ich habe letzte Woche irgendwo in der Bild der Frau ein Rezept gesehen, ich meine das Zeug hiess „Linzer Lebkuchen“. Es waren zwei Schichten Teig mit Lebkuchengewürz und Mandeln, dazwischen Preielbeermarmelade. Hat jemand zufällig die Zeitung und könnte es schnell abtippen oder kennt jemand einen Link auf dieses Rezept? Auf der Homepage von Bild der Frau habe ich es leider nicht gefunden, da es das Blättchen Montags neu gibt, werde ich das von letzter oder vorletzter Woche wohl kaum noch bekommen.
Vielen Dank!
shauri
ich vermute stark, dass es sich dabei um Linzer Kuchen handelt, dem traditionellen Weihnachtsgebäck allhier in Badisch Patagonien (nicht wundern - früher gehörte die Ecke zu Vorderöstereich, deswegen auch irgendwelche österreichischen Städtenamen in Rezepten).
Selbiger ist auch als ‚Linzer Torte‘ bekannt und darf stolz von sich behaupten, auf das älteste überlieferte Kuchenrezept der Welt zurückzugehen: http://de.wikipedia.org/wiki/Linzer_Torte
Allhier wird typischerweise nebst Mandeln und Gewürzen auch Kakao und Kirschwasser in den Teig gegeben, und auch in die Himbeer(!)konfitüre, mit der der Kuchen bestrichen wird, bevor er mit dem hübschen Gitter belegt wird, gehört eine ordentliche Menge Kirschwasser.
nein es war def. keine klassische Linzertorte, die kenne ich und habe ein Rezept (natürlich das Beste…von der Oma:smile: ) für. Es war ähnlich aber dünnerer Teig und in Lebkuchenform geschnitten und auf dem Blech dünner gebacken.
Diese Beschreibung erinnert mich an Linzer Augen, manchmal auch Spitzbuben genannt: 2 Scheiben Mürbteig mittels Ausstecher geformt, Boden rund mit gewelltem Rand, Deckel ebenso, hat aber 2 runde Löcher und ein halbmondförmiges - das Ganze sieht wie ein lachendes Gesicht aus. Nach dem Backen werden die beiden Teile mit z.B. Erdbeermarmelade zusammengefügt. Einige Tage warten, bis die Marmelade verfestigt ist. Der Mürbteig kann auch mit Mandeln, Nüssen oder Haselnüssen schmackhafter gemacht werden.
hmmmja ich vermute es gibt tausende solcher Rezepte, ich kenne auch so ein Mürbe/Buttergebäck nennt sich Terassenplätzchen. Suche aber speziell dieses Rezept, am einfachsten wär es natürlich, wenn jemand die Zeitung hat und es mir schnell abtippen könnte…
shauri
Linzer Lebkuchen gibt es so meines Wissens nach nicht (und google bestätigt das).
Folgende Möglichkeiten fallen mir ein:
es ist ein Fantasieprodukt der Redaktion, bei der man sich im weiteren Sinne an das Prinzip der Linzer Torte angelehnt hat. Sowas findet man immer wieder, sowohl in Rezeptzeitschriften als auch als freie Adaption vorhandener Rezepte in irgendwelchen Konditoreien
Irgendetwas im Namen stimmt nicht:
Variante A: Es sind keine Lebkuchen gemeint sondern es handelt sich um ein Lebkuchenähnliches Gebäck. Linzer Schnitten bspw. gibt es. Das könnte dann ggf. auch eine Variante sein, wo der Teig gar kein Lebkuchenteig ist, sondern nur so gewürzt.
Variante B: Die Stadt ist falsch. Gefüllte Lebkuchen kenne ich einige Varianten. Allerdings nicht mit Preiselbeeren, die - btw - auch unüblich für Linzer Torte wären.
es ist ein Fantasieprodukt der Redaktion, bei der man sich
im weiteren Sinne an das Prinzip der Linzer Torte angelehnt
hat. Sowas findet man immer wieder, sowohl in
Rezeptzeitschriften als auch als freie Adaption vorhandener
Rezepte in irgendwelchen Konditoreien
jo das hatte ich auch vermutet…das google Problem hatte ich auch sonst wär ich nicht hier…daher die Frage, ob jemand die Zeitung zur Hand hat:smile:
Variante A: Es sind keine Lebkuchen gemeint sondern es
handelt sich um ein Lebkuchenähnliches Gebäck. Linzer
Schnitten bspw. gibt es. Das könnte dann ggf. auch eine
Variante sein, wo der Teig gar kein Lebkuchenteig ist, sondern
nur so gewürzt.
Möglich…ich google mal danach…ich würde auch sagen es war eher ein Mürbeteig als ein echter lebkuchenteig. Daher tendiere ich zu A
btw - auch unüblich für Linzer Torte wären.
jo in Linzer Torte hab ich die auch noch nie gefunden…aber die Kombi klang durchaus lecker.
Bin zwar nicht Hanna, aber auch aus der Gegend.
Könnten tatsächlich Linzer Augen oder Linzer Radln sein. Die sind aber original nicht mit Lebkuchen und nicht unbedingt mit Preiselbeermarmelade. Bei uns gibt’s die mit ca. 10-15cm Durchmesser um die Weihnachtszeit in jeder Bäckerei: 2 kreisförmige, außen gewellte Mürbteigscheiben, die obere mit großem Loch in der Mitte und dazwischen Marmelade - meist Marille, Erdbeer, Himbeer o.ä. Natürlich mit reichlich Staub- + Vanillezucker bestreut.
Rezept hab ich grad keins, aber vielleicht kann man mit dem Begriff Linzer Auge, Linzer Radl googlen.
Hallo, Shauri!
Linzer Lebkuchen kenne ich ja nicht, aber ich mache seit Jahren gefüllte Lebkuchenschnitten - die sind vielleicht ähnlich nach Deiner Beschreibung!
600 g Roggenmehl, 500 g Rohrzucker, 5 Eier, 4 gehäufte Eßlöffel Honig ( erwärmen, er soll flüssig sein), 1 1/2 Kaffeelöffel Natron, 2 Kaffeelöffel Lebkuchengewürz, Zimt, gemahlene Nelken
Tei kneten, mindestens 1 Stunde (auch einen Tag!) rasten lassen. Eine Hälfte ausrollen und auf ein Backblech legen, mit Marmelade bestreichen, mit einem Gemisch v. 150 g gehackten Nüssen, 5 dkg Aranzini, 5 dkg Zitronat, 150 g Rosinen bestreuen. Dann die zweite Hälfte des Teiges ausrollen, darauflegen und langsam backen.
Erkaltet mit Zitronenglasur überziehen und in Schnitten teilen.