Link von Tessa

Hallo Dusan!
>>>Weswegen, sofern es einen gibt, hat Gott den Menschen >>>erschaffen?
>>Gott wollte nicht allein sein!
>Also wenn Gott uns zu seiner Unterhaltung erschaffen hat, dann muß er einen sehr schrägen Sinn für Humor haben:wink:

Der Mensch ist auf das Du angelegt. Er sehnt sich nach Gesellschaft. Da wir aber werdende Kinder Got-tes sind ist es ja klar, daß wir diese Sehnsucht nach Gesellschaft von Gott geerbt haben. Wer von uns will schon auf die Dauer allein sein? Ich finde diesen Zug sehr sympatisch. Gott ist kein Eigenbrötler sondern ist gerne unter seinen Kindern und wenn wir vollendet sind, werden wir bei ihm sein und ge-meinsam mit ihm neue Schöpfungen gestalten.

>Wieso hat Gott dann Tiere erschaffen?

Um Dir das erklären zu können, muß ich erst über die Seele sprechen.
Die Wesenheit des Menschen besteht aus Geist, Seele und Leib in einer Individualität. Den Leib kennen wir. Er ist das Werkzeug der Seele. Er hat ein mitleben mit der Seele aber kein Eigenleben. Er lebt nicht ewig, sondern nur so lange, bis er gebrauchsunfähig wird. Die Seele gehört einer höheren Seinsebene an als das Materielle und ist, materiell gesehen, weder sichtbar, tastbar noch meßbar, so wie das auch auf einen Gedanken zutrifft, obwohl dieser fraglos existiert. Die Seele sieht genauso aus wie der Leib, sie hat alle Glieder und sie ist materiell unzerstörbar. Wenn z.B. der Leib durch einen Unfall einen Fuß verliert, die Seele verliert ihn dadurch nicht. Das Verhältnis zwischen Leib und Seele kann man sich vorstellen wie das Verhältnis zwischen Kleidung und Leib. Bewegt sich der Leib, so bewegt sich auch die Kleidung. Und so wie die Kleidung kein eigenes Leben, sondern nur ein mitleben hat, so hat auch der Leib kein eigenes Leben, sondern nur ein mitleben mit der Seele. Legt der Leib die Kleidung ab, so liegt die Kleidung unbeweglich da, so wie auch der Leib unbeweglich daliegt, wenn die Seele den Leib ablegt. Der Leib ist also nur Mittel zum Zweck, um der Seele zu gestatten, in einem sonst nicht für sie zugänglichen Medium zu wirken.
Und nun etwas ganz wichtiges: Die Seele ist zusammengesetzt aus unzähligen Intelligenz-Spezifikationen und ist deshalb unendlich teilbar.
Der Geist ist das Primäre der Wesenheit Mensch. Er bedingt Seele und Leib und ist unzerstörbar. Er ist unteilbar. Der Geist ist sozusagen der Kitt, der die Seele zusammenhält. Wir dürfen diesen Geist nicht mit dem Gehirn gleichsetzen. Denn das Gehirn gehört zum Leib und zerfällt mit ihm. Der Geist ist auch das, was uns von den Tieren unterscheidet. Denn die Tiere bestehen aus Seele und Leib. Auch die menschenähnliche Wesen vor Adam hatten keinen Geist. Dieser Geist wird dem Menschen als Geistes-funke ins Herz der Seele gelegt. Die Zugehörigkeit von Geist, Seele und Leib, einer Individualität ist äußerlich durch das gleiche Antlitz gekennzeichnet. (Deshalb erkennen wir uns im Jenseits wieder)

