Linux für Faule?

Hallo Linuxexperten,
ich habe gehört, die Zeiten von komplizierten RedHat-Installationen seien vorbei, es gibt wohl inzwischen ein Linux, das in der Art Windows gleicht?! Sprich mit Drag and Drop und Menüs etc.; ohne das ich hunderte von Programmzeilen eingeben muss? Ich bin nämlich nur Windows-Benutzer weil ich keine Zeit habe, irgendwelche Programmiersprachen zu lernen.
Wer kann mir Tipps zu „modernen“ Linux-Distributionen geben?
Gruß Karsten

ich habe gehört, die Zeiten von komplizierten
RedHat-Installationen seien vorbei, es gibt wohl inzwischen
ein Linux, das in der Art Windows gleicht?!

Hä? Zum Glück gibts das (noch?) nicht. Meine ich.

Sprich mit Drag
and Drop und Menüs etc.; ohne das ich hunderte von
Programmzeilen eingeben muss?

Ja, das gibts.

Ich bin nämlich nur
Windows-Benutzer weil ich keine Zeit habe, irgendwelche
Programmiersprachen zu lernen.

Programiersprachen mustt Du nicht lernen, aber Du solltest Willens sein, Dich auf etwas neues einzulassen und zu lesen.

Oder kemanden fragen, der Dir Linux zum Laufen bringt. Meine Erfahrung: Ich habe damals eine alte SuSE neben Win insstalliert, im Laufe der Zeit ist die Installation immer mehr „gereift“ bis Windows nach einem HD-Crach nicht mehr neu installeirt wurde…

Wer kann mir Tipps zu „modernen“ Linux-Distributionen geben?

Die, die Dein Bekannter hat. Ich emophehle gerne SuSE wegen der guten Dokumentation. Wenn Du keinen Bock hast, zu lesen, ist das aber kein Argument.

Dann wirst Du überall mit Linux scheitern.

Sebastian

Moin,

ich habe gehört, (…) es gibt wohl inzwischen ein Linux,
das in der Art Windows gleicht?!

Soll das eine Drohung sein?

Ich bin nämlich nur Windows-Benutzer

Das macht nicht, wir haben keine Vorurteile.

Wer kann mir Tipps zu „modernen“ Linux-Distributionen geben?

Die Installation von Linux ist immer noch nicht so einfach wie
die Installation von Windows, wenn Du aber handelsübliche
Hardware hast, wirst Du zurechtkommen.
Am besten fragst Du mal im Bekanntenkreis 'rum, wer sich damit
auskennt, und folgst seinen Empfehlungen. Wenn Du niemanden
findest, würde ich SuSE empfehlen, weil Du da ein preiswertes
Paket mit guten Installationshandbuch und Installationssupport
bekommst.

Viel Spaß!

Thorsten

Hallo Linuxexperten,
ich habe gehört, die Zeiten von komplizierten
RedHat-Installationen seien vorbei, es gibt wohl inzwischen
ein Linux, das in der Art Windows gleicht?! Sprich mit Drag
and Drop und Menüs etc.; ohne das ich hunderte von
Programmzeilen eingeben muss? Ich bin nämlich nur
Windows-Benutzer weil ich keine Zeit habe, irgendwelche
Programmiersprachen zu lernen.

Ja, da stellt sich mal wieder die alte Frage: Warum willst Du überhaupt Linux installieren? Bleibe doch bei Windows, wenn Du damit klar kommst. Kein Problem. Linux ist kein Zwang, Du solltest es lieber bleiben lassen, wenn Du etwas wie Windows suchst. Da gibts dann nur Windows. Vielleicht solltest Du lieber die unterschiedlichen Varianten durchspielen. 98, NT, 1000, 2000, XP. So kannst Du Dich dann klickend durcharbeiten.

Gruss

Jens

Vielleicht solltest Du

lieber die unterschiedlichen Varianten durchspielen. 98, NT,
1000, 2000, XP. So kannst Du Dich dann klickend durcharbeiten.

>>>>>>>>>

Deine Einstellung kann ich nicht teilen. Fakt ist, dass Linux für viele Einsteiger wirklich abschreckend ist, es aber nicht sein sollte. Und dass viele einfach keine Lust mehr auf Microsoft-Produkte haben. Ich kann mich noch genau an meine erste Linux-Installation erinnern, die war kein Zuckerschlecken… Besonders große Probleme hatte ich mit der Einbindung meiner recht seltenen Geräte (Monitor und Grafikkarte), welche sich dann durch den Einbau bzw. Anschluß von verbreiteter Hardware erübrigten.

