hallo,
vielleicht kann mir jemand weiterhelfen.
warum bzw. inwieweit folgt die lineare zeitabschreibung in der regel dem durchschnittsprinzip? unter welchen bedingungen führt die lineare abschreibung zu einer verursachungsgerechten verrechnung des wertverzehrs auf die einzelnen perioden der nutzungsdauer?
vielen dank
susi
Hallo Susi,
Wie sind denn Deine ersten Überlegungen zu dem Thema ? Vielleicht kannst Du die Diskussion ja erst einmal etwas „anregen“.
VG
Sebastian
Moin,
guter Punkt.
Es wäre auch hilfreich, ob dich die kostenrechnerische oder die steuerliche Betrachtung interessiert.
Grüße
Michael
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Hallo ihr lieben,
Grundlegende Überlegungen zu dem Thema habe ich leider nicht - deshalb suche ich ja Hilfe… Aber ich kann den Sachverhalt soweit einschränken, dass ich mich ausschließlich für die kostenrechnerische Betrachtung interessiere…
einen lieben gruß
susi
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Hallo Susi,
Grundlegende Überlegungen zu dem Thema habe ich leider nicht -
deshalb suche ich ja Hilfe… Aber ich kann den Sachverhalt
soweit einschränken, dass ich mich ausschließlich für die
kostenrechnerische Betrachtung interessiere…
Also die lineare Abschreibung wähle ich z.B.:
- um mit der steuerlichen Abschreibungsmethodik synchron zu sein (evtl. weniger Verwaltungsaufwand)
- das Thema Abschreibung jetzt für mich nicht unternehmerisch nicht so wichtig ist - dann nimmt man halt das einfachste
Wenn ich es genauer haben will und absichtlich die lineare wähle, dann müssen die Rahmenbedingungen gut prognostizierbar sein.
Ferner muss ich davon ausgehen, dass der Verschleiß/Wertverlust eher konstant ist. Somit ist das dann ein Durchschnitt und es wäre auch verursachungsgerecht:
10 Jahre Abschreibung, Wert 10000 EUR, pro Jahr wären das 1000 EUR Abschreibung - also der Durchschnitt (Wert/Anzahl Jahre).
Ein gutes Beispiel wäre aus meiner Sicht ein gekauftes Patent, von dem ich weiß, wie lange ich es nutzen kann bis es ausläuft. Da halte ich den Wertvelust für recht linear.
Für die meisten Güter halte ich die Nutzung der linearen für eher pragmatisch als perfekt verursachungsgerecht. Die Frage ist ja auch wie die Kosten/Nutzen Relation aussieht (z.B. die Kosten der Kostenrechnung), wenn ich alles super detaillier „korrekt“ durchführe.
Hoffe, ich habe deinen Punkt getroffen.
Schöne Grüße
Michael