So, nun können wir zu Deiner Frage kommen: „Wieso hat Gott dann Tiere erschaffen?“
Nun, alle Materie ist beseelt. Die Weltkörper, die Metalle, Mineralien, Pflanzen und Tiere und der Mensch, wobei die Menschenseele die höchste, weil intelligenteste Stufe dieser Naturseelenentwick-lung darstellt.
Die Erlösung der gefallenen und in der Materie gefangenen Geister ist ein ungeheuer langer Prozeß, der so alt wie die Schöpfung ist. Dabei werden die Intelligenz-Spezifikationen der Pflanzen und Tiere von Stufe zu Stufe so zusammengefaßt, daß aus den freiwerdenden Seelen der gestorbenen Leiber jeweils höhere und intelligentere Seelen entstehen, die dann auch wieder mit einem Leibe umkleidet werden. Ein Beispiel soll diesen Prozeß anschaulicher machen.
Die Seele von einem gestorbenen Adler, die Seele von einem gestorbenen Schakal und die Seele von einer gestorbenen Gazelle werden von höheren Geistern zu einer Menschenseele zusammengefaßt. Diese wird bei der Zeugung in den Samenstrom geleitet und sorgt für die Ausbildung des menschli-chen Leibes in der Mutter.
Daraus geht hervor: Die höheren Tierseelen sind Vorstufen der Menschenseelen.
Diese Sache läßt sich auch anders ausdrücken: Wir nehmen Bauteile und fügen sie zu niederen Bau-gruppen zusammen. Diese niederen Baugruppen setzen wir zu höheren Baugruppen zusammen usw. und am Schluß haben wir einen Computer, ein Auto oder ein Raumschiff.
In der Hoffnung, daß ich mich einigermaßen verständlich ausgedrückt habe, grüße ich herzlich.
Helmut

Gott getrennt vom Menschen?

eher: der Mensch getrennt von Gott!
Der Mensch braucht Gott, auch wenn er es nicht glaubt.

Der Mensch ist Gott, weil eine Trennung hat es nie gegeben.Nur in unseren Konzepten, aber was sind die schon…Genauer gesehen ist auch das natürlich Gott.

Aber gerade das erscheint zunehmend schwieriger. Die Menschen
haben kein Bedürfnis zur Gemeinschaft. Das sieht man ganz
deutlich an der steigenden Zahl von Ehescheidungen.

Na so was ,da hat sich Gott aber vertan, so`n Mist, ob er sich
jetzt wohl ärgert?

Wie kommst Du darauf? Das war alles einkalkuliert.

Einkalkuliert?
Gott da oben am planen und wir da unten am Tun?
Diese Trennung gibt es nicht, nur wenn wir darauf bestehen, scheint es den Film zu geben, den wir mit der Realität verwechseln.Aber nur für uns selber, und nur anscheinend.
Die Wahrheit oder Gott oder wie auch immer wir das Unbenennbare nennen wollen bleibt davon unberührt.
Natürlich gibt es ganze Gesellschaften und Gemeinschaften, die sich darauf geeinigt haben, den selben Film mit der Realität zu verwechseln.
Das ist natürlich jetzt auch nur ein Konzept.Anders lässt es sich darüber eben nicht reden.

Ist Dein Vertrauen in Gott so gering, daß Du ihm unterstellst,
was falsches entworfen zu haben?

Wo habe ich das unterstellt?

Das hast Du nicht, ich habe Dich in diesem Punkt falsch verstanden.Das habe ich weiter oben schon gemerkt.

Dabei ist es eigentlich recht interessant, in Gottes
Gemeinschaft zu leben.

Das tun wir, ob wir es wissen, oder nicht, alle.

Wie definierst Du Gemeinschaft?

In diesem Falle als nicht getrennt sein, von Gott.

Trennst Du ernsthaft die Schöpfung in richtig und falsch?

Ich trenne zwischen vertrauen und mißtrauen.
Und Gott zu mißtrauen, halte ich für einen Fehler.

Auch mißtrauen ist Teil dessen, was Du vielleicht Schöpfung nennen würdest.
So habe ich zumindest Dein „einkalkuliert“ verstanden.Und insofern kann es kein Fehler sein, ausser ich unterstelle Gott, daß er einen Fehler gemacht hat.
Was ich sagen will, auch Mißtrauen ist Gott, ganz und gar.

