Hallo,
ich habe 2 Kinder. Eine Tochter, fast 15. Die mein Augenstern ist. Ich liebe sie so sher daß es schmerzt. (Obwohl sie zur Zeit ein egoitisches kleines Monster ist = Pubertät)
Die ersten 7 Jahre ihres Lebens hat sich alles nur um sie gedreht, dann bekam sie einen Bruder. Anfangs war die Freude gross.
Ich hatte mir immer einen Sohn gewünscht. Den hatte ich nun endlich. Er war auch ein sehr viel braveres Baby als seine grosse Schwester. Die hat mich mit ihrem monatelangen Geschrei damals fast um den Verstand gebracht. Ganz anders der kleine Bruder. Süss und brav, als Baby.
Trotzdem bemerkte ich dass ich viel mehr Zuneigung für meine Tochter hatte. Natürlich liebe ich auch meinen Sohn aber es ist einfach kein Vergleich. Anfangs dachte ich, es käme daher, dass ich ja nun schon 7 Jahre mit meiner Tochter verbracht habe und sie mir deshalb mehr ans Herz gewachsen ist, und daß sich das sicher im Laufe der Zeit geben wird. Was leider nicht der Fall war.
Mein Sohn ist ein schwieriges Kind das es mir schwermacht ihn so anzunehmen wie er ist. Er ist jetzt 7 und sehr anstrengend. Ich schaffe es einfach nicht, ihn so zu lieben wie meine Tochter und fühle mich dadurch sehr schlecht.
Geht es anderen genauso? Ich fühle mich allein schon deshalb schlecht weil ich immer dachte, Mütter lieben ihre Kinder automatisch abgöttisch, und natürlich lieben sie alle ihre Kinder gleich viel?
Gruß
M.