Übrigens kann man u. a. auch bei den folgenden Betreibssystemen gut klicken: Amiga OS (irgendwie gefällt mir das immernoch am beten), Mac OS, BeOs, …

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Moin,

Ja, da stellt sich mal wieder die alte Frage: Warum willst Du
überhaupt Linux installieren? Bleibe doch bei Windows, wenn Du
damit klar kommst. Kein Problem. Linux ist kein Zwang, Du
solltest es lieber bleiben lassen, wenn Du etwas wie Windows
suchst. Da gibts dann nur Windows. Vielleicht solltest Du
lieber die unterschiedlichen Varianten durchspielen. 98, NT,
1000, 2000, XP. So kannst Du Dich dann klickend durcharbeiten.

Deine Einstellung kann ich nicht teilen. Fakt ist, dass Linux
für viele Einsteiger wirklich abschreckend ist, es aber nicht
sein sollte.

Fakt ist zunächst, daß Windows sich Anfängern gegenüber freundlicher zeigt; der Umstieg ist mit beträchtlichem Aufwand verbunden, weil man erheblich mehr über sein System wissen sollte.
Ich benutze Linux, weil ich damit erheblich effektiver arbeiten kann. Es besteht aber die Gefahr, daß ein anfängerfreundlicheres Linux mir weniger Möglichkeiten bietet. Bei KDE und Ximian ist das schon zu erkennen.

Und dass viele einfach keine Lust mehr auf Microsoft-Produkte
haben.

Das ist leicht nachzuvollziehen, ich fühle aber keine soziale Verantwortung den Leuten gegenüber, die zum heutigen Tag ein Linux erwarten, daß in seiner Anfängerfreundlichkeit mit Wondows gleichzieht. Das ist ja kein schlechter Wunsch, zum jetzigen Zeitpunkt aber eben nicht realisiert.
Also ist erheblich effektiver, den Leuten zu helfen, die Arbeit und Zeit investieren. (Das hier bezieht sich alles nicht auf den original Poster.)

Besonders große Probleme hatte ich mit der Einbindung meiner
recht seltenen Geräte (Monitor und Grafikkarte), welche sich
dann durch den Einbau bzw. Anschluß von verbreiteter Hardware
erübrigten.

  • Vor Linux habe ich OS/2 benutzt, da war die Lage erheblich schlechter.
  • Letzte Woche habe ich einen stand-alone DVD-Player gekauft, weil ich unter Linux nichts auf die Reihe bekommen habe.
    Ich weiß schon, was Du meinst.

Thorsten

Deine Einstellung kann ich nicht teilen. Fakt ist, dass Linux
für viele Einsteiger wirklich abschreckend ist, es aber nicht
sein sollte. Und dass viele einfach keine Lust mehr auf
Microsoft-Produkte haben.

Kool, diese ewige Diskussion.

Linux ist ziemlich berechenbar, Windows eben nicht. Ich erinnere mich an die zusätzliche Festplatte, die ich immer abschalten musste (BIOS) um Wi*dows zu sterten. Unter Linux kein Problem.

Wer auf Windows „optimierte“ Hardware kauft, hat sich ein Problem gekauft. *schulterzuck* You get what you pay for.

Wer billige Harware mit schrotiiger Implementierung wirklich will, sollte dann auch die Folgen unter Windows ausbaden:wink:

Anonsten bin ich der festen Überzeugung, daß ich ein Desktop-Rechner mit Office Suite, Internetzugang plus Mail-Und webserver schneller installiert habe als Du unter dem Wi*dos Deiner Wahl.

Sebastian, EOD

Moin,

Deine Einstellung kann ich nicht teilen. Fakt ist, dass Linux
für viele Einsteiger wirklich abschreckend ist, es aber nicht
sein sollte. Und dass viele einfach keine Lust mehr auf
Microsoft-Produkte haben.

Kool, diese ewige Diskussion.

Ey, iss ja voll l33+ h4x0r 5p34k!

Anonsten bin ich der festen Überzeugung, daß ich ein
Desktop-Rechner mit Office Suite, Internetzugang plus Mail-Und
webserver schneller installiert habe als Du unter dem Wi*dos
Deiner Wahl.

  1. Niemand hat bezweifelt, daß man mit Linux schicke Sachen machen kann, wenn man sich auskennt. Hier ging es aber um Anfänger, und für die ist es eher Zufall, ob sich eine Distribution auf Anhieb installieren läßt.
  2. Wer braucht schon einen Mail- oder Webserver?

EOD

Weil Du das sagst?