Grüße von Semele

Aber gerade das erscheint zunehmend schwieriger. Die Menschen
haben kein Bedürfnis zur Gemeinschaft. Das sieht man ganz
deutlich an der steigenden Zahl von Ehescheidungen.

das sehe ich wohl anders. die ehe war und ist immer noch in erster linie ein vertrag, früher vor allem ein wirtschaftlicher zwischen zwei elternpaaren. (ist aber heute auch nicht anders: welche gründe gibt es letztendlich für eine ehe außer eine rechtlich abgesegnete und gesellschaftlich anerkannte familie zu gründen? zusammenleben kann ich auch so mit dem, den ich liebe.) mit verliebtsein hatte das nichts zu tun. wenn sich heute mehr leute scheiden lassen, liegt es daran, daß sie 1. nur aus verliebtheit heiraten oder weil der partner so hübsch ist und den kopf und die ratio bei der entscheidung ausklammern und 2. weil die wirtschaftlichen bedingungen anders sind. frauen haben heute ihr eigenes geld. sie lassen sich nicht mehr so einfach vom mann ausnutzen und erpressen, sondern gehen wenn er nichts taugt.

grüße
lehitraot.

What a big bunch of conzepts…
aha, wir sind also nicht vollendet…Nun vielleicht glaubst Du es nicht zu sein.
Ich bin es jedoch und das ist ein sehr entspanntes Gefühl.
Es muß sehr anstrengend sein, ein so festes Weltbild zu haben…
Beste Grüße, Semele

Aber bei Leuten, die in Gemeinschaft mit Gott leben, ist die
Scheidungsrate deutlich niedriger.

das liegt zumindest AUCH daran, daß bei religiösen leuten die rollenverteilung „klassisch“ abläuft und auch nicht in frage gestellt wird. jeder hat seinen ihm zugewiesenen platz und ist happy damit. klar daß so eine familie einfacher zu handhaben ist, weil die typischen reibungsflächen „wie erziehen wir UNSERE kinder?“ und „wer trägt den müll raus?“ schon mal wegfallen. außerdem sind solche häuser ideologisch einheitlich, d. h. streits zur lebensplanung, zukunft der kinder, prioritäten im alltagsleben, gestaltung des urlaubs und der wochendenden usw. fallen auch schon mal weg.

viel interessanter finde ich dagegen, daß die scheidungsrate dort niedriger ist, wo scheidung erlaubt und keine „sünde“ ist…

lehitraot.

sorry
Hi Semele,

Der Mensch ist Gott, weil eine Trennung hat es nie
gegeben.Nur in unseren Konzepten, aber was sind die
schon…Genauer gesehen ist auch das natürlich Gott.

auf dieser Basis kann ich leider nicht weiterdiskutieren.

Gruss Harald

Hi Semele,

Der Mensch ist Gott, weil eine Trennung hat es nie
gegeben.Nur in unseren Konzepten, aber was sind die
schon…Genauer gesehen ist auch das natürlich Gott.

auf dieser Basis kann ich leider nicht weiterdiskutieren.

Da gibt es auch wenig zu diskutieren,dennoch macht es mich neugierig, wie Du zu diesem Schluß kommst…
Gruß,Semele

Hi Dusan!

Es geht hier doch eher um ein Versprechen, das vor Zeugen
gegeben wird.

Ein Versprechen vor Zeugen könnte man durchaus als Vetrag bezeichnen oder?

Und sich selber an ein einziges Weib zu binden?

Soweit es mir bekannt ist haben Männer mehrere Frauen haben dürfen oder? Da war doch was im alten Testament…

Oft wäre es wirtschaftlicher, nicht zu heiraten.

Wirtschaftlicher nicht zu heiraten ist es erst seit es Scheidungsanwälte gibt.

Weiter oben zitierst du Schiller: Drum prüfe wer sich ewig bindet…
Das erscheint mir als Widerspruch zu deiner Bemerkung eine Ehe bezieht sich auf den ersten Geschlechtsverkehr.

Also: Adam und Eva waren verheiratet - weil Sex - ohne Versprechen?

Weiters prüfen, aber wie? 1. Sex = Prüfung = Ehe??

Reichlich konfus die ganze Sache

Dusan

Hi Semele,

Der Mensch ist Gott, weil eine Trennung hat es nie
gegeben.Nur in unseren Konzepten, aber was sind die
schon…Genauer gesehen ist auch das natürlich Gott.

auf dieser Basis kann ich leider nicht weiterdiskutieren.

Da gibt es auch wenig zu diskutieren,dennoch macht es mich
neugierig, wie Du zu diesem Schluß kommst…
Gruß,Semele

für Dich ist der Mensch Gott, da willst Du auch gar nicht drüber diskutieren. OK

Für mich ist der Mensch nicht Gott.
Es gibt zwar Menschen, die wie Gott sein möchten.
Und es gibt Menschen, die glauben, Gott zu sein.
Aber wenn man ihr Tun und Sein betrachtet, merkt man schon, dass es nicht wahr ist.
Das Wesen Gottes erfüllt schon höhere Kriterien, als ein Mensch je erreichen kann.

