Linux Proxy: Komme mit Client nicht rein

Hi Leutz,

habe mit SuSe 6.4 eine Linux Proxy eingerichtet. D.h. noch ist es ein Router, so wie ich das jetzt verstehe (Squid ist noch deaktiviert).
Es scheint einwahlmässig alles zu funktionieren, d.h. wenn ich mit einem Win98 Client eine Internetadresse aufrufe, wählt sich der Linuxrechner automatisch in das Internet ein. Aber dann passiert nichts mehr. Der Win98 Rechner bekommt anscheinend Null Daten. Beinahe so, als würde alles am Linuxrechner hängenbleiben.
Standard Gateway ist eingetragen bei der Win98 Maschine … was fehlt mir da jetzt noch?

mfg,
Martin

hi

hast du masquerading aktiviert??

Es gibt unter /etc eine Datei, die heisst hosts.allow. Aliquot gibt es auch eine Datei die heisst hosts.deny. In denen werden die Rechner eingetragen, welche Zugriff auf Dienste deines Systems haben. Vielleihct steht da was drin, was den Verkehr stoert.

Die Dienstnamen stehen unter anderem unter /etc/services (unter RedHat, bei Suse vielleicht wo anders). Du kannst aber man hosts.deny leer lassen, und in hosts.allow ALL:ALL reinschreiebn. Wenn es dann funktioniert hast du das Problem, nur ist dein Rechner dann offen wie ein Scheunentor.

P.S.: Fuer Squid unter andere Dienste gibt es eine sehr gute Konfigoberflaecher: http://www.webmin.com/webmin

Bescheurte Rechtschreibung. Man sollte nicht schreiben, wenn man nicht auf der Hoehe ist *g* Richtig heiss es

Fuer Squid und andere Dienste gibt es eine sehr gute Konfigurations Oberflaeche:
http://www.webmin.com/webmin

hi

Hi :smile:

hast du masquerading aktiviert??

wenn Du damit die Kernelaktivierung meinst, Ja!
Ich habe auch noch ein paar Dinge in die rc.config reingeschrieben wie z.B.:
MSQ_START=„yes“
MSQ_DEV=„ippp0“
und noch ein paar Dinge

funzt aber trodzdem ned :frowning:

bye

Danke für Deinen Tip,
ich habe die hosts.allow und host.deny geändert, wie Du es vorgeschlagen hast. Es funzt aber immer noch ned :frowning:((((((((((((
Bekomme nur die Fehlermeldung bei der Windows Maschine: ‚Suchseite konnte nicht geöffnet werden‘
Desweiteren geht von der Windowsmaschine auch kein Ping in das Internet (wenn das noch Helfen würde). Ich kann Pingen wen/was ich will, nichts passiert :frowning:. Aber wenn die Linux maschine Offline ist, und ich dann nen Ping oder sonstwas mache, dann wählt sie sich ein. Nur lässt die weiter keine Daten durch :frowning:(((( Manno, ich werde noch irre mit dem Ding.
Hab schon im Kernel nach irgendeiner Masqurading, oder wie das heisst, Einstellung gesucht. Ist aber alles an. Irgendwas Fundamentales muss ich doch vergessen haben ?-/
Firewall? Kein Plan … *seufz*

Trodzdem tausend Dank
mfg
Martin (Der die Kiste bald in die Ecke schmeisst)

… wow, in der Tat *g*
Habs mir eben noch schnell downgeloaded :smile:
Muss sagen: Sieht nett aus *g*

danke für den goilen Tipp *g*

bye
Martin

*g* Jetzt fange ich an fuchsig zu werden :wink:

Habe was gefunden, was dir unter anderem weiter helfen koennte: http://www.linuxnewbie.org/nhf/intel/network/

Diese Seite bietet Tutorials von Linuxuser fuer Anfaenger. Da ich selber mit Linuxproxy fuer Windowsrechner eher wenig bewandert bin (bei mir sind es Linuxrechner), hilft dir diese Seite vielleicht weiter. Des weiteren gab es vor ewigen Zeiten (irgendwann einmal letztes Jahr) genau zu diesem Thema einen Artikel in der c’t. Unter http://www.heise.de/ct findest du eine Artikelsuchmaschine.

Ausserdem bietet, http://news.tucows.com/ext2/articles.shtml ebenfalls im Archiv irgendwo einen Artikel, der sich mit demselben Thema beschaeftigt hat.