Thorsten

Hi,

Suse ist in Deutschland die verbreitetste Distribution und wurde natuerlich schon mhrfach genannt. Um wenigstens eine Alternative aufzuzeigen: Corel. Die ist angeblich genau so einfach zu installieren wie Suse (bei mir ist die Corel-Installation an einer GForce-Karte gescheitert). Und dann hast Du eine Debian-Installation, was den grossen Vorteil hat, dass Debian der Linux-Standard ist (Corel basiert auf Debian, Suse haelt sich nicht an den Standard). Das Software-pakeet ist bei Corel kleiner, aber dafuer kannst Du einfach aus dem Netz nachinstallieren und auch einzelne Komponenten updaten (mit den entsprechenden Debian-Tools, mit Suse ist das ziemlich hakelig).

Gruss

Thorsten

[…]

Das ist leicht nachzuvollziehen, ich fühle aber keine soziale
Verantwortung den Leuten gegenüber, die zum heutigen Tag ein
Linux erwarten, daß in seiner Anfängerfreundlichkeit mit
Wondows gleichzieht. Das ist ja kein schlechter Wunsch, zum
jetzigen Zeitpunkt aber eben nicht realisiert.

Ich finde, Du solltest erst einmal „anfängerfreundlich“ definieren. Ich halte Windows nämlich gar nicht für anfängerfreundlich. Im Gegenteil.

Nur wenn die Leute erst einmal kräftig Windows-Versaut sind, ist das Umsteigen auf ein komplett anderes System eben schwierig.

Wenn Du wirkliche Anfänger vor einem bereits vorsinstallierten Windows (größte Hürde also schon genommen) beobachtest, wirst Du merken, dass die Leute da genauso wenig klar kommen, wie mit einem bereits vorinstalliertem Linux inkl. KDE.

Besonders große Probleme hatte ich mit der Einbindung meiner
recht seltenen Geräte (Monitor und Grafikkarte), welche sich
dann durch den Einbau bzw. Anschluß von verbreiteter Hardware
erübrigten.

Was zum Kuckuck ist das Problem, einen Monitor einzubinden?? Wenn es nicht gerade so ein antiquarisches Teil mit Festfrequenzen war (was sich übrigens unter Linux ebenfalls sehr leicht einstellen lässt), geht das doch wirklich automatisch. Ein Monitor braucht keinen Treiber!

[…]

  • Letzte Woche habe ich einen stand-alone DVD-Player gekauft,
    weil ich unter Linux nichts auf die Reihe bekommen habe.
    Ich weiß schon, was Du meinst.

Du musst aber Geld haben! Das Problem liegt da nicht an mangelnder Software, sondern an dem dämlichen Lizenzgehabe der Filmindustrie (siehe http://www.opendvd.org).

Gruss

Jens

Moin,

Das ist leicht nachzuvollziehen, ich fühle aber keine soziale
Verantwortung den Leuten gegenüber, die zum heutigen Tag ein
Linux erwarten, daß in seiner Anfängerfreundlichkeit mit
Wondows gleichzieht. Das ist ja kein schlechter Wunsch, zum
jetzigen Zeitpunkt aber eben nicht realisiert.

Ich finde, Du solltest erst einmal „anfängerfreundlich“
definieren.

Heutzutage heißt das ‚Hat schonmal Windows bedient, weiß sonst nix‘. Das ist zwar nicht fair, aber wahr.

Ich halte Windows nämlich gar nicht für anfängerfreundlich.
Im Gegenteil.

Bei mir läuft Windows höchstens als Spiele-BIOS (da ist noch nichtmal ein Browser installiert), aber die Installation geht schon schneller.
Ich habe gerade einer Kollegin bei der Installation von SuSE geholfen. Da muß man hier ein wenig dran drehen, da etwas einstellen - alles keine große Sache, wenn man das schonmal gemacht hat oder sich etwas schlau liest, aber nicht so einfach wie Windows. Nicht umsonst wird SuSE wegen des Handbuches empfohlen, Windows aber ohne ausgeliefert.

Nur wenn die Leute erst einmal kräftig Windows-Versaut sind,
ist das Umsteigen auf ein komplett anderes System eben
schwierig.

Klar, das ist ein großes Problem dabei. Ich habe mal vor einem Mac gesessen und geschlagene fünf Minuten nach dem Netzschalter gesucht.

  • Letzte Woche habe ich einen stand-alone DVD-Player gekauft,
    weil ich unter Linux nichts auf die Reihe bekommen habe.
    Ich weiß schon, was Du meinst.

Du musst aber Geld haben!

Ne, ungespielte DVDs im Schrank, die ich unbedingt sehen wollte. Aber ist schon bequemer, so ein Teil. Damit kann man gleichzeitig hacken und X-Files sehen, der Traum jeden Geeks!

