Und noch ein paar kleine Erläuterungen…
hatte gleich Zweifel, ob dir der Tipp von Stefan wirklich
weiterhelfen würde…
Na ja, hab mich da vielleicht ein bisschen kurz gefasst… 
Ein schneller Mirror des Kernel-Servers ist übrigens
ftp://ftp1.de.kernel.org/pub/linux/kernel/v2.4
im Uni-Bereich, oder
ftp://ftp2.de.kernel.org/pub/linux/kernel/v2.4
im kommerziellen Bereich (so ziemlich alle Einwahlanbieter).
Ein Wort der Warnung ist tatsächlich angebracht: Bei der
Kernelkonfiguration ist es ungeheuer wichtig, dass du genau
weisst was du brauchst und was nicht. Unter Umständen bootet
ansonsten dein System nicht mehr!
Richtig. Also: Vorher ein wenig Doku lesen ist sicherlich nicht
schlecht. Außerdem wirst du in /usr/src/linux eben i.A. den
aktuell benutzten Kernel finden, da kannst du dann notfalls
nachschauen, was dort benutzt wird. Ist aber dann nicht unbedingt
sonderlich gut an dein System angepasst, da das ein sehr
allgemein gahaltener Kernel der Distribution sein wird…
Im Zweifelsfall ist der Kernel inzwischen sehr gut dokumentiert
und die Hilfe zu den einzelnen Optionen wird dir meistens auch
sagen, ob sie im Zweifelsfall notwendig, praktisch oder eher
unwichtig sind.
- Solltest du das original Suse benutzen, müsste meiner
Erinnerung nach im Suse Handbuch die Kernelkonfiguration
beschrieben sein.
Ja, sollte sie. Basiert auch auf der Dokumentation des Kernels
selbst und auf einigen erläuternden Hinweisen. Wenn du das
Handbuch hast, ANSEHEN, wird dir helfen.
- Unter http://www.linuxdoc.org/HOWTO/Kernel-HOWTO.html
findest du nochmal die obige Anleitung im Detail.
Noch was, dass du hier den Kernel kompilieren musst, das liegt
einfach daran, dass die Unterstützung von USB noch relativ neu
ist. Gerade spezielle Treiber, wie solche für Direktverbindungen,
kommen erst so nach und nach in den Kernel hinein und sind daher
noch nicht in den Distributionen enthalten.
Wenn du dann bestimmte Funktionen benötigst, dann benötigst du
eben einen aktuellen Kernel und musst du diese dann in der
Kernelkonfiguration zusätzlich anwählen.
Wenn du dich erstmal ein wenig in den Kerneloptionen umgesehen
und zusätzlich ein bisschen Doku dazu gelesen hast (z.B. das oben
angegebene HOWTO), dann ist das alles nicht mehr so arg wild.
Für Anfänger klingt das nur immer so furchbar, sich plötzlich
genötigt zu sehen, sein Betriebssystem selbst (also fast von
Hand) zu übersetzten… Ist aber halb so wild, und sorgt unter
anderem auch dafür, dass dein System dann ein bisschen
performanter sein dürfte, weil der Kernel nicht mehr so viele
unbenutzte Funktionen beinhaltet. Hat also auch Vorteile, das
irgendwann mal gemacht zu haben…
Nicht verzweifeln, haben schon andere vor dir hinbekommen…
Stefan 