Ich habe folgendes Problem:
Ich bin Linux-Neuling, und möchte einen Linux PC als Router einsetzten, für eine
Internetstandleitung. Die Telekom stellt bereits einen Router zur Verfügung, auf den aber der Kunde keinen Zugriff hat. Jetzt habe ich mir meine Lösung wie folgt vorgestellt. Ein Linux-PC als Router mit zwei NetzKarten, eine direkt zum Telekom-Router, die andere mit Anschluß an den Hub (ist dieser Gedanke vielleicht schon falsch?)
Die erste Netzwerkkarte (an Hub) konnte ich korrekt einrichten (SUSE 6.3 mit Yast), nur wie richte ich die zweite ein, ich muß ja auch warscheinlich jeder Karte eine IP-Adresse zuteilen?
Was fuer eine Verbindung liegt zum Telekom-router vor ?
Ethernet/ISDN/ADSL/PPP ?
Im Prinzip: die Karte Richtung Telekom so
einstellen, wie es fuer einen Einzelplatzrechner richtig waere.
GGf. wird die IP-Adresse automatisch zugewiesen.
Die interne Karte so konfigurieren, als ob der Rechner nur am Internen Netz haengt. (die
beiden Karten koennen via ifconfig (man ifconfig) zwei verschiedene IP-Adressen haben.
Solltest du eine echte IP-Adresse (sprich ein eigenes Netz haben, bekommt der Rechner natuerlich nur eine IP, die an beiden Karten gleich ist. Dann must du nur noch das IP-forwarding aktivieren (irgendein Kongig-Script) und bist fertig.
Andernfalls musst du ebenfalls IP-forwading Aktivieren aber dieses noch zusaetzlich auf
Masquerading einstellen (man ipfwadm), damit die Adressen des internen Netzes auf die eine Router Adresse, die auch im IN gueltig ist umgesetzt werden. Es gab vor kurzem mal einen guten Artikel dazu in der CT. Ich glaube die haben so ein Archiv in dem du das
vielleicht nachlesen kannst.
MFG
Martin
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Was fuer eine Verbindung liegt zum
Telekom-router vor ?
Ethernet/ISDN/ADSL/PPP ?
Im Prinzip: die Karte Richtung Telekom so
einstellen, wie es fuer einen
Einzelplatzrechner richtig waere.
GGf. wird die IP-Adresse automatisch
zugewiesen.
Die interne Karte so konfigurieren, als
ob der Rechner nur am Internen Netz
haengt. (die
beiden Karten koennen via ifconfig (man
ifconfig) zwei verschiedene IP-Adressen
haben.
Solltest du eine echte IP-Adresse (sprich
ein eigenes Netz haben, bekommt der
Rechner natuerlich nur eine IP, die an
beiden Karten gleich ist. Dann must du
nur noch das IP-forwarding aktivieren
(irgendein Kongig-Script) und bist
fertig.
Andernfalls musst du ebenfalls
IP-forwading Aktivieren aber dieses noch
zusaetzlich auf
Masquerading einstellen (man ipfwadm),
damit die Adressen des internen Netzes
auf die eine Router Adresse, die auch im
IN gueltig ist umgesetzt werden. Es gab
vor kurzem mal einen guten Artikel dazu
in der CT. Ich glaube die haben so ein
Archiv in dem du das
vielleicht nachlesen kannst.
MFG
Martin
Vielen Dank für die schnelle Antwort,
zum Telekom Router liegt eine Ethernet Verbindung in unser Netz vor, und vom Router zur Telekom einen ISDN Standleitung.
Jetzt habe ich zumin´dest schon mal ein Grundverständnis, daß andere werde ich vielleicht noch hinbekommen…
ach ja, was mir da noch einfaellt:
beim lrp (linux router project) gibt es fertige mini distributionen mit dem kram, den man auf so ner kiste halt brauchen kann. manche versionen kann man von einer diskette booten…