benötige LiOH als/für Elektrolyt für einen Versuch. Laut Wikipedia wird es gewonnen nach
Li2CO3 + Ca(OH)2 → 2 LiOH + CaCO3
( http://de.wikipedia.org/wiki/Lithiumhydroxid )
30g Li2CO3 habe ich mir beim großen E besorgt. Ca(OH)2 ist ebenfalls ein weisses Pulver. Was mache ich mit den beiden ? Einfach mischen wirds wohl nicht sein, denke ich.
benötige LiOH als/für Elektrolyt für einen Versuch. Laut
Wikipedia wird es gewonnen nach
Li2CO3 + Ca(OH)2 → 2 LiOH + CaCO3
( http://de.wikipedia.org/wiki/Lithiumhydroxid )
30g Li2CO3 habe ich mir beim großen E besorgt. Ca(OH)2 ist
ebenfalls ein weisses Pulver. Was mache ich mit den beiden ?
Einfach mischen wirds wohl nicht sein, denke ich.
Das ist richtig. Li2CO3 löst sich mit etwa 13 g/l WQasser, CaCO3 aber nur mit 0,014 g/l.
Also kann man Li2CO3 in Wasser lösen und mit einer wässrigen Ca(OH)2-Lösung umsetzen, die schlechte Löslichkeit drückt gemäß Massenwirkungsgesetz das Gleichgewicht auf die Seite der Produkte. Nun muß man „nur“ noch abfiltrieren und das LiOH durch abdestillieren/verdampfen des Wassers gewinnen.
ABER, und hier liegt des Hasen Kern im Pfeffer begraben, was da heraus kommt ist nicht sonderlich rein. Umkristallisieren heißt das Zauberwort. Natürlich sollte man dabei CO2 schön fern halten. Welche Reinheit brauchst Du denn? Elektrolyt kann ja auch für Akkus sein, und da machen bereits geringe Verunreinigungen eine Menge Ärger.
Ob das für die „Küchenchemie“ noch machbar ist, und wenn ja, mit welchem Arbeits- und Geräteaufwand, stelle ich mal stark in Frage.
Es kommt sicher billiger und leichter, wenn Du etwas LiOH beim Chemikalienhändler kaufst: http://www.merck-chemicals.com/is-bin/INTERSHOP.enfi… http://www.carl-roth.de/catalogue/catalogue.do?favOi… http://de.exportpages.com/auswahlf/25681/Lithiumhydr…
P.S. Schutzbrille, Kittel ect. vorhanden.
Guter Anfang. Wenn Du nun auch noch die SDB aller beteiligten Stoffe liest und beachtest, dann ist es sogar noch besser.
Carbonate kann man durch Erhitzen leicht in die Oxide überführen, die wiederum mit Wasser in vielen Fällen zu den Hydroxiden reagieren.
Beim Lithium sollte das der Fall sein.
Carbonate kann man durch Erhitzen leicht in die Oxide
überführen, die wiederum mit Wasser in vielen Fällen zu den
Hydroxiden reagieren.
Beim Lithium sollte das der Fall sein.
Sprich Li2CO3 + Wärme --> LI2O + CO2
Bei Calciumcarbonat brauche ich 800°, welche Temperatur ist es denn bei Li2CO3 ?
Zu dem zweiten Vorgang noch zwei Fragen.
Li2O + H2O --> 2LiOH
Im Wasser ist ein wenig D drin, im Li ist ein wenig Isotop 6 drin. Mischt sich das beliebig, oder gibt es da eine gewisse Verteilung ( alles D schnappt sich das 6LI ) ?
Ist das LiOH ein Molekül mit fester Zuordnung, oder kommt es vor, das die Teile/Atome ausgetauscht werden ?
Im Wasser ist ein wenig D drin, im Li ist ein wenig Isotop
6 drin. Mischt sich das beliebig, oder gibt es da eine gewisse
Verteilung ( alles D schnappt sich das 6LI ) ?
Da würde ich sagen, daß die Präverenz verschwindend gering sein dürfte. Zudem ist das alles nicht statisch, sondern sehr dynamisch (in Lösung).
Ist das LiOH ein Molekül mit fester Zuordnung, oder kommt
es vor, das die Teile/Atome ausgetauscht werden ?
Im Festkörper ist es bei Raumtemperatur eher statisch, in der Schmelze und in Lösung wie gesagt sehr dynamisch.
mein Autogenschweissgerät macht 1250° Arbeitstemperatur, also knapp daneben. Ausserdem habe ich vom Feeling her ein ungutes Gefühl, solch eine Flamme auf das Pulver zu richten. Danke für die Quelle !
Da würde ich sagen, daß die Präverenz verschwindend gering
sein dürfte. Zudem ist das alles nicht statisch, sondern sehr
dynamisch (in Lösung).
Leider habe ich zu wenig Ahnung von den Sachen. Dachte, so ein Molekül ist eine „Zweckgemeinschaft“ und wenn die sich mal gefunden haben lassen sie so schnell nicht mehr los. Ich verstehe Dich jetzt so, daß im Molekül durchaus die Atome munter auswechseln ( in der Lösung ).
Zu den Präverenzen : Ich denke, in der Chemie juckt das nicht wirklich, das ist mehr ein Thema für die Physik. Hