Hallo!
Sitze nun schon seit ner ganzen Weile vor folgender Aufgabe:
"Ein Unternehmen hat einen zusätzlichen Finanzierungsbedarf von 400.000 € im Umlaufvermögen. Berechnen Sie die Kostensätze der Finanzierungsalternativen (ohne Berücksichtigung der unterjährigen Verzinsung) und empfehlen Sie eine Maßnahme:
Alternative 1: Rohstoffkauf auf Ziel; Zahlung der Rechnung innerhalb von 10 Tagen nach Rechnungsdatum abzüglich 3% Skonto oder innerhalb von 30 Tagen netto Kasse.
Alternative 2: Aufnahme eines Lombardkredites der Hausbank zu 10% zuzüglich einer Provision von 360 €."
Was meint der Aufgabensteller mit „KOSTENSÄTZEN“? Die jeweilige Effektivverzinsung oder die absoluten Beträge in €?
Könnt ihr mir helfen??? Vielen DANK!!!
Hallo!
Mit dem Begriff „Kostensätze“ kann ich diesem Zusammenhang auch nichts anfangen. Was mir weiter fehlt, ist die Laufzeit der Finanzierung.
Ich würde die Beantwortung so aufbauen, daß ich die absoluten Zinsbeträge berechnet auf eine Gesamtlaufzeit von 1 Jahr angeben würde:
Variante 1: 350 Tage (360 Zinstage - 10 Tage Skontofrist) x 10% x 388.000 EUR (400.000-3%) / 36.000 + 360 EUR Provision
Variante 2: 330 Tage (360 Zinstage - 30 Tage Zahlungsziel) x 10% x 400.000 EUR / 36.000 + 360 EUR Provision
Ergebnis ist, daß die Skontovariante die günstigere ist.
Ich hoffe, ich konnte weiterhelfen.
Gruß
Günter
Hallo,
Was meint der Aufgabensteller mit „KOSTENSÄTZEN“? Die
jeweilige Effektivverzinsung oder die absoluten Beträge in €?
Ja, es ist in der Tat der Effektivzins gemeint. Dabei ist ja hinlänglich bekannt, dass Lieferantenkredite so ziemlich das Teuerste und damit am wenigsten Sinnvollste sind, was es gibt. Wird auch bei dieser Aufgabe deutlich.
VG
Sebastian
Werden die Kosten für einen Lombardkredit denn wie beim KK-Kredit bezogen auf die jeweilige Dauer der Inanspruchnahme berechnet oder aufs ganze Jahr??