Linux Konfig Ueberblick behalten

Hi,

das Problem habe sicher nicht nur ich …
Mein System basiert auf Suse 6.4. Jede Menge files habe ich von Hand editiert (z.B. i4l Zeug fur isdn, oss, wheelmouse, X …), ich habe eine neue Gnomeversion und neue Fenstermanager instaliert, einen Haufen Bibliotheken und andere Programme und demnaechst vermutlich ein neues X - teilweise als rpms teilweise selbst kompiliert, teilweise andere binaries mit Installationsprogramm …
.xxx Files in meinem Verzeichnis sind natuerlich vielfach auch editiert.
Zuweilen stelle ich mitlerweile fest, dass es Eintraege in verschiedenen config files gibt, die offenbar nichts mehr bewirken … z.B. arbeite ich momentan mit gnome und sawfish in ~/.xsession steht aber noch was von enlightment.
So, hat wer eine gute Methode gefunden, den Ueberblick zu behalten?
Gibt es Distributionen die besser geeignet sind, wenn man viel konfiguriert (besser als suse)? Z.B. gibt es scheints fuer Redhead sehr viel mehr aktuelle rpms … wie siehts mit Debian oder darauf basierenden Distributionen aus?

Gruss

Thorsten

Moin,

So, hat wer eine gute Methode gefunden, den Ueberblick zu
behalten?

Ich habe es noch nicht gebraucht, aber im Allgemeinen wird RCS/CVS empfohlen.

Thorsten

dito

Gibt es Distributionen die besser geeignet sind, wenn man viel
konfiguriert (besser als suse)? Z.B. gibt es scheints fuer
Redhead sehr viel mehr aktuelle rpms … wie siehts mit Debian
oder darauf basierenden Distributionen aus?

Ja, es gibt Distros, die einfacher zu verwalten sind wenn man configs von Hand editiert.
SuSE versucht, alles mögliche mit einem Tool zu konfigurieren (Yast/Yast2), und es ist im allgemeinen ziemlich schwer zu verfolgen, welche Dateien Yast usw. verändern.

Ich habe auch lange SuSE benutzt, ebenso Debian, Redhat und bin jetzt bei Slackware angekommen. Läuft stabil, hält sich an die meisten Standards und ist einfach zu verwalten. Soll heissen, wenn man irgendwas von Hand ändert wird es nicht beim nächsten Aufruf eines Konfigurationsprogramms automatisch geändert.
Aktuell: Slackware 7.1: Kernel 2.2.16, XFree86 3.3.6 & 4.0, Gnome, KDE, KDE2 beta, …

gruss, Wolfgang

[…]

Ich habe auch lange SuSE benutzt, ebenso Debian, Redhat und
bin jetzt bei Slackware angekommen. Läuft stabil, hält sich an
die meisten Standards und ist einfach zu verwalten. Soll
heissen, wenn man irgendwas von Hand ändert wird es nicht beim
nächsten Aufruf eines Konfigurationsprogramms automatisch
geändert.

Man kann sehr viele automatische Änderungen bei SuSE ausschalten, wenn man sich mal die /etc/rc.config Datei von Hand anschaut. Dort lässt sie sich übrigens auch ganz deaktivieren, d.h. es geht gar nichts mehr automatisch bzw. per Yast einzustellen. Dann kann man sich in Ruhe austoben.

Gruss

Jens