Gruss Harald

Hi Dusan!

Soweit es mir bekannt ist haben Männer mehrere Frauen haben
dürfen oder? Da war doch was im alten Testament…

Ursprünglich war das nicht so.
Der Mensch hat sich aber immer schon Gottes Ordnung widersetzt.
und so hat Gott ihm auferlegt, dass er seine Frauen zumindest behalten muss „bis der der Tod euch scheide“.

Weiter oben zitierst du Schiller: Drum prüfe wer sich ewig
bindet…
Das erscheint mir als Widerspruch zu deiner Bemerkung eine Ehe
bezieht sich auf den ersten Geschlechtsverkehr.

Warum? Was steht einer Prüfung im Wege?

Also: Adam und Eva waren verheiratet - weil Sex - ohne
Versprechen?

Da gab es nichts zu versprechen, Adam hatte doch keine Wahl *g*

Weiters prüfen, aber wie? 1. Sex = Prüfung = Ehe??

Reichlich konfus die ganze Sache

Aber, aber, ist doch ganz einfach:

Prüfen - heiraten - dann Sex!

Gruss Harald

Für mich ist der Mensch nicht Gott.
Es gibt zwar Menschen, die wie Gott sein möchten.
Und es gibt Menschen, die glauben, Gott zu sein.
Aber wenn man ihr Tun und Sein betrachtet, merkt man schon,
dass es nicht wahr ist.
Das Wesen Gottes erfüllt schon höhere Kriterien, als ein
Mensch je erreichen kann.

Gruss Harald

Und was ist dann all das, was Du mit „ihr Tun und Sein“ bezeichnest?
Wenn nicht Gott, was dann?

Oder kämest Du jetzt ernsthaft mit dem Konzept vom Teufel?

Was gibt es denn ausser „Gott“ (das Wort wäre eh nicht meine erste Wahl für das, was mit Sprache nicht erfasst werden kann)?
Wer hat den Gedanken, das Konzept der Trennung von Gott entworfen?
Ich behaupte nur der Mensch, und dieser ist dann vermeintlich von der Schöpfung getrennt, aber nur weil er in einem Film lebt, den er mit der Realität verwechselt, bedeutet das nicht, daß „Gott“ diese Verwechslung ebenfalls macht.

So gibt es denn in diesem Falle eine Menge armer Teufel, die nicht wissen, daß das nur ein Film ist…

Ich bin keine Freundin großer Konzepte des Verstandes, wenn ich mal aufhöre zu fragen und einfach nur spüre, sorry, um mit Deinen Worten zu sprechen, dann fehlt in keinem Moment etwas, weder an mir noch an meinen Mitmenschen, jeder Moment ist perfektes Sein, ist Gott.Gott in seinen unendlich vielen Ausdrucksformen.Gut und Böse gibt es nur solange, solange Dualität, Getrenntheit da ist.

Und diese Getrenntheit halte ich für die gefährlichste Quelle dessen was Du vielleicht böse nennen würdest, denn wo getrennt wird wird abgespalten und im Aussen bekämpft was im eigenen Inneren nicht akzeptiert werden kann als Selbstanteil.
Und schon stürzt ein WTC ein und vermutlich noch so einiges mehr, weil die Menschen abspalten und das vermeintlich Böse bekämpfen im Aussen.
Wie schizophren…
Nun ja, aber selbst das ist Gott.
Und, welchen Weg auch immer wir gehen, eines haben sie alle gemeinsam, ohne Liebe geht gar nichts.

Viele Grüße,Semele

Hi Harald

Aber, aber, ist doch ganz einfach:

Prüfen - heiraten - dann Sex!

Wie kann ich prüfen ob ich mich mit der Frau im Bett versteh?

Grübel

Dusan

Hi Dusan,

Wie kann ich prüfen ob ich mich mit der Frau im Bett versteh?

wenn Du Gemeinschaft auf das Bett reduzierst, dann läuft die Sache schon falsch.

