brauchen Linkshänder auch immer Lefthand-Gitarren, oder wäre es auch möglich, auf einer „normalen“ Gitarre genauso problemlos zu spielen, wie ein Rechtshänder? Bei anderen Instrumenten werden da ja auch keine Unterschiede gemacht…?!?
Der einzige wichtige Unterschied besteht ,wie die Seiten gespannt sind .
Für mich als Rechtshänder E-A-D-G-H-E .Da du als Linkshänder die Gitarre drehst ,hast du meine letzte Seite als erste .Also musst du die Seiten umsortieren .Alles Andere ist eher unwichtig .Ich glaube der gute alte Jimmy Hendrix spielte auf einer Rechtshänderklampfe ,die er nur gedreht und die Seiten neu angelegt hat .Sah allerdings etwas merkwürdig aus .
bei klassischen Gitarren dürfte das kein Problem sein, man muss nur darauf achten, dass die Action, also der Abstand der Saiten zur Gitarre, entsprechend umgestellt wird. Die tiefen Saiten sind meist etwas höher als die hohen.
Bei akustischen Gitarren mit eingebautem Mikrophon dürfte das Problem zumindest an den Schaltern und an der Kabelbuchse liegen. Bei E-Gitarren macht das bei den meisten Modellen wohl auch wegen der Drehregler und Kabelbuchse Probleme.
Hi,
Du meinst wahrscheinlich „problemlos“ im Sinne von „ohne die Gitarre irgendwie zu modifizieren“, sprich Saiten umspannen etc.
Antwort: Ja das geht, Bob Geldof macht das zum Beispiel so.
Tom
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Nichts überstürzen
Hey Gianna,
ich bin Linkshänder und spiele die Gitarre so wie alle anderen
auch (und habe nie verstanden, warum die Rechtshänder die
Saiten unbedingt mit ihrer schwachen Hand greifen wollen…)
Deswegen mein Tipp: Erstmal ein Weilchen ausprobieren.
Grüße
Len
(der allerdings zugibt, ein sehr untypischer Linkshänder zu sein)
Ja. Siehe z.B. Mark Knopfler. Er ist Linkshänder spielt aber
eine „normale“ Gitarre für Rechtshänder … und schlecht
spielt er bestimmt nicht
daß Mark Knopfler die Saiten gut zupft ist unbestritten, aber daß er Linkshänder ist, ist mir neu, zumindestens spielt er die Klampfe wie ein Rechtshänder.
Ein genialer linkshändiger Saitenquäler war m.E. J. Hendrix.
Durch Paul kam der deutsche Höfner-Violinenbaß, den man eigentlich
der Abteilung „Brennholz“ zuordnen müßte, zu unverdienten Ehren. Weil
man ja nur das schlichte Schalterfeld auf der anderen Seite montieren
mußte.
Der einzige wichtige Unterschied besteht ,wie die Seiten
gespannt sind .
Für mich als Rechtshänder E-A-D-G-H-E .Da du als Linkshänder
die Gitarre drehst ,hast du meine letzte Seite als erste .Also
musst du die Seiten umsortieren .Alles Andere ist eher
unwichtig .Ich glaube der gute alte Jimmy Hendrix spielte auf
einer Rechtshänderklampfe ,die er nur gedreht und die Seiten
neu angelegt hat .Sah allerdings etwas merkwürdig aus .
Hallo,
ganz so einfach, wie du meinst ist das nicht!
Wenn du nämlich die Saitenfolge umdrehst, hast du aufgrund der Stärkenunterschiede auswirkungen an Steg uns Sattel, die du ausgleichen musst.Ausserdem musst du - bei E-Gitarren die (evtl.) Schrägstellung des Bridge-Pickups beachten, die ja dann genau das
Gegenteil von dem bewirkt, was sie eigentlich soll: Die dicken Saiten weiter hinten, und die Dünnen weiter vorn abzunehmen.
Soviel ich weiss, hat Hendrix Gitarre uns Saiten so gelassen wie sie waren, und sie einfach verkehrtherum bespielt, was auch einiges zur Charakteristik seines Spiels beigetragen haben dürfte.