Mir ist klar, daß alte Rechner bzw. alte BIOSse nicht mit großen Platten zurecht kommen. Es gab diverse Tools, um das mehr oder weniger zuverlässig zu umgehen. Nun meine Frage:
Bringt, ungeachtet der BIOS Version, ein Linux (Ubuntu und Derivate) eine Unterstützung großer Platten mit oder ginge das wenn, dann auch nur über entsprechende Zusatztools?
Es hängt davon hab von welcher Grenze du sprichst. Die 128GiB-Grenze ist z.B. auch für Linux ein echtes Problem und Treiber werden daran nicht viel ändern.
Bringt, ungeachtet der BIOS Version, ein Linux (Ubuntu und
Derivate) eine Unterstützung großer Platten mit oder ginge das
wenn, dann auch nur über entsprechende Zusatztools?
Was auf jeden Fall geht:
Linux auf eine hinreichend kleine Systemplatte installieren. Eine, die vom BIOS des Rechners erkannt wird. Und die Platten, die für das BIOS zu gross sind, einfach nur unter Linux einrichten.
Hat bei mir problemlos geklappt, um zwei 120GB-Platten in einem alten P-II 400MHz zu nutzen. Und klappt jetzt auch einwandfrei bei meinem neuen Server, wo eine 500GB-Platte via S-ATA für die Daten angeschlossen ist. Der Rechner ist ein P-III 800MHz…
Gute Idee! Übergeht diese Methode auch die 128 GB Limitierung? (Wenn auch 128 GB für einen alten Rechner genug sein sollten…)
Was auf jeden Fall geht:
Linux auf eine hinreichend kleine Systemplatte installieren.
Eine, die vom BIOS des Rechners erkannt wird. Und die Platten,
die für das BIOS zu gross sind, einfach nur unter Linux
einrichten.
Gute Idee! Übergeht diese Methode auch die 128 GB Limitierung?
Ja, klar. Sobald der Linux-Bootloader, z.B. Grub, geladen ist, stellen die Limitierungen des BIOS keine Rolle mehr. Oder nur noch eine ganz geringe Rolle.
Mir ist klar, daß alte Rechner bzw. alte BIOSse nicht mit
großen Platten zurecht kommen.
Das BIOS hat damit nur nebensächlich was zu tun - wesentlich ist, das die OnBoard-Kontroller solcher Rechner meist nur eine beschränkte Anzahl Adresserungsbits haben/verarbeiten (ich meine 24, aber das nur aus der Erinnerung heraus).
Bei 128 GB ist es wirklich eine harte Grenze. Das Üble an der Sache ist, das man diese Grenze nicht sieht. Wenn Du bei 129 GB schreibst, dann läuft das oberste Adressbit ohne Fehlermeldung über und du schreibst in Wirklichkeit bei 1 GB - also über die Daten ganz vorne drüber weg!
Diese Nummer hat mich 60 GB meiner kostbaren mp3-Sammlung gekostet . . .
Entweder du lässt es bei 128 GB gut sein, oder du stöpselt einen anderen Kontroller dazu. SATA-Controller sind alle so neu, das sie diese Grenze nicht haben.