Zu einer guten Partnerschaft gehört doch viel mehr.
Und wenn alle andern Punkte stimmen, dann klappts auch im Bett.

Gruss Harald

Hallo Harald, hallo Dusan

Sorry, dass ich mich einmische, aber die Antwort von Harald war mir zu kurzsichtig, so dass ich als Christ noch ein etwas anderes Gewicht hinzusetzen möchte.

Wie kann ich prüfen ob ich mich mit der Frau im Bett versteh?

wenn Du Gemeinschaft auf das Bett reduzierst, dann läuft die
Sache schon falsch.

Zu einer guten Partnerschaft gehört doch viel mehr.
Und wenn alle andern Punkte stimmen, dann klappts auch im
Bett.

An Dusan:
Sex wird gerade von jungen Menschen eigentlich zu hoch angesehen. Sex ist wichtig und gehört zu einer echten Partnerschaft einfach dazu. Aber eine Partnerschaft auf Sex zu reduzieren, trägt das Scheitern in sich.
Gerade die Aussage „Ausprobieren, ob es im Bett klappt“ ist nichts weiter als eine Ausrede, um dem Volkssport „Bett hopping“ frönen zu können. Die meisten Proben dieser Art geschehen eher mit dem Hintergedanken der Lustbefriedigung als der Partnerschafts-Bildung.
Für mich war der entscheidende Punkt, der mir klar machte, dass meine Frau und ich zusammengehören, dass ich mit ihr stundenlang reden konnte, ohne dass mir die Themen ausgingen. Kommunikation ist das Band, das eine Ehe zusammenhält und das ist keine religiöse, sondern eine psychologische Aussage.

Harald:
Deine Aussage „wenn alles andere klappt, dann klappt es auch im Bett“ habe ich in christlichen Kreisen oft gehört und ist nichts weiter als Naivität und im allgemeinen falsch. Sex ist bei den vielen Themen in Bezug zur Ehe ein gesonderter, eigener Themenkreis und unterschiedliche Vorstellungen dazu kann bei aller anderer Affinität höchst reale und komplizierte Probleme verursachen.
Ich habe schon christliche Ehen an diesem Thema zerbrechen sehen und auch selbst die Problematik in diesem Themenkreis erlebt.
Natürlich wird das Problem verschärft, wenn z.B. sprachlosigkeit dazukommt, aber zu meinen, wenn man nur miteinander redet, dann klappt alles andere, ist nicht richtig.
Gesünder und sinnvoller ist es, dem Thema einen eigenen Status zuzubilligen, wenn auch nicht den Sonderstatus, den er bei den anderen Mitgliedern unserer Spaßgesellschaft hat.

Gruß
Thomas

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Hallo Thomas,

Sorry, dass ich mich einmische, aber die Antwort von Harald
war mir zu kurzsichtig, so dass ich als Christ noch ein etwas
anderes Gewicht hinzusetzen möchte.

das ist ja auch Sinn der Sache.
Es soll doch jeder seine Meinung beitragen. Dadurch bekommt man ein besseres Meinungsspektrum. Und Deine Meinung habe ich immer geschätzt.

Vielen Dank für Deinen Beitrag.

Gruss Harald

Hallo Semele,

Und was ist dann all das, was Du mit „ihr Tun und Sein“
bezeichnest?
Wenn nicht Gott, was dann?

mit „Tun und Sein“ wollte ich Handlungen und Gefühle beschreiben.
Der Ursprung dafür ist entweder der Verstand oder das Gefühl.
Beides hat aber mit Gott nichts zu tun.

Oder kämest Du jetzt ernsthaft mit dem Konzept vom Teufel?

Die Existenz des Teufels zu leugnen wäre ein fataler Irrtum.
Allerdings weiss ich nicht, welches Konzept Du hier meinst.
Es gibt natürlich auch ganz abstruse Vorstellungen.

Was gibt es denn ausser „Gott“ (das Wort wäre eh nicht meine
erste Wahl für das, was mit Sprache nicht erfasst werden
kann)?

Ich denke, da gibt es noch eine ganze Menge, die wir nicht mit unseren Sinnen erfassen können.

Wer hat den Gedanken, das Konzept der Trennung von Gott
entworfen?

Ist es ein Entwurf oder eine Erfahrung?

