Hallo ecki
Also wie verfahrt ihr? Fragt Ihr Euch überhaupt ab und zu so
etwas, wie „bin ich wirklich auf der richtigen Spur?“ und wenn
nein, wen zieht Ihr hinzu? Die liebende Familie, vertraute
Freunde??? Alles nicht gerade die neutrale Instanz…
Meiner Meinung nach ist das ein typisches
Zeichen der Jugend 
Irgendwann hat man dann rausbekommen,
dass alles, womit man sich befasst und
beschäftigt, im Grunde völlig ohne
jede tiefere Bedeutung ist. Es ist
entweder nettes Spiel (macht Spass)
oder doofes Spiel (man ist gezwungen),
aber es ist am Ende egal.
Was bleibt? Meiner Meinung nach, kann
man allem Tun dann einen „Sinn“ zuordnen,
sofern man damit
a) eine ästhetische Botschaft vermittelt,
b) der eigenen Fortpflanzung dient
(Übrigens halte ich „Patriotismus“ für
eine Spielart von b), da er sich immer
auf die „Fortpflanzungsgemeinschaft“
bezieht.)
Zu Deiner Frage. Es gibt keine „richtige“
Spur. Es gibt nur eine „schöne“ Spur oder
eine „häßliche“ Spur, die man aber selbst
zieht. Das ist imho der Punkt. Und da man
selber zu jeder Zeit weiss, was für einen
selbst „schön“ und „häßlich“ ist, weiss man
darüber auch (leider) meistens Bescheid.
Gehen wirklich so viele Leute deswegen zum „Psycho-Onkel“?
Ist die Suche nach Neutralität in dieser „Bewertung“
vielleicht sogar falsch und kann nur zu Unsicherheit führen?
Das ist wieder die Jugend. Jemand anders soll
beurteilen, „wie toll man ist“ oder einem
Tipps geben, wie man andere nachgerade
dazu bringen kann, einen „Toll zu finden“,
weil man das eben meint zu brauchen braucht 
Die alte Frage „Selbtbewertung vs. Fremdbewertung“
bzw. die Verlagerung der „Deutungshoheit“ bezüglich
der eigenen „Bedeutung“ nach aussen, zu anderen.
Also meine Antwort: Du bist niemals auf
dem „richtigen“ Wege, weil es keine Möglich-
keit gibt, ein generelles „richtig“ zu benennen.
(war wahrscheinlich nicht sehr hilfreich 
Grüße
CMБ