D.h. noch ist es ein

Router, so wie ich das jetzt verstehe
(Squid ist noch deaktiviert).
Es scheint einwahlmässig alles zu
funktionieren, d.h. wenn ich mit einem
Win98 Client eine Internetadresse
aufrufe, wählt sich der Linuxrechner
automatisch in das Internet ein. Aber
dann passiert nichts mehr

tja, was soll ich sagen?

also da gaebe es verschiedene punkte:

masquerading an?

default route richtig (nach ppp0 oder so, solange inet verbindung offen) gesetzt?

ip-forwarding an (wird gern vergessen und ist bei neueren kerneln standardmaessig aus: echo 1 > /proc/sys/net/ipv4/ip_forward

nameserver ok (entweder fest auf windoof rechner eingetragen oder eigenen caching server aufgesetzt, und den eingetragen)

one or all of the above plus thousends of other reasons…

joachim

mhhh… wie stelle ich denn IP-Forwarding an?
hi,

Du schriebst in Deiner Mail:
> echo 1 > /proc/sys/net/ipv4/ip_forward

ich denke das soll bewirken, das die Datei ip_forward auf die Bytegrösse 1 gesetzt wird und somit IP Forwarding an ist oder? Die datei ist nämlich standardmässig 0 Byte gross :-/ … aber komischerweise passiert garnichts an der Dateigrösse, wenn ich das Echo-Kommando ausführe :-/ mhhh… oder verstehe ich das falsch?
Anders:
Wie stelle ich denn IP Forwarding an? Ich suchte mich zu tode in dem Kernel, aber fand nichts, was nach IP-Forwarding aussah :frowning:
Masquerading hab ich gefunden im Kernel, war aber schon an…
kannst Du mir weiterhelfen? *hoffganzarg*

tschö,
Martin

hi,

Du schriebst in Deiner Mail:
> echo 1 >
/proc/sys/net/ipv4/ip_forward

ich denke das soll bewirken, das die
Datei ip_forward auf die Bytegrösse 1
gesetzt wird und somit IP Forwarding an
ist oder?

naja, um genau zu sein sollte ne 1 drin stehen, die groesse aendert sich nicht, da das kein echtes file, sondern nen kernel flag ist. das ganze /proc filesystem enthaelt meldungen und einstellungen des kernel, so etwa wie die windoof registry…
kannst du dir uebrigens auch mit less oder cat oder sonstwas anzeigen lassen. muss halt ne 1 und sonst nix drinsein. mit ner null ist’s essig mit routing jeder form.

joachim

… und wieder bin ich einen Minischritt weiter :smile:
Danke für Deine Links.
Ich hoffe ich komme jetzt weiter :smile:
*hoffganzarg* :smile:) hehe
*X-Treme hoffing*
Dieses Linux bring mich noch ins Grab denke ich :smile: heheh

bye
Martin

Hi,

ok. Nun hab ich mal nach den botten von Linux mit less in die ‚datei‘ reingescheut. Steht ne 1 drinn. D.h. Forwarding ist aktiviert. Aber: Wenn ich bei Win98 irgnedeine adresse eingebe, wählt sich Linux nur ins Internt ein. Aber keine Daten und nichts kommen rüber :frowning:((
Also, nochmal alles genau:
Masqurading ist an (steht in der rc.config drinne)
IP-Forwarding ebenfalls (Steht auch in der rc.config drinne).
default route ist gesetzt (auf die ziel IP der ippp0 - geht ja auch)
ich kann von Win98 auf Linux pingen - geht
ich kann von Linux auf Win98 pingen - geht
ich kann von Linux ins I-Net pingen - geht
ich kann von Win98 in I-Net pingen - geht NICHT … es wird sich nur eingewählt, aber keine pings und nüscht gehen durch…
ich kot… bald :frowning:((

danke für Deine Hilfe … aber was kann ich noch machen damit es endlich mal funktioniert?? *heul*

gruss,
Martin

Hi

Ich bin vielleich bescheuert! Das was du suchst laeuft bei mir schon seid Wochen, nur eben nicht mit automatischer Einwahl. Ich benutze WWWoffle als Proxy, da mir Squid mit seinem Rechtesystem ein wenig zu kompliziert ist.
Den WWWoffle (http://www.gedanken.demon.co.uk/wwwoffle/) installierst du, und traegst dann folgendes bei deinem Windows Web Browser als Proxy ein:

ip.des.Linux.rechners:8080

Die gleiche IP ist auch dein FTP Proxy.

Mit Squid funktioniert die ganze Sache uebrigens auch, nur musst du dort eben vorher ACL (Acces Control Lists) erstellen, fuer jede IP-Addresse, oder jedes Subnetz, welches aufs Internet will. Dafuer eignet sich am Besten das von mir gezeigte Webmin.

Hoffe das es jetzt funktioniert. BTW, der WWWoffle kann auch so konfiguriert werden, dass er automatisch sich einwaehlt. In der letzten LinuxMagazin ist ausfuehrlicher Artikel ueber ihn drinnen, die Zeitschrift gibt es aber nur mehr wenige Tage! Also beeilen.

CU (P.S.: Manpages lesen macht doch Spass *g*)