Herdrücken des Schalters wieder lösen.Hast du auch darüber nachgedacht, wie so ein Kontakt danach
aussieht, also so von der Kontaktoberfläche her ?
Wenn sich der Schalter durch mehrfaches Betätigen wieder schalten läßt, kann da eigentlich nur eine kleine Abrisskante entstanden sein, die sich nach einigen Schaltvorgängen von selbst wegbrennt, sodass sich die Kontakte wieder normal berühren können.
Und welchen Einfluss das auf den Übergangswiderstand hat ?
Sicher nicht mehr Einfluss als der normale Abbrand der Kontakte in jahrelangem Betrieb.
Und da so ein Billigteil meist aus Thermoplast gefertigt ist,
sollte auch klar sein, was dann die Wärme anrichtet ! Ich habe
solche Häufchen schon in der Hand gehabt.
Es gibt aber auch Leute, die mit solchen Lichtschaltern Heizlüfter schalten; da kann sowas schonmal passieren. Bei einer einfachen Zimmerbeleuchtung eher nicht.
Jörg
habe einige male gedrückt, bis es geknackt hat und der schalter wieder funktionierte. nun habe ich aber von der lampe her so einen chemischen stromgeruch, wenn sie leuchtet. was kann das sein??