Hallo Leute,
Es wird immer wieder geschrieben, wie super doch diese Liegeräder wären. Aber wie sieht es mit der Praxistauglichkeit aus? Schliesslich fährt man ja eher selten im absolut ebenen Gelände, sondern hat doch immer wieder Steigungen (und Gefälle) zu überwinden. Z.B. wohne ich im Alpenvorland und auf meinem Weg zur Arbeit (27 km) sind mehr als die Hälfte des Weges Steigungen oder Gefälle mit mehr als 5% (Spitzenwerte sind ca. 15%). Wie ist denn die Klettertechnik mit einem Liegerad? Ein Wiegetritt kommt wohl eher nicht in Frage, oder? Bezügl. Kurventechnik: Ist die Kurvengeschwindigkeit mit einem Liegerad grösser oder kleiner als mit einem 08/15-Fahrrad? (Ich denke hierbei speziell an enge, kurvenreiche Gefallstrecken)
Nicht, dass ich vorhätte, mir ein Liegerad zu kaufen (dazu bin ich viel zu gern mit dem MTB in den Bergen unterwegs), aber ich wäre doch an Praxisberichten interessiert.
Danke im voraus,
Pürsti
Hallo Josef,
Es wird immer wieder geschrieben, wie super doch diese
Liegeräder wären. Aber wie sieht es mit der Praxistauglichkeit
aus? Schliesslich fährt man ja eher selten im absolut ebenen
Gelände, sondern hat doch immer wieder Steigungen (und
Gefälle) zu überwinden.
In der Gruppe, die den Camino von Pamplona nach Santiago d C. fuhr, war auch ein Liegeradfahrer auf einer Street machine mit dabei.
Kurzbeschreibung der Strecke: 800 km, davon ca. 700 km hügelig mit eher leichten, langen Anstiegen. 100 km waren Passstrasse im Mittelgebirge mit Anstiegen auch >10 %.
Ich konnte dabei keine NAchteile feststellen. Ob die höhere Endgeschwindigkeit trotz Mehrbeladung von ca. 30 kg (davon 10 kg Wasser, 5 kg Werkzeug etc. auf dem Anhänger) trainingszustands- oder rein bauartbedingt war, kann ich nicht einschätzen. Der Typ trainiert auf keinen Fall täglich.
Auch seinem Bericht aus den Alpen konnte ich keine Nachteile entnehmen.
Ciuao maxet
*der*sich*so*ein*Zweitfahrrad*wuenscht*
Hallo Maxet,
Danke für Deinen Bericht! Ehrlich gesagt bin ich doch sehr verblüfft.
In der Gruppe, die den Camino von Pamplona nach Santiago d C.
fuhr, war auch ein Liegeradfahrer auf einer Street machine mit
dabei.
Wie lange habt Ihr für diese Strecke benötigt? Ich spielte mich auch schon des öfteren mit dem Gedanken, nach Santiago de Compostela zu fahren - allerdings von zu Hause (Österreich) weg (Strecke ca. 3000 km).
Kurzbeschreibung der Strecke: 800 km, davon ca. 700 km hügelig
mit eher leichten, langen Anstiegen. 100 km waren Passstrasse
im Mittelgebirge mit Anstiegen auch >10 %.
WIE fährt man denn mit einem Liegerad solche Steigungen? Aufstehen geht ja wohl schlecht…
Ich konnte dabei keine NAchteile feststellen. Ob die höhere
Endgeschwindigkeit trotz Mehrbeladung von ca. 30 kg (davon 10
kg Wasser, 5 kg Werkzeug etc. auf dem Anhänger)
trainingszustands- oder rein bauartbedingt war, kann ich nicht
einschätzen. Der Typ trainiert auf keinen Fall täglich.
Auch seinem Bericht aus den Alpen konnte ich keine Nachteile
entnehmen.
Irgendwie ist da meine Phantasie wohl überfordert. Wahrscheinlich muss ich mal so ein Ding ein paar Wochen probefahren.
Nochmals Danke für Deine Antwort!
Pürsti
Hallo Josef,
Danke für Deinen Bericht! Ehrlich gesagt bin ich doch sehr
verblüfft.
In der Gruppe, die den Camino von Pamplona nach Santiago d C.
fuhr, war auch ein Liegeradfahrer auf einer Street machine mit
dabei.
Wie lange habt Ihr für diese Strecke benötigt?
gemogelt 8d
Wir hatten nämlich Auto dabie, wo unser Gepäck wie Schlafsack + Futter drauf war. Andererseits hat eine aAlleinfahrerin 4 d (bis Leon) mit uns mitgehalten.
Ich spielte mich auch schon des öfteren mit dem Gedanken, nach
Santiago de Compostela zu fahren - allerdings von zu Hause
(Österreich) weg (Strecke ca. 3000 km).
Da bist du in bester Gesellschaft. Wir haben nämlich mit zwei Leuten gesprochen die aus Mannheim bzw. dem Elsass kamen - per pedes.
Ein anderer Tip ist das unterbrochene Pilgern, d.h. die Teilstrecken nicht in einem Jahr abreiten, sondern halt auf 2/3 Jahre verteilen.
Kurzbeschreibung der Strecke: 800 km, davon ca. 700 km hügelig
mit eher leichten, langen Anstiegen. 100 km waren Passstrasse
im Mittelgebirge mit Anstiegen auch >10 %.
WIE fährt man denn mit einem Liegerad solche Steigungen?
Aufstehen geht ja wohl schlecht…
Dafür kannst du halt deinen Rücken gegen die Sitzschale drücken.
Irgendwie ist da meine Phantasie wohl überfordert.
Wahrscheinlich muss ich mal so ein Ding ein paar Wochen
probefahren.
Tu dies.
Ciao maxet.
Hallo,
WIE fährt man denn mit einem Liegerad solche Steigungen?
Aufstehen geht ja wohl schlecht…
Dafür kannst du halt deinen Rücken gegen die Sitzschale
drücken.
ja, auf die Art bekommst du ungeahnte Kräfte auf die Pedale… und auf deine Knie. Ich kann nicht empfehlen, allzu lange Strecken auf diese Weise zu fahren.Ich denke, für sehr große, lange Steigungen ist das Liegerad nicht so gut geeignet.
Beim Probefahren sollte man sich nicht frustrieren lassen. Es dauert einige Wochen, bis man die nötige Muskulatur aufgebaut hat.
Gruß, Niels
Compostela zu fahren - allerdings von zu Hause (Österreich)
Österreich und Alpenvorland klingt nach OÖ oder Salzburg - Liegeräder kannst du ev. bei mir probefahren, wir haben in Summe 6 Stück 
Raum Kirchdorf/Krems
LG
Christof
Hallo Christof,
Österreich und Alpenvorland klingt nach OÖ oder Salzburg -
Liegeräder kannst du ev. bei mir probefahren, wir haben in
Summe 6 Stück 
Raum Kirchdorf/Krems
Super! Ich bin nämlich aus Waldneukirchen (zw. Bad Hall und Grünburg). Stellt sich nur noch die Frage, ob überhaupt eines Deiner Räder für meine Körpergrösse (1.93 m) geeignet ist…
Mfg,
Pürsti