Hallo,
seit gestern habe ich (26, m) in verschiedenen Abständen einen kurzdauerenden (3-5 Sekunden) Schmerz auf der rechten oberen Brusthälfte (nahe der Achselhöhle). Beim Einmatmen oder gähnen tuts nicht weh.
Ich war beim Arzt. Er hat abgehorcht, alles ok. EKG auch ok, nur etwas tachykard. Blutdruck ist: 120/80 P 100.
Sonst fehlt mir eigentlich nichts. Aber er meinte, wenn es nicht weggeht, müsse man ne Röntgenaufnahme machen lassen. Er glaube aber, dass es vom Rücken kommt.
Ich habe große Angst, dass es irgendwas mit der Lunge sein könnte. Ich wäre über jegliche Antwort wie: „Wenn es was ernstes wäre, würde es auch beim Einatmen weh tun usw.“ sehr dankbar.
Vielen dank im Voraus
M34
Tach,
zunächst mal müsstest Du Dich entscheiden, ob der Schmerz links oder rechts im Thorax liegt.
Ich würde - mal hier ganz vorsichtig - sagen, mach dir nicht allzu viele Gedanken. Lunge klingt unwahrscheinlich; Du schreibst selbst der Schmerz sei nicht atemabhängig.
Könnten z.B. einfach nur muskuläre Verspannugen sein. Könnten z.B. einfach nur nerval bedingte Schmerzen sein (siehe Spinalnerven).
http://de.wikipedia.org/wiki/Spinalnerv
Schön, Dein Puls war ein wenig hoch, doch vielleicht warst Du einfach nur ein wenig aufgeregt, oder Du bist ganz einfach nur untrainiert.
Überlass die weitere Überwachung einfach Deinem Hausarzt und mach Dir nicht so viele Sorgen.
Gruß
Logan
Ja, war schon aufgeregt. Hab erst vor 3 Monaten das Paroxetin (nach 4 Jahren Einnahme) abgesetzt. Nahm es wegen Hypochondrie. Für einen außenstehenden ist nicht verständlich, aber obwohl man hört, dass alles ohne Befund ist, fragt man sich: Irgendwo muss der Schmerz ja herkommen. Bevor ich jetzt gleich meinen Nacken mit Mobilat eincreme:
Wäre es was ernstes bezüglich Lunge, hätte man doch beim Abhorchen etwas festgestellt oder? Und wäre es ein primäres Lungenproblem, müsste es ja auch beim Einatmen oder gähnen wehtun?
Beim Einatmen tut es manchmal weh, aber es könnte ja daher kommen, dass sich dabei die Lunge ausdehnt und so gegen die Schmerzstelle kommt?
Hi,
vielleicht wäre es ganz gut, Du würdest einfach mal ein Gespräch suchen mit einem Psychotherapeuten. Wenn Du also wirklich dazu neigst, Dir so viele Gedanken wegen jedes kleinen Wehwehchens zu machen, solltest Du Abhilfe schaffen.
Ursächlich ist hier womöglich keine Erkrankung oder sonstige organische Ursache, sondern mehr deine Angst, dass einen solche vorliegen könnte.
Dein Hausarzt kann Dir Adressen von Therapeuten in Deiner Umgebung mitteilen.
Alles Gute, Kopf hoch
Logan
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Hallo metini34,
erste Frage: Deine rechte oder Deine linke Seite?
Bei „Links“ wäre eine Herzunregelmässigkeit naheliegend, die muss nicht gerade bei einer Untersuchung auftreten, so wie Systolen einen ja meist nachts überfallen … Ruhepuls 100 ist auch nicht gerade Standard 
Ob es ggf. mit dem Absetzen von Paroxetin zusammenhängt? 4 Jahre Einnahme und ggf. plötzliches Absetzen können oft, nicht immer, Schwierigkeiten verursachen. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) schreibt speziell zu Paroxetin :
„Absetzbeschwerden können bei Beendigung der Behandlung mit Paroxetin auftreten. Typisch dafür sind Schwindel, veränderte Sinneswahrnehmungen (z.B. Taubheit, Nadelstiche, „Gefühl von elektrischem Schlag“), Schlafprobleme mit intensiven Träumen, Angst sowie Kopfschmerzen. Weniger häufig treten Unruhe, Übelkeit, Zittern (Zittern von Körperteilen, wie z.B. der Hände), Verwirrtheit, Schwitzen, Durchfall, Herzklopfen, emotionale Labilität, Reizbarkeit, Sehstörungen auf.
Bei einigen Patienten können die Absetzbeschwerden schwerwiegend sein bzw. länger anhalten. Normalerweise aber sind sie nur leichter Natur und von begrenzter Dauer; sie sollten 2 Wochen nach Beendigung der Paroxetinbehandlung zurückgehen. Ein erhöhtes Risiko für das Auftreten von Absetzbeschwerden besteht bei Patienten, die mit hohen Dosen oder die über einen längeren Zeitraum behandelt wurden, sowie bei plötzlicher Beendigung der Einnahme.“
Guckstu: http://www.bfarm.de/cln_042/nn_708836/SharedDocs/FAQ… Frag mal Deinen Arzt speziell danach.
Alles Gute!
mfg:stuck_out_tongue:it
ich denke nicht, dass es was mit den absetzerscheinungen zu tun hat. die hatte ich, traten in form von extremen schwindelgefühlen auf, nun ist alles ok.
es ist von dir aus die linke, die herzseite. weiß nie, welche seite man sagen soll. es tut nicht direkt unter der brustwarze weh, sondern eher richtung achselhöhe … dabei bin ich mir unsicher, ob der schmerz von innen also lunge oder oberhalb des brustkorbs kommt. es ähnelt aber sehr einem rückenschmerz. der schmerz kommen auch eher so alle 2-3 stunden und dauert ca. 2-3 sekunden, ist kein stechender und auch kein starker schmerz; eher ein liehct pochender.
ich meine wäre es ein lungen- oder herzproblem müsste es ja auch zumindest etwas wehtun, wenn ich tief einatme, versuche zu husten oder gähne. oder irre ich mich?
was den puls betrifft … es war meine erste ekg. dass die schwester diese teile ständig befeuchtet und an mich magnetisiert hat, war schon etwas, was mich nervös gemacht hat.
zudem hatte ich schleichend abgesetzt.
heißt das, dass wenn die schmerzen auf der rechten seite vorkommen, es eher das herz ist und bei der linken seite eher die lunge?
das hört sich jetzt etwas merkwürdig an, aber ich habe diesen schmerz jetzt auch auf der rechten seiten, exakt die gleiche stelle, bekommen. der schmerz kam, als ich mich so seitlich aufs bett legte und fernsah.
hab mich testweise dann auf diese andere seite gelegt und der schmerz auf der anderen seite machte sich wieder bemerkbar.
ich denke, es liegt an meiner pc-sitzposition. da ich viel surfe, und mich dabei sehr häufig mit meinen ellbogen am tisch stütze, reize ich wohl nen muskel oder so.
wenn es wirklich das ist, dann ist mir das alles hier natürlich sehr unangenehm.
ohne jetzt lächerlich zu erscheinen, aber da es damit zu tun hat: meine verspielte katze ist mir auf die schulter gesprungen, sie wiegt 7 kilo. die stelle, die so schwach pochend weh tat, tat jetzt stechend weh, als ob etwas spitzes im gange wäre.