In einem 6-Bändigen Lexikon „Das Wissen des 20.Jahrhunderts“, Verlag f.Wissen und Bildung, Rheda, 1961 heisst in Band 3 S.122f zu Paul Hindenburg:
„Anschließend besuchte er die Kriegsakademie und stieg innerhalb des Generalstabes zum Kommandierenden General der IV. Armeekorps in Magdeburg auf. Nach einem Kaisermanöver, in dem er es wagte, seinen Manövergegner, Kaiser Wilhelm II., zu seinem Gefangenen zu machen, mußte er jedoch seinen Abschied nehmen“
Hab gegoogelt und auf die Schnelle nichts gefunden
Servus Johannes.
Eines erstmal vorweg: es wird hier eher ungern gesehen wenn bei einer Frage weder Anrede noch Gruß vorkommen. Das hat dann schon etwas unhöfliches an sich…
Wie du ja selber schreibst handelte es sich lediglich um ein Manöver (das Kaisermanöver fand alljährlich statt). Hindenburg führte die eine Truppe, Wilhelm die andere. Er hat also seinen Gegenspieler (samt Stab) im Manöver festnehmen lassen. Dass Wilhelm sowas nicht auf die leichte Schulter nimmt ist ja bekannt 
MfG
Christoph
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Lieber Christoph, sorry mit Anrede & Abgang. Hab’s im Eifer des Gefechtes als Newbie vergessen. Nun ja, weil es gerade so schön ins Bild passt, ist es wichtig der Sache auf den Grund zu gehen - auch wegen eine Erweiterung des Artikerl in Wikipedia.
Hier: Hindenburg, der militärisch sicherlich ein Fuchs war und insgeheim nicht viel von Wilhelm II. hielt da: Wilhelm II. seit Geburt an körperbehindert (der linke Arm war lahm), der aber martialische Reden hielt und sich mit seinen Gardeuniformen für einen grossen Feldherrn gab, der im Ersten Weltkrieg weder kämpfte noch in anderer Hinsicht hilfreich war.
Herzlichst Johannes
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]