Das Problem liegt da nicht an mangelnder Software, sondern an
dem dämlichen Lizenzgehabe der Filmindustrie

Nene, ich habe mich schon recht ausführlich damit beschäftigt (und natürlich hat mein DVD-Player einen umschaltbaren Regioncode: In einer Woche geht die drite Staffel auf die Reise), ich bin garnicht so weit gekommen, daß CSS ein Problem hätte sein können. Ich habe so zeimlich alle Tips befolgt, die ich finden konnte, aber irgendwann bin ich immer in eine Sackgasse gelaufen.

Thorsten

Moin,

Das ist leicht nachzuvollziehen, ich fühle aber keine soziale
Verantwortung den Leuten gegenüber, die zum heutigen Tag ein
Linux erwarten, daß in seiner Anfängerfreundlichkeit mit
Wondows gleichzieht. Das ist ja kein schlechter Wunsch, zum
jetzigen Zeitpunkt aber eben nicht realisiert.

Ich finde, Du solltest erst einmal „anfängerfreundlich“
definieren.

Heutzutage heißt das ‚Hat schonmal Windows bedient, weiß sonst
nix‘. Das ist zwar nicht fair, aber wahr.

Was hat das mit der Definition der Anfängerfreundlichkeit von Betriebssystemen zu tun?

Bei mir läuft Windows höchstens als Spiele-BIOS (da ist noch
nichtmal ein Browser installiert), aber die Installation geht
schon schneller.

Oha, da bringst Du aber einiges durcheinander. Aber egal, ich kenne mindestens genauso viele Fälle, bei denen die Windows-Installation wesentlich länger gedauert hat und ohne Zugang zum Internet zwecks laden der passenden Treiber gar nicht hätte beendet werden können.

Und dann das ständige neu starten. „Sie haben soeben zum ersten Mal erfolgreich die Maus bewegt. Windows muss jetzt neu gestartet werden …“

Linux bootet bei einer Installation und Konfiguration von etlichen Serverdiensten inklusive XFree und KDE mit Star Office genau ein einziges Mal. Wenn man dann noch eine Distribution auf DVD hat, dauert Windows wesentlich länger.

Ich habe gerade einer Kollegin bei der Installation von SuSE
geholfen. Da muß man hier ein wenig dran drehen, da etwas
einstellen - alles keine große Sache, wenn man das schonmal
gemacht hat oder sich etwas schlau liest, aber nicht so
einfach wie Windows. Nicht umsonst wird SuSE wegen des
Handbuches empfohlen, Windows aber ohne ausgeliefert.

Windows wird ohne ausgeliefert, weil Microsoft so scheisse ist und für die Handbücher nochmal kräftig abzockt. Im übrigen wären die meisten Nutzer mit einer Windows-Installation total überfordert. Die haben nur das zweifelhafte Vergnügen, dass Windows bereits mehr oder weniger vorinstalliert ist, wenn der Rechner ausgepackt wird.

Ne, ungespielte DVDs im Schrank, die ich unbedingt sehen
wollte. Aber ist schon bequemer, so ein Teil. Damit kann man
gleichzeitig hacken und X-Files sehen, der Traum jeden Geeks!

Ich weiss ja nicht, wie das unter Windoof so ist, aber unter Linux kann man bequem zwei Fenster aufmachen. In einem läuft der Film, im anderen „hackt“ man.

Wobei ich mich lieber auf eine Sache ganz konzentriere und die von Dir als „Traum“ angegebene Doppellösung als Albtraum bezeichnen würde. Aber das liegt sicher voll im Trend. Gleichzeitig Musik höhren, Film gucken, Comic lesen, im Internet surfen und die Hausaufgaben machen.

Gruss

Jens

Moin,

Ich finde, Du solltest erst einmal „anfängerfreundlich“
definieren.

Heutzutage heißt das ‚Hat schonmal Windows bedient, weiß sonst
nix‘. Das ist zwar nicht fair, aber wahr.

Was hat das mit der Definition der Anfängerfreundlichkeit von
Betriebssystemen zu tun?

OK, das war undeutlich. Ich meine, daß praktisch jeder die Oberfläche von Windows kennt, die von KDE/Gnome aber erst lernen muß. So sieht die Zielgruppe aus, die viele Leute zu Linux bringen wollen (wir beide nicht). Das ist unfair, weil es umgekehrt genauso (oder besser für KDE/Gnome) laufen würde, aber eben Stand der Dinge.

