Hallo Luisa!
wir überlegen gerade ob wir nicht ein 2. Kind wollen.
Was gibt’s da zu überlegen? (Finanzen? Wohnraum?)
Die Rentenkassen sind leer:wink:
Naja, Spaß beiseite.
Neulich habe ich mir überlegt ob sich die Liebe für das zweite
Kind genauso anfühlt wie für das Erste.
Hast Du Dir nach Deiner ersten Liebe auch überlegt, wie sich die Liebe bei Deiner nächsten Partnerschaft anfühlen mag? Oder hast Du Die „erste“ Liebe geheiratet und er ist jetzt der Kindsvater?
Lieben kann man immer wieder. Egal ob die Mutter, den Vater, den Partner, die Freundin, … das eigene Kind(er). Du wirst immer wieder Momente im Leben finden, in denen Du den/die jenigen Bekannten /Verwandten/das leibliche Kind/er abgöttisch liebst oder manchmal an die Wand nageln könntest.
Über Gefühle kann man nicht „überlegen“. Gefühle „passieren“ und man kann Sie nicht steuern. Und das ist Gut so.
Du kannst Dir evtl. noch überlegen, was Du für Gefühle einem behinderten Kind, oder tot krankenkind entgegenbringen könntest, aber auch dies wir Dir erst in dem Moment gefühlsmäßig „begegnen“ in dessen Situation Du bist. Zum Glück ist und bleibt „Gefühl“ nie im vor- oder nachhinein zu Steuer. Somit wird es in jedem Einzelfall so sein wie es ist.
In dem Moment, wenn Du „Dein“ Kind (das erste mal) in dem Armen hälst wird die Liebe so groß sein wie sie nur sein kann.
Alles andere liegt an den Lebensumständen.
Liebe ist für den einen teilbar, für den anderen leider nicht.
Klar liebt man beide Kinder gleich stark, aber das
Gefühl…fühlt sich das gleich an?
Liebe kann sich für mich nie in „Stärke“ oder „Kräften“ messen. Liebe muß einfach vorhanden sein. Mal so oder so stark, das wankt wie bei jedem von uns täglich von Tag zu Tag mehr oder weniger.
Fakt ist bei Uns: Wir lieben alle unsere Kinder gleichermaßen. Für uns ganz natürlich.
Und für die Kinder? Ist es für jedes das selbe Gefühl oder
auch unterschiedlich?
Na natürlich unterschiedlich, was für eine Frage? Jedes Kind ist eine
Persönlichkeit wie sollte man da Gefühle über einen Kamm scheren können?
Das würde dann ja ins Psychologische gehen. (Psycho-Brett)