Ich behaupte nur der Mensch, und dieser ist dann vermeintlich
von der Schöpfung getrennt, aber nur weil er in einem Film
lebt, den er mit der Realität verwechselt, bedeutet das nicht,
daß „Gott“ diese Verwechslung ebenfalls macht.

So gibt es denn in diesem Falle eine Menge armer Teufel, die
nicht wissen, daß das nur ein Film ist…

Oder umgekehrt eine Menge armer Teufel, die es für einen Film halten, und nicht merken, dass es Realität ist.

Ich bin keine Freundin großer Konzepte des Verstandes, wenn
ich mal aufhöre zu fragen und einfach nur spüre, sorry, um mit
Deinen Worten zu sprechen, dann fehlt in keinem Moment etwas,
weder an mir noch an meinen Mitmenschen, jeder Moment ist
perfektes Sein, ist Gott.Gott in seinen unendlich vielen
Ausdrucksformen.Gut und Böse gibt es nur solange, solange
Dualität, Getrenntheit da ist.

Du kannst nicht Gut und Böse vermischen. Du kannst auch nicht Wasser und Feuer oder Licht und Schatten mischen.
Es gibt Dinge, die sich gegenseitig ausschließen.

Und diese Getrenntheit halte ich für die gefährlichste Quelle
dessen was Du vielleicht böse nennen würdest, denn wo getrennt
wird wird abgespalten und im Aussen bekämpft was im eigenen
Inneren nicht akzeptiert werden kann als Selbstanteil.
Und schon stürzt ein WTC ein und vermutlich noch so einiges
mehr, weil die Menschen abspalten und das vermeintlich Böse
bekämpfen im Aussen.

Ich sagte ja, Tun und Sein überprüfen. Dann wird sich bald herausstellen, dass Dinge wie das WTC-Attentat ein Ausdruck des Bösen ist. Hat also mit Gott nichts mehr zu tun.

Wie schizophren…
Nun ja, aber selbst das ist Gott.

Jedenfalls nicht der christliche.

Und, welchen Weg auch immer wir gehen, eines haben sie alle
gemeinsam, ohne Liebe geht gar nichts.

Irgendwie kann ich an Attentaten keine Liebe erkennen.
Und wo ich keine Liebe erkennen kann, finde ich auch keine Spur von Gott.

Gruss Harald

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Hallo Semele,

Und was ist dann all das, was Du mit „ihr Tun und Sein“
bezeichnest?
Wenn nicht Gott, was dann?

mit „Tun und Sein“ wollte ich Handlungen und Gefühle
beschreiben.
Der Ursprung dafür ist entweder der Verstand oder das Gefühl.
Beides hat aber mit Gott nichts zu tun.

Und wer sonst soll damit zu tun haben?

Oder kämest Du jetzt ernsthaft mit dem Konzept vom Teufel?

Die Existenz des Teufels zu leugnen wäre ein fataler Irrtum.
Allerdings weiss ich nicht, welches Konzept Du hier meinst.
Es gibt natürlich auch ganz abstruse Vorstellungen.

Die abstruseste überhaupt ist für mich der Grundgedanke der Dualität guter Gott/böser Teufel.

Was gibt es denn ausser „Gott“ (das Wort wäre eh nicht meine
erste Wahl für das, was mit Sprache nicht erfasst werden
kann)?

Ich denke, da gibt es noch eine ganze Menge, die wir nicht mit
unseren Sinnen erfassen können.

Daß es eine Menge nicht sinnlich erfassbares gibt mag sein.Aber auch das ist Gott.Wer denn auch sonst?

Wer hat den Gedanken, das Konzept der Trennung von Gott
entworfen?

Ist es ein Entwurf oder eine Erfahrung?

Erfahrung folgt dem Entwurf.Jeder lebt in dem Film den er entwirft.

Ich behaupte nur der Mensch, und dieser ist dann vermeintlich
von der Schöpfung getrennt, aber nur weil er in einem Film
lebt, den er mit der Realität verwechselt, bedeutet das nicht,
daß „Gott“ diese Verwechslung ebenfalls macht.

So gibt es denn in diesem Falle eine Menge armer Teufel, die
nicht wissen, daß das nur ein Film ist…

Oder umgekehrt eine Menge armer Teufel, die es für einen Film
halten, und nicht merken, dass es Realität ist.