Bei mir läuft Windows höchstens als Spiele-BIOS (da ist noch
nichtmal ein Browser installiert), aber die Installation geht
schon schneller.

Oha, da bringst Du aber einiges durcheinander.

Häh? Was denn? Klar habe ich unter Linux mehr Funktionalität, das habe ich schon eingerechnet.

Und dann das ständige neu starten. „Sie haben soeben zum
ersten Mal erfolgreich die Maus bewegt. Windows muss jetzt neu
gestartet werden …“

Du trägst gerade Pinguine nach Athen. Früher habe ich mich über Windows geärgert, jetzt habe ich nur noch Mitleid.

Linux bootet bei einer Installation und Konfiguration von
etlichen Serverdiensten inklusive XFree und KDE mit Star
Office genau ein einziges Mal.

Nicht ganz ein mal. Gutes Beispiel übrigens: Ich hatte SCSI-HDs und ein ATA-DVD-ROM. Bei der Installation war der SCSI-Treiber schnell ausgewählt und funktionierte auch prächtig. Danach aber konnte ich mit Hilfe der SuSE-DVD von der Festplatte booten, ohne Hilfe der DVD von der Festplatte nicht booten. Das lag natürlich an initrd usw. (ich hab’s immer noch nicht ganz kapiert), einer sehr nützlichen Technik, die mich aber hier vor ein Rätsel stellte.

Wenn man dann noch eine Distribution auf DVD hat, dauert
Windows wesentlich länger.

Das ist mir nun wirklich völlig egal.

Nicht umsonst wird SuSE wegen des Handbuches empfohlen,
Windows aber ohne ausgeliefert.

Windows wird ohne ausgeliefert, weil Microsoft so scheisse ist
und für die Handbücher nochmal kräftig abzockt.

Nur bei einem kleinen Teil der Benutzer.
Da fällt mir gerade das Titelbild der durchschnittlichen PC-Postille ein: ‚Windows - Endlich stabil!‘. OK, da gibt es einen ziemlich großen Markt, auch für Bücher.

Im übrigen wären die meisten Nutzer mit einer :Windows-Installation total überfordert.

Das sehe ich eben anders. Ich habe das zwar schon ein paarmal gemacht, kann mich aber eben an keine Probleme erinnern, die Windows macht. Linux braucht immer eine helfende Hand. Noch ein Beispiel: Yast (oder SuSEConfig) verstellt bei jedem Lauf die Einstellung meines MDAs. Ich weiß, wo ich nachsehen muß, um das zu fixen.

Ne, ungespielte DVDs im Schrank, die ich unbedingt sehen
wollte. Aber ist schon bequemer, so ein Teil. Damit kann man
gleichzeitig hacken und X-Files sehen, der Traum jeden Geeks!

Ich weiss ja nicht, wie das unter Windoof so ist, aber unter
Linux kann man bequem zwei Fenster aufmachen. In einem läuft
der Film, im anderen „hackt“ man.

Mein Fernseher ist dann doch größer als ein Terminal.

Wobei ich mich lieber auf eine Sache ganz konzentriere und die
von Dir als „Traum“ angegebene Doppellösung als Albtraum
bezeichnen würde.

Für mich ist ein Albtraum, wie sehr die Onlinekultur von Strichmännchen abhängig ist.

Aber das liegt sicher voll im Trend. Gleichzeitig Musik
höhren, Film gucken, Comic lesen, im Internet surfen und die
Hausaufgaben machen.

Das sollten wir lieber abbrechen, bevor wieder jemand falsch beurteilt wird.

Thorsten

Moin,

Ich finde, Du solltest erst einmal „anfängerfreundlich“
definieren.

Heutzutage heißt das ‚Hat schonmal Windows bedient, weiß sonst
nix‘. Das ist zwar nicht fair, aber wahr.

Was hat das mit der Definition der Anfängerfreundlichkeit von
Betriebssystemen zu tun?

OK, das war undeutlich. Ich meine, daß praktisch jeder die
Oberfläche von Windows kennt, die von KDE/Gnome aber erst
lernen muß. So sieht die Zielgruppe aus, die viele Leute zu
Linux bringen wollen (wir beide nicht). Das ist unfair, weil
es umgekehrt genauso (oder besser für KDE/Gnome) laufen würde,
aber eben Stand der Dinge.

Ja aber das hat doch genauso wenig mit Anwederfreundlichkeit zu tun. Du beschreibst fortwährend die Anwender.

Bei mir läuft Windows höchstens als Spiele-BIOS (da ist noch
nichtmal ein Browser installiert), aber die Installation geht
schon schneller.

Oha, da bringst Du aber einiges durcheinander.

