Im Moment arbeite ich in einem kleinen privaten LAN in dem vier Windows-Desktop-Rechner über Kabel und zwei Laptops über Wireless-LAN mit einem Netgear-Router mit eingebautem Switch verbunden sind. Der Router stellt eine DSL-Verbindung für alle Rechner bereit.
Das Netzwerk soll nun aus verschiedenen Gründen um einen Linux-Rechner erweitert werden, der als apache-Server läuft. Dazu meine Frage:
Kann ich den Linux Rechner einfach vor den Router schalten, wobei die DSL-Verbindung durchgeschleift wird?
Kann ich dazu einfach zwei Netzwerkkarten in den Rechner einbauen, eine zum DSL-Modem und eine zum nachgeschalteten Router?
Und ist es anschließend möglich, mit allen Rechnern im Netz auf den Server zuzugreifen, wenn der Router dazwischen ist?
Im Moment interessiert mich nur, ob es hardwaremäßig so möglich ist, die Softwarefragen kommen vielleicht später
Im Moment arbeite ich in einem kleinen privaten LAN in dem
vier Windows-Desktop-Rechner über Kabel und zwei Laptops über
Wireless-LAN mit einem Netgear-Router mit eingebautem Switch
verbunden sind. Der Router stellt eine DSL-Verbindung für alle
Rechner bereit.
Gut. Also ist er Modem und Router?
Das Netzwerk soll nun aus verschiedenen Gründen um einen
Linux-Rechner erweitert werden, der als apache-Server läuft.
Dazu meine Frage:
Kann ich den Linux Rechner einfach vor den Router schalten,
wobei die DSL-Verbindung durchgeschleift wird?
Nein. Du könntest den Linux-Rechner aber vermutlich selber als Router benutzen. (und den anderen Router dahinter hängen…)
„Durcchschleifen“ bedeutet: Das was reingeht, geht auch raus. Und das wäre mot PPPoE nicht wieklich sinnvoll.
Kann ich dazu einfach zwei Netzwerkkarten in den Rechner
einbauen, eine zum DSL-Modem und eine zum nachgeschalteten
Router?
Ja
Und ist es anschließend möglich, mit allen Rechnern im Netz
auf den Server zuzugreifen, wenn der Router dazwischen ist?
Ja. Wenn die Konfiguration stimmt.
Im Moment interessiert mich nur, ob es hardwaremäßig so
möglich ist, die Softwarefragen kommen vielleicht später
Im Moment arbeite ich in einem kleinen privaten LAN in dem
vier Windows-Desktop-Rechner über Kabel und zwei Laptops über
Wireless-LAN mit einem Netgear-Router mit eingebautem Switch
verbunden sind. Der Router stellt eine DSL-Verbindung für alle
Rechner bereit.
Gut. Also ist er Modem und Router?
Ist nur ein Router. Das DSL-Modem ist davor geschaltet. Somit sollte das kein Problem sein.
Das Netzwerk soll nun aus verschiedenen Gründen um einen
Linux-Rechner erweitert werden, der als apache-Server läuft.
Dazu meine Frage:
Kann ich den Linux Rechner einfach vor den Router schalten,
wobei die DSL-Verbindung durchgeschleift wird?
Nein. Du könntest den Linux-Rechner aber vermutlich selber als
Router benutzen. (und den anderen Router dahinter hängen…)
Genau das ist der Punkt der mir nicht genau klar ist.
Wenn der Linux Rechner als Router läuft, würde der nachgeschaltete Netgear-Router also nur noch als Switch dienen und die Internetverbindung per Kabel oder Wireless an die angeschlossenen Rechner weiterleiten.
Kann das funktionieren, ohne daß sich der Netgear-Router und der Linux-Router gegenseitig stören??
Nein. Du könntest den Linux-Rechner aber vermutlich selber als
Router benutzen. (und den anderen Router dahinter hängen…)
Genau das ist der Punkt der mir nicht genau klar ist.
Wenn der Linux Rechner als Router läuft, würde der
nachgeschaltete Netgear-Router also nur noch als Switch dienen
und die Internetverbindung per Kabel oder Wireless an die
angeschlossenen Rechner weiterleiten.
Ja, wenn der Router als Switch betrieben werden kann, ist das kein Problem.
Kann das funktionieren, ohne daß sich der Netgear-Router und
der Linux-Router gegenseitig stören??
Doch, einen vernünftigen Router vorausgesetzt (der als Switch oder Hub agieren kann): ja.
Du könntest auch den Linux-Rechner als „gleichberechtigt“ ins Netzwerk einbinden, aber ich würde eher dazu neigen, den Linux-Rechner als Router zu nutzen.
Noch ein Wort zu Linux: Es verlangt – wenn man es vernünftig nutzen will – ein menge neue Einarbeitungszeit, stell Dir vor, Du beginnst bei Null auf dem Computer [Aufgaben wie „schreibe einen Brief“ mal ausgenomen, ich meine hier die Administration], danach fällt es einem aber sie Schuppeb von den Augen. Lohnt sich absolut, wenn man bereit ist, sich auf Neues einzulassen.
Dann werde ich mich mal aufmachen, die zweite Netzwerkkarte kaufen und mich in die Welt von Linux stürzen.
Noch ein Wort zu Linux: Es verlangt – wenn man es vernünftig
nutzen will – ein menge neue Einarbeitungszeit, stell Dir
vor, Du beginnst bei Null auf dem Computer [Aufgaben wie
„schreibe einen Brief“ mal ausgenomen, ich meine hier die
Administration], danach fällt es einem aber sie Schuppeb von
den Augen. Lohnt sich absolut, wenn man bereit ist, sich auf
Neues einzulassen.
Ich habe in der Uni schon erste Linux-Erfahrungen gesammelt und möchte diese gern weiter ausbauen.
Nachdem ich verschiedene Programmiersprachen gelernt habe, möchte ich nun noch die Tiefen der Computeradministration eindringen. Und dafür ist Linux sicher besser geeignet, als irgend ein Windows. Die Zeit für die Einarbeitung nehme ich gern in Kauf.