Linux booten mit SCSI-Modul

Hallo,
ich habe einen dawicontrol 2974 pci mit amd-chip.
beim booten von Originalbootdisk (SuSE 6.4) kann ich den AMD
bzw. Tekram treiber auswaehlen. das ding heisst TMSCSIM.
das funktioniert auch.
nur: nachher ist nix mehr da. muss ich das modul im meinen
kernel einbinden ?
wenn ja, wie geht das ?
starte mein linux ueber ne floppy.
bin fuer hilfe dankbar
gruss
klaus

Moin,

nur: nachher ist nix mehr da. muss ich das modul im meinen
kernel einbinden ?

Mußte ich nicht, SuSE hat den passenden Kernel installiert. Beschreib nochmal genauer, wie Dein System aussieht.

wenn ja, wie geht das ?

cd /usr/bin/linux
su
make xconfig

starte mein linux ueber ne floppy.

Ist auf der Floppy Lilo oder der Kernel?

Thorsten

hi,

ich habe einen dawicontrol 2974 pci mit amd-chip.
beim booten von Originalbootdisk (SuSE 6.4) kann ich den AMD
bzw. Tekram treiber auswaehlen. das ding heisst TMSCSIM.
das funktioniert auch.

gut.

nur: nachher ist nix mehr da. muss ich das modul im meinen
kernel einbinden ?

möglicherweise musst Du Deinem System mitteilen, wie der SCSI-Hostadapter heisst, wenn es das nicht selbständig herausfindet. Beim mitgelieferten Kernel der SuSE sollte das passende Modul eigentlich vorhanden sein.

wenn ja, wie geht das ?

lies Dir mal die Abschnitte über „Booten und Bootmanager“ sowie „Kernel-Parameter“ im Handbuch durch; wenn Du LILO verwendest, kannst Du den über geeignete append-parameter mit Deinem Hostadapter vertraut machen.

hth,

al

Systembeschreibung
Hallo und danke erstmal.
werde es mal testen.
Mein Sys (nicht das beste, aber es reicht aus :smile:
Tyan Tsunami AT S1830 SL-1 BX board
Celeron 466 mit Slot-Adater
256 MB RAM (1x128 MB PC-133)
Promise UMDA 66 Controller
daran haengen
1 x Maxtor U-nochirgendswas 20 GB (normale bootplatte)
1 WD 205 BA 20 GB
am onboard sind
primary
a)1 IDM DTTA 350101 10 gigs (die ist voll fuer linux reserviert)
b)1 Seagate Medialist Pro 4,2 GB
2nd
a)1 x Fujitsu MPE 3170 AT
GraKa Voodoo 3 PCI
Dawicontrol 2974 PCI
No-Name-Netzkarte mit Realtek 8129 PCI
Soundcard Terratec Base 64 ISA
Bootreihenfolge: Floppy (wenn die drin ist faehrt linux hoch)
SCSI (fuer den Promise), dann W9x bzw. W2K
1st IDE bzw. none
Alle disks sind gemountet und lassen sich ueber linux ansprechen
am scsi-strang sind:
intern:
plextor 40 TSI (terminiert) das sollte eigentlich /dev/scd0 sein
extern:
Seagate-Streamer CTT-8000
Yamaha CDR400t - Brenner
Teac CD-532S CD-ROM
Jaz-1GB
ZIP extern SCSI (alle anderen devices haengen in ´nem 4er tower)
Microtek Scanmaker X6 (terminert)
das alles funkt 1a unter dem win-kram
ob auf der floppy der kernel ist, weiss ich wirklich nicht.
wie kann ich das pruefen ?
so weit ich mich erinnern kann, hab ich bei der isnt. angegeben,
von floppy zu booten.
den scsi strang kann ich gar nicht ansprechen (ohne driver kann es ja nicht funktionieren), ausser wenn ich die original-floppy
von SuSE reinlege, dann mit der moduldisk den AMD bzw. den
TMSCSIM driver lade, dann funkt es.
auf die floppy hab ich auch keinen zugriff. muesste das nicht automatisch gemountet werden ? oder muss ich jedesmal neu
mounten ?
die netzkarte will die kiste immer als Realtek 8139 ansprechen, geht also auch nicht. und die soundkarte ruckt ebenfalls nicht.
X laeuft aber ohne probs, graka und sonstiges wird erkannt und geht auch.
Sodele, ich werd jetzt mal testen, ob das mit dem make etc geht.
muss aber bestimmt noch mal auf euch zurueckkommen.
danke nochmals
gruss
klaus

Hallo,
ich habe einen dawicontrol 2974 pci mit amd-chip.
beim booten von Originalbootdisk (SuSE 6.4) kann ich den AMD
bzw. Tekram treiber auswaehlen. das ding heisst TMSCSIM.
das funktioniert auch.
nur: nachher ist nix mehr da. muss ich das modul im meinen
kernel einbinden ?

Bootest Du von einer SCSI-Platte? Dann muss der Treiber meines Wissens im Kernel enthalten sein. Du hast bei SuSE neben dem 08/15 IDE Kernel auch die Wahl zwischen verschiedene SCSI-Kerneln. Da sollte auch der für Dich richtige dabei sein.

Gruss

Jens

Moin,

ob auf der floppy der kernel ist, weiss ich wirklich nicht.
wie kann ich das pruefen ?

Nachsehen. Der Kernel heißt meist ‚vmlinuz‘.

auf die floppy hab ich auch keinen zugriff. muesste das nicht
automatisch gemountet werden ? oder muss ich jedesmal neu
mounten ?

Du kannst eine Floppy relativ einfach bei jedem booten mounten, ich würde davon aber dringend abraten. Wenn die Floppy richtig in der fstab eingetragen ist, reiht ein ‚mount /mnt/floppy‘. Ich mache das normalerweise mit GKrellM.

die netzkarte will die kiste immer als Realtek 8139
ansprechen, geht also auch nicht.

Such mal selbst nach dem Treiber: Welcher Chip ist auf der Karte, was sagt die Webseite des Herstellers?

Sodele, ich werd jetzt mal testen, ob das mit dem make etc
geht.

Wenn schon das ‚cd /usr/src/linux‘ versagt, dann mußt Du die Kernelquellen nachinstallieren (hatten wir gerade).

muss aber bestimmt noch mal auf euch zurueckkommen.

OK

Das Problem scheint die fehlende Unterstützung des Kernels zu sein. Mach einen neuen kernel und lies nochmal nach, was im SuSE-Handbuch über Booten steht.

Thorsten