Häh? Was denn? Klar habe ich unter Linux mehr Funktionalität,
das habe ich schon eingerechnet.

Ich meinte den Unterschied zwischen BIOS und OS :smile:

[…]

Du trägst gerade Pinguine nach Athen. Früher habe ich mich
über Windows geärgert, jetzt habe ich nur noch Mitleid.

Ich wollte doch auch nie unterstellen, dass Du ein besonderer Windows-Fan bist. Dann wäre das hier auch nicht Dein Forum :wink:
Ich möchte nur gerne mal wissen, wieso sich das Gerücht so hartnäckig hält, Windows sein bedienerfreundlicher. Erfahrungen mit totalen Computerneulingen zeigen mir, dass das nicht der Fall ist. Aber das ist natürlich nicht repräsentativ …

[…]

Wenn man dann noch eine Distribution auf DVD hat, dauert
Windows wesentlich länger.

Das ist mir nun wirklich völlig egal.

Naja, Du sprachst eben davon, wie lange eine Linux Installation dauern würde und wie kompliziert die doch wäre im Vergleich zu Windows.

[…]

und für die Handbücher nochmal kräftig abzockt.

Nur bei einem kleinen Teil der Benutzer.

Na toll. Dafür, dass nicht einmal eine vernünftige Dokumentation mitgeliefert wird, ist das Produkt aber ganz schön teuer. Bei einem Videorecorder würden sich die Käufer das nicht gefallen lassen.

[…]

Im übrigen wären die meisten Nutzer mit einer ::Windows-Installation total überfordert.

Das sehe ich eben anders. Ich habe das zwar schon ein paarmal
gemacht, kann mich aber eben an keine Probleme erinnern, die
Windows macht. Linux braucht immer eine helfende Hand. Noch
ein Beispiel: Yast (oder SuSEConfig) verstellt bei jedem Lauf
die Einstellung meines MDAs. Ich weiß, wo ich nachsehen
muß, um das zu fixen.

Bei mir braucht Linux genau Null helfende Hand, Windows hingegen ständig. Ausserdem ist das SuSEConfig-Beispiel wunderbar geeignet, die Gefahr und Kontraproduktivität von zu viel automatischen Einstellungen zu demonstrieren. Bei vielen klappt das einfach nicht! Mein Tipp: in der /etc/rc.config bei „ENABLE_SUSECONFIG“ beherzt „no“ eintragen!

Unter Windows lassen sich die Automatismen leider nicht so leicht abschalten.

Mein Fernseher ist dann doch größer als ein Terminal.

Zweifellos! Ich sehe Filme auch viel lieber auf dem grossen Schirm :smile:

Für mich ist ein Albtraum, wie sehr die Onlinekultur von
Strichmännchen abhängig ist.

Was meinst Du damit?

Aber das liegt sicher voll im Trend. Gleichzeitig Musik
höhren, Film gucken, Comic lesen, im Internet surfen und die
Hausaufgaben machen.

Das sollten wir lieber abbrechen, bevor wieder jemand falsch
beurteilt wird.

Damit meinte ich auch in keiner Weise Dich persönlich. Aber wenn man sich in diversen Foren so umschaut, dann wird einem ganz anders. Abgesehen davon, wofür sich die Leute – vielfach eben auch Schüler – hier um Hilfe bitten, fällt mir eine grauenhafte Verstümmelung der Sprache auf. Mitunter kann man den Sinn nur noch erraten!

Das legt nahe, dass entweder

  1. Lesen und Schreiben heute nicht mehr zum Curriculum an allgemeinbildenden Schulen gehört oder

  2. Die Kiddies sich mit gar nichts mehr Mühe geben und ungeduldig alles auf einmal machen. Dabei kommt natürlich Müll raus.

Aber ich schweife mal wieder gewaltig ab. Die Diskussion sollten wir im Schule und Uni Brett fortführen, wenn überhaupt.

Gruss

Jens

Kool, diese ewige Diskussion.

Ey, iss ja voll l33+ h4x0r 5p34k!

Dann hätte ich ‚k3wl‘ gesagt.

  1. Niemand hat bezweifelt, daß man mit Linux schicke Sachen
    machen kann, wenn man sich auskennt. Hier ging es aber um
    Anfänger, und für die ist es eher Zufall, ob sich eine
    Distribution auf Anhieb installieren läßt.

Also, ich habe durchaus auch Erfahrungen mit Windows, aber wir [1] haben es ums Verrecken nicht hinbekommen, Sein Win95 auf 98 „upzudaten“. [2]

  1. Wer braucht schon einen Mail- oder Webserver?

Hm. Stimmt. Aber wenn man sich ersteinmal 'dran gewöhnt hat und mehrere Leute den rechner nutzen, ist es extrem ‚1337‘

EOD

Weil Du das sagst?