Ich bin keine Freundin großer Konzepte des Verstandes, wenn
ich mal aufhöre zu fragen und einfach nur spüre, sorry, um mit
Deinen Worten zu sprechen, dann fehlt in keinem Moment etwas,
weder an mir noch an meinen Mitmenschen, jeder Moment ist
perfektes Sein, ist Gott.Gott in seinen unendlich vielen
Ausdrucksformen.Gut und Böse gibt es nur solange, solange
Dualität, Getrenntheit da ist.

Du kannst nicht Gut und Böse vermischen. Du kannst auch nicht
Wasser und Feuer oder Licht und Schatten mischen.
Es gibt Dinge, die sich gegenseitig ausschließen.

Ich vermische es nicht.Ich trenne sie gar nicht erst.

Und diese Getrenntheit halte ich für die gefährlichste Quelle
dessen was Du vielleicht böse nennen würdest, denn wo getrennt
wird wird abgespalten und im Aussen bekämpft was im eigenen
Inneren nicht akzeptiert werden kann als Selbstanteil.
Und schon stürzt ein WTC ein und vermutlich noch so einiges
mehr, weil die Menschen abspalten und das vermeintlich Böse
bekämpfen im Aussen.

Ich sagte ja, Tun und Sein überprüfen. Dann wird sich bald
herausstellen, dass Dinge wie das WTC-Attentat ein Ausdruck
des Bösen ist. Hat also mit Gott nichts mehr zu tun.

Wie schizophren…
Nun ja, aber selbst das ist Gott.

Jedenfalls nicht der christliche.

Nun ja, dann redest Du also über ein Konzept,über das christliche.
Ich behaupte, Gott trennt nicht in christlich oder moslemisch oder sonstwas, und war schon da, bevor das erste Konzept von ihm entworfen wurde.
Über diesen Gott rede ich.

Und, welchen Weg auch immer wir gehen, eines haben sie alle
gemeinsam, ohne Liebe geht gar nichts.

Irgendwie kann ich an Attentaten keine Liebe erkennen.
Und wo ich keine Liebe erkennen kann, finde ich auch keine
Spur von Gott.

Manchmal scheint mir in den augenscheinlich schlimmsten Ereignissen die größte Liebe enthalten zu sein, die Liebe, die uns immer wieder Gelegenheiten gibt, ganz zu werden.

Es war interessant, Deine Sichtweise ein bisschen kennenzulernen, auch wenn ich ganz woanders bin als Du, scheinbar…
Das mit der Dualität, das habe ich jahrelang verfolgt und gedacht, es gäbe keine anderen Wege.
Ich habe erkannt, daß sie in sich so absurd ist, daß ich so nicht mehr ernsthaft denken mag.

Alles Gute, Semele

Gruss Harald

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hallo!

Soweit es mir bekannt ist haben Männer mehrere Frauen haben
dürfen oder? Da war doch was im alten Testament…

das ist korrekt. in einigen kulturen, die sich vom „alten testament“ speisen ist das immer noch so, zb. im islam, mormonen und kleineren sekten des judentums (im orientalischen vom islam beeinflußten kulturkreis).

Wirtschaftlicher nicht zu heiraten ist es erst seit es
Scheidungsanwälte gibt.

stimmt. früher entstanden ehen ausschließlich aus wirtschaftlichen überlegungen. mann und frau waren voneinander wirtschaftlich abhängig. die frau brauchte eine unterkunft, der mann eine köchin und gebärerin seiner erben, um es auf den punkt zu bringen.

Das erscheint mir als Widerspruch zu deiner Bemerkung eine Ehe
bezieht sich auf den ersten Geschlechtsverkehr.

ein geschlechtsverkehr allein bringt noch keine ehe. das zusammenleben machts.

Also: Adam und Eva waren verheiratet - weil Sex - ohne
Versprechen?

ich glaube nicht daß das konzept ehe, das ja jünger ist, unbedingt auf adam und eva anzuwenden ist :smile: da die beiden aber als paar zusammenleben und kinder haben, kann man das als ehe sehen.

Weiters prüfen, aber wie? 1. Sex = Prüfung = Ehe??

verstehe ich nicht.

grüße
lehitraot.