Liebe väter

ich werde in ca 3 monaten zum ersten mal vater, kannst du mir sagen (falls du schon vater bist) was das wichtigste für dich bei der geburt war? was hat der mutter am besten geholfen?
was würdest du im nachhinein anders machen? was kannst du einen werdenden vater mit auf den weg geben?

vielen dank auch…

ek

hi,

ich glaube, das wichtigste für meine Frau war, das einfach jemand persönliches dabei war, der sie auch ruhig durch die Geburt begleitet hat.

Ansosonsten geniesse es - es war das tollste was ich bislang erlebt habe!!

Euch alles Gute

Andreas

Hallo Erwin,

ich war an beiden Geburten aktiv beteiligt, und würde das jederzeit wieder tun.

Je intensiver Du dabei bist, desto stärker ist Deine Bindung an das Kind. War jedenfalls mein Gefühl.

Außerdem fühlt man sich als Zuschauer glaube ich immer etwas fehl am Platz. Wenn man mitarbeitet, kommen einem solche Gedanken nicht.

Gruß, Kubi

Hi

ich werde in ca 3 monaten zum ersten mal vater, kannst du mir
sagen (falls du schon vater bist) was das wichtigste für dich
bei der geburt war?

Ich bin auch schon dady mit 21 geworden und ich habe es bis heute nicht bereut…
Und das wichtigere ist,das du deine frau oder freundin JETZT zurseite stehst,vor allem bei der entbindung…
Und natürlich auch weiter im leben…

was hat der mutter am besten geholfen?
was würdest du im nachhinein anders machen?

Ich muss dir sagen,lass einfach alles auf dich zukommen,eigendtlich kann man(n) nichts verkährt machen.Lass alles auf dich zu kommen.

Cu erstmal von mir

was kannst du
einen werdenden vater mit auf den weg geben?

vielen dank auch…

ek

hallo erwin,
die vorschreiber hatten allesamt schon recht, nur eines moechte ich noch hinzufuegen: nimm dir nichts danach vor, es klappt sowieso nicht…
ich beabsichtigte und plante naemlich, nach getaner arbeit mit nen paar kumpels es in ner kneipe tierisch krachen zu lassen… ich schaffte gerade mal widerwillig ein bier und ging voellig erschoepft aber gluecklich heim :wink: – ab diesem zeitpunkt war ich dann wohl erwachsen…
alles gute + gruss
kuddel

Hy,

kann mich meinen Vorrednern nur anschließen.

Sei einfach nur da!

Ob du nun mitmachst, oder „nur“ deiner frau die Hand hälst ist glaube ich total egal. Wichtig ist nur deine Anwesenheit. Und(wie auch schon geschrieben wurde) lass alles auf dich zukommen. Dein Kind(hin und wieder auch der Arzt) bestimmt den Zeitplan(kannst dich schon mal dran gewöhnen :smile: ).

Ich wünsch euch alles Gute für die Geburt.
Gruss
Andy

das dabeisein ist eigentlich das einzige was wir machen können.
9 Monate zu sehen wie ein Kind im Bauch der Frau heranwächst ist zwar schön und es bewegen zu spüren auch aber nicht zu vergleichen mit dem es zum erstenmal in der Hand zu haben. Erst da fängt es meiner Meinung nach an wo man uns Väter einbindet.

Bei der Geburt selber ist man auch hilflos, mann hält die Hand der Frau und redet irgendwas um die Frau zu beruhigen. Eigentlich müssen wir beruhigt werden. Ich bin meiner Frau auf die Nerven mit meinem Gerede gegangen und von Freunden habe ich gehört das die es es auch waren.

Aber dennoch , das dabeisein war für meine Frau unheimlich wichtig. Das ist das beste was wir Männer bis dahin machen können.

Ich habe das wahnsinnige Glück gehabt den Kopf als erster zu sehen und das ist ein Moment der mir Ewig bleibt und mir keiner nehmen kann.

Sei dabei und genieße es und wenn deine Frau sagt du nervst ist es nur für kurze Zeit. Wenn es da ist ist alles vergessen und eine neue zeit fängt an die glückmach macht wenn man morgens nach dem aufstehen in Kinderaugen schauen kann.

Gruß Anno

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Erwin,

wenn ich an die Geburt meiner Tochter zurückblicke kann ich Dir folgende Tipps mit auf den Weg geben:
Versuche bei der ganzen Sache der ruhige Pol zu sein, Deine Frau (Freundin) wird nicht dazu in der Lage sein, versuche Ihr Mut und Kraft zu geben aber labber ihr um Gottes Willen nicht die Ohren voll, das kommt auch nicht besonders gut an. Falls Du den Eindruck hast das sie resignieren will darf man auch mal härtere Worte verwenden aber immer mit Fingerspitzengefühl, aber ich bin sicher das Du das ganze meistern wirst, in aller Regel ergibt sich alles von selbst.

Wünsche Euch viel Glück !!!

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi,

ich, Vater von 3 Jungs (1 x 6 Jahre alt, 2 x 4 Jahre alt), kann nur empfehlen:

  • bei allem Deine Frau unterstützen, ohne zu nerven. Cool bleiben
  • nicht diesen Quatsch mit Videokamera machen
  • auch wenn es albern aussieht: das Baby auch mal gleich nach
    der Geburt an die eigene nackte Haut legen
  • und gleich in den ersten Sekunden viel mit dem Baby sprechen,
    dass stärkt die Beziehung zum Kind. Dies durfte ich bei dem
    einen Zwilling erleben.

Ansonsten, viel Glück.

Lars

Meinen Vorrednern gebe ich durchaus Recht, aber es kann auch folgendes passieren:

…wenn es dann wirklich ernst wird, so die Stunde vor der Geburt, ist es Deiner Frau echt scheißegal, wer da ist und was der/die macht, Hauptsache es ist endlich vorbei. Sei dann einfach cool und nimm nichts persönlich, später könnt Ihr ja dann nochmal drüber reden.

Wenn Du dabei bist, versuche nicht alles „richtig“ zu machen, Du stehst doch meist im Weg rum. Am besten Du bleibst neben dem Kopf Deiner Frau und hälst Händchen oder was Ihr in der Geburtsvorbereitung ausgemacht habt. Lass die Hebame machen, bis das Kind da ist, dann erst misch Dich ein:
(falls Ihr wollt:smile: Klaps, frühes abtrennen, Impfungen verhindern usw… das Kind an die Brust legen (die Deiner Frau besonders :wink: usw… Vorher besprechen!

Auch vorher besprechen (und schriftlich erklären), daß Du im Notfall bestimmte Entscheidungen treffen kannst.

MArtin

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi Erwin :o)

Ich bin ein eher untypisches Beispiel, deswegen melde ich mich nach all den anderen trotzdem auch noch.

Unsere ersten (Zwillinge) waren ein Kaiserschnitt, d.h. ich war bei der Geburt „alleine“, meine Frau zog es vor zu schlafen °grins° War die richtige Entscheidung, wir sind dann lange nicht mehr zum Schlafen gekommen …

Andererseits hatte ich die Kleinen ganz für mich, trug sie aus dem OP ins Kinderzimmer, hab sie gewaschen, gewickelt, angezogen, hab mich mit ihnen am Arm gemütlich in eine Ecke gesetzt und sie erst mal bestaunt ;o)

Als die Schwester nach einer Stunde kam und sie mir abnahm hab ich bemerkt, dass ich meine Arme nicht mehr bewegen konnte °grins°

Das hat sich dann noch zweimal wiederholt (nicht die Zwillinge, die Geburt) und es war immer etwas ganz besonderes. Wenn du Egoist bist, überrede deine Freundin zu einem Kaiserschnitt °lächel°

°wink°

Tiger

ich werde in ca 3 monaten zum ersten mal vater,

Gratulation :smile:

kannst du mir
sagen (falls du schon vater bist)

Bin ich und zwar schon mehrfach

was das wichtigste für dich
bei der geburt war? was hat der mutter am besten geholfen?

So wie meine Frau sagt, war es allein schon meine Anwesenheit. Viel tun kannsst Du bei einer Krankenhausgeburt nicht; bei einer (geplanten) Hausgeburt ist as allerdings anders!!!

was würdest du im nachhinein anders machen?

Wenig, nichts gravierendes

was kannst du
einen werdenden vater mit auf den weg geben?

Sei offen für Gefühle.
Nimm Deine Kinder für Voll, von Anfang an!!!
Nimm Dir so viel Zeit für die Kinder wie es irgend geht.
Lieber zehn mal zu viel gelobt, als einmal zu wenig.
Laß fünfe auch mal gerade sein (zähl lieber öfters bis fünf, bis Du was sagst).

und das Wichtigste

Sei geduldig

Gandalf

der die oben gegebenen Tips auch nicht immer einhalten kann