So und nicht anders.

Sebastian

[1] Mein Computererfahrener Mitbewohner und ich
[2] Notwendige Anforderungen nach Installation: Windows-typische Stabilität, Laufendes CD-ROM

Moin,

Also, ich habe durchaus auch Erfahrungen mit Windows, aber wir
[1] haben es ums Verrecken nicht hinbekommen, Sein Win95 auf
98 „upzudaten“. [2]

Ich bin der letzte, der Windows verteidigt, aber mit der
Installation kommen die meisten zurecht. Wenn etwas nicht
klappt, braucht man allerdings Hilfe, die bei LInux
mitgeliefert wird.

  1. Wer braucht schon einen Mail- oder Webserver?

Hm. Stimmt. Aber wenn man sich ersteinmal 'dran gewöhnt hat
und mehrere Leute den rechner nutzen, ist es extrem ‚1337‘

Klar, ich werde mich wohl auch nicht mehr an Eudora gewöhnen
können.

EOD

Weil Du das sagst?

So und nicht anders.

Dann will ich natürlich ruhig sein und nichts mehr sagen.

Thorsten

Moin,

Ja aber das hat doch genauso wenig mit Anwederfreundlichkeit
zu tun. Du beschreibst fortwährend die Anwender.

Ja klar, und zwar im Besonderen die Anfänger.

Ich meinte den Unterschied zwischen BIOS und OS :smile:

Ach das. Mehr als Dateidienste und DirectX benutze ich nicht.

Ich möchte nur gerne mal wissen, wieso sich das Gerücht so
hartnäckig hält, Windows sein bedienerfreundlicher.
Erfahrungen mit totalen Computerneulingen zeigen mir, dass das
nicht der Fall ist. Aber das ist natürlich nicht repräsentativ

Meine Erfahrung sagt mir das, die natürlich genausowenig repräsentativ ist, aber berücksichtigt, daß Windows weiter verbreitet ist.

Wenn man dann noch eine Distribution auf DVD hat, dauert
Windows wesentlich länger.

Das ist mir nun wirklich völlig egal.

Naja, Du sprachst eben davon, wie lange eine Linux
Installation dauern würde und wie kompliziert die doch wäre im
Vergleich zu Windows.

Ich meinte nur den Arbeitsaufwand. Wie lange die CD dann rödelt ist dann eher egal.

Bei mir braucht Linux genau Null helfende Hand, Windows
hingegen ständig. Ausserdem ist das SuSEConfig-Beispiel
wunderbar geeignet, die Gefahr und Kontraproduktivität von zu
viel automatischen Einstellungen zu demonstrieren. Bei vielen
klappt das einfach nicht! Mein Tipp: in der /etc/rc.config bei
„ENABLE_SUSECONFIG“ beherzt „no“ eintragen!

Ne, jetzt widersprichst Du Dir aber gewaltig. Ohne Yast hätte ic mehr Arbeit als jetzt, viele andere wäre aufgeschmissen. Ich habe zB. noch nie eine Netzwerkkarte unter nacktem Linux eingerichtet. Für einen Anfänger ist das ein unüberwindliches Hindernis.
Wenn Du solche Arbeiten mit ‚Null helfende Hand‘ beschreibst, machst Du anscheinend den gleichen Fehler, wie so viele andere Linux-Benutzer: Du setzt Deine Kenntnisse und vor allem Dein Gespür bei anderen voraus.

Unter Windows lassen sich die Automatismen leider nicht so
leicht abschalten.

Das ist für mich auch das Hauptargument gegen Windows.

Schade, daß dieser Thread so zufällig entstanden ist, das wäre bestimmt noch interessanter, wenn man von Anfang etwas mehr Struktur gehabt hätte.

Für mich ist ein Albtraum, wie sehr die Onlinekultur von
Strichmännchen abhängig ist.

Was meinst Du damit?

Es scheint oft schwerzufallen, den Sinn einens Textes zu erkennen, wenn dieser nicht mit Smilies gespickt ist. Früher gab es sogar ganze Bücher ohne Smilies.

Damit meinte ich auch in keiner Weise Dich persönlich. Aber
wenn man sich in diversen Foren so umschaut, dann wird einem
ganz anders. Abgesehen davon, wofür sich die Leute – vielfach
eben auch Schüler – hier um Hilfe bitten, fällt mir eine
grauenhafte Verstümmelung der Sprache auf. Mitunter kann man
den Sinn nur noch erraten!

