Linguistik Wortbedeutung Danke!

Hallo,
kann ich das Wort „Notation“ synonym zu „Bezeichnung“ verwenden.
Also z.B. schreiben: „im folgenden möchte ich die Notationen Abenddämmerunng und Morgengrauen analysieren.“

Oder „im folgenden möchte ich die Unterschiede der Notationen Tag und Nacht erläutern“

Vielen Dank!

LG, Lysi

hi,

kann ich das Wort „Notation“ synonym zu „Bezeichnung“
verwenden.
Also z.B. schreiben: „im folgenden möchte ich die Notationen
Abenddämmerunng und Morgengrauen analysieren.“

Oder „im folgenden möchte ich die Unterschiede der Notationen
Tag und Nacht erläutern“

nein, das widerspricht meinem sprachgefühl.
„notation“ bedeutet i.w. „art und weise des aufzeichnens, des notierens“, nicht „bezeichnung“. evtl. noch „bezeichnungsweise“, aber auch das ist nicht das gleiche.

z.b.: http://de.wiktionary.org/wiki/Notation

hth
m

Hallo,

„im folgenden möchte ich die Unterschiede der Notationen Tag und Nacht erläutern“

Nein, wie schon gesagt ergibt das wenig Sinn. Kann es sein, dass du „Notionen“ meinst? Mit „Notion“ ist allerdings nicht die Bezeichnung gemeint, sondern vielmehr der Begriff.

Grüße
Boris

Oder „im folgenden möchte ich die Unterschiede der Notationen
Tag und Nacht erläutern“

Hallo Lysi,

falscher geht’s garnicht. Notation heisst Schreibweise, also das Gleiche nur anders ausgedrückt. Tag und Nacht ist nicht das Gleiche, wie schon Sprichwörter besagen.

Addiere a zu b, um c zu erhalten
c = a + b

ist die gleiche Addition in 2 verschiedenen Notationen.

Gruss Reinhard

Hallo, Lysi. „Notation ist die Benennung von Gegenständen durch das Fixieren (qualitative und quantitative Repräsentation) von Dingen und Bewegungsverläufen in schriftlicher Form mit vereinbarten symbolischen Zeichen.“ (Quelle: Wikipedia)— Und in der Musik hat’s auch noch eine bestimmte Bedeutung.

Davon trifft ‚nix‘ auf Deine gestellte Aufgabe zu. Ich habe verstanden, dass Du zwei Wörter (allenfalls Begriffe, aber schon das ist grenzwertig) auf ihre Unterschiedlichkeit hin untersuchen/analysieren und darstellen möchtest. Also schreib’ Deine Absicht doch unmissverständlich:
*im folgenden möchte ich die Wörter Abenddämmerunng und Morgengrauen analysieren*
*im folgenden möchte ich die Unterschiede der Wörter Tag und Nacht erläutern*

Das Substantiv von notieren ist eben nicht Notation. :wink:

Herzlich, Witte (MA, Germanistik)

Guten Abend,

Ich habe verstanden, dass Du zwei Wörter (allenfalls Begriffe, aber schon das ist grenzwertig) auf ihre Unterschiedlichkeit hin untersuchen/analysieren und darstellen möchtest

Na, die Begriffe von „Abenddämmerung“ und „Morgengrauen“ sind durchaus vergleichbar! Ob diese prinzipielle Möglichkeit im Sinne der Ausgangsfrage

kann ich das Wort „Notation“ synonym zu „Bezeichnung“ verwenden.

liegt, ist eine andere Sache. (Natürlich nicht).

Hingegen ist ein Vergleich von „Begriffen“ keineswegs grenzwertig (in Bezug auf was?)! „Wörter“ können nur phonetisch (und noch hinsichtlich enthaltener phonologischer Funktionen) verglichen werden. Würde hier z.B. die Etymologie ins Spiel kommen, wäre der bloße Vergleich von Wörtern bereits transzendiert.

Dagegen zwingt sich der Vergleich von Begriffen geradezu auf! Begriffe entstehen ausschließlich durch Vergleich! (Von daher die historische (wahrscheinlich sinnlose) Frage nach dem „Urbegriff“).

Aber mit der Ausgangsfrage hat das natürlich nichts zu tun. Seine Frage ist unverständlich, aber nur dann, wenn man davon ausgeht, dass ihm die Bedeutung des Wortes „Bezeichnung“ bekannt ist. Davon kann man ausgehen. Also Frage unverständlich.

Einen Sinn bekommt seine Frage erst, wenn er „Bezeichnung“ missversteht. In diesem nach alltäglicher Erfahrung eher unwahrscheinlichen Fall könnte man annehmen, dass ihm im Falle der „Notation“ ein Lesefehler unterlaufen ist. Dann böte sich interferentiell die „Notion“ an, und siehe da, seine Frage ergäbe einen, auch noch didaktisch plausiblen, Sinn!

Einen Sinn, der allerdings nicht zu der von uns als bei ihm als bekannt vorausgesetzen Bedeutung von „Bezeichnung“ passen würde. Und dann liegt der Fehler bei uns, wenn die Beantwortung der Frage nicht unmöglich sein soll.

Der Titel der Ausgangsfrage, der das Wort „Wortbedeutung“ enthält, macht diesen Gedanken wahrscheinlich.

Im Bemühen, auch unbeantwortbare Fragen zu beantworten,

Boris

PS: Ist Folgendes paradox?: Jede Beurteilung setzt im Grunde eine Voraussetzungslosigkeit beim Beurteilenden voraus