was passiert eigentlich, wenn Leute zu sehr mit der linken oder der rechten Gehirnhälfte denken in Bezug auf die Emotionen? Entsteht z.B. bei zu starken rechtshirnigen Denken Groll, Zorn und negative Emotionen und beim sehr linkshirnigen Denken Freude. Soll nur ein Beispiel zu meiner Frage sein. Ich weiß, dass die Emotionen hauptsächlich in der rechten Hirnhälfte entstehen, aber vielleicht kommt es zu emotionalen Schwankungen, wenn die Hirnhälften unterschiedlich ausgelastet sind.
die rechts-links-ansätze der neurobiologie sind etwas aus der moder gekommen, da neuere untersuchungen über bildgebende verfahren, die hirnströme messen können, eher auf tätigkeit ganzer systeme über das gesamte organ hinweisen. auch die endokrinologie, die hormone in ihrer komplexen wirkungsweise im körper untersucht, zeigt, dass mehrere systeme gleichzeitig aktiv sind, wenn gefühle entstehen und ablaufen und dann abnehmen.
deine frage hätte man in den 80ern mit dem damiligen wissen beantwortet, heute sollte man eher nach systembezogenen forschungserbebnissen fragen, solche werden u.a. beschrieben in:
ganz toll und auch allgemeinverständlich schreibt gerald hüther in seinem „bedienungsanleitung für ein menschliches gehirn“ oder, mehr die hirnphysiologie beschreibend, in „biologie der angst“. letzteres wird dir neuste antworten geben können