Jepp, darüber hatte ich gerade eine blutige ‚Diskussion‘.

  1. Die Kiddies sich mit gar nichts mehr Mühe geben und
    ungeduldig alles auf einmal machen. Dabei kommt natürlich Müll
    raus.

Ist klar, und das habe ich bei dem intensiven DVD-Studium der letzten Tage (Zwei Staffeln X-FIles) auch gemerkt: Die Werbepausen waren auffällig abwesend. Wenn da sonst Gelegenheit war, sich etwas zu trinken zu holen oä. mußte man jetzt eine dreiviertel Stunde warten.
Woher das kommt, dürfte also klar sein.

Thorsten

[…] aber mit der
Installation kommen die meisten zurecht.

Der Händler, der Windows vorinstalliert hat?

Wenn etwas nicht
klappt, braucht man allerdings Hilfe,

„unbekannter Ausnahmefehler in hsarc.dll“

EOD

Weil Du das sagst?

So und nicht anders.

Dann will ich natürlich ruhig sein und nichts mehr sagen.

Bitte nicht generell.

Ein Kessel Buntes … (was: Linux für Faule)

Moin,

Ja aber das hat doch genauso wenig mit Anwederfreundlichkeit
zu tun. Du beschreibst fortwährend die Anwender.

Ja klar, und zwar im Besonderen die Anfänger.

Mich würde aber immer noch Deine Definition der Anwenderfreundlichkeit interessieren.

[…]

Meine Erfahrung sagt mir das, die natürlich genausowenig
repräsentativ ist, aber berücksichtigt, daß Windows weiter
verbreitet ist.

Das ist aus der Sicht eines echten Anfängers glücklicherweise total egal. Er kann sich den Luxus eines objektiven Urteils erlauben.

Ich meinte nur den Arbeitsaufwand. Wie lange die CD dann
rödelt ist dann eher egal.

Tja, das ist aber bei Linux der größte Arbeitsaufwand. Immerhin wird da meistens nicht nur ein Betriebssystem, sondern auch säckeweise Software installiert und konfiguriert. Ein nacktes Linux nebst Xfree ist ja wirklich um Klassen schneller und einfacher installiert, als ein Windows.

[…]

Ne, jetzt widersprichst Du Dir aber gewaltig. Ohne Yast hätte
ic mehr Arbeit als jetzt, viele andere wäre aufgeschmissen.
Ich habe zB. noch nie eine Netzwerkkarte unter nacktem Linux
eingerichtet. Für einen Anfänger ist das ein unüberwindliches
Hindernis.

Unüberwindbar … nein. Aber Du hast recht. Mit Yast geht vieles oftmals einfacher. Aber eben nicht immer. Im übrigen bin ich der Meinung, die Harwareerkennung unter Linux funktioniert mittlerweile besser, als bei Windows. Aber das kann ich nicht wirklich beweisen.

Wenn Du solche Arbeiten mit ‚Null helfende Hand‘ beschreibst,
machst Du anscheinend den gleichen Fehler, wie so viele andere
Linux-Benutzer: Du setzt Deine Kenntnisse und vor allem Dein
Gespür bei anderen voraus.

Nein nein, ich ging von meinen Konstellationen aus, da hat Yast seinen ersten Dienst tadellos verrichtet. Nur später beim „finetuning“ legt man besser selbst Hand an diverse Dateien an. Das ist gefährlich, weil SuSEconfig das beim nächsten Aufruf wieder rückgängig macht. Daher: Disable Suseconfig!

Unter Windows lassen sich die Automatismen leider nicht so
leicht abschalten.

Das ist für mich auch das Hauptargument gegen Windows.

Allerdings!

Schade, daß dieser Thread so zufällig entstanden ist, das wäre
bestimmt noch interessanter, wenn man von Anfang etwas mehr
Struktur gehabt hätte.

Ja, wir können ja einen neuen anfagen.

Für mich ist ein Albtraum, wie sehr die Onlinekultur von
Strichmännchen abhängig ist.

Was meinst Du damit?

Es scheint oft schwerzufallen, den Sinn einens Textes zu
erkennen, wenn dieser nicht mit Smilies gespickt ist. Früher
gab es sogar ganze Bücher ohne Smilies.

Gibts immer noch. Smilies finde ich – wenn sie nich übertrieben vorkommen – allerdings nicht wirklich schlimm. Wenn allerdings die Sprache so verstümmelt wird, das ist mir sehr unangenehm.

[…]

Jepp, darüber hatte ich gerade eine blutige ‚Diskussion‘.

Ach ja? Wo denn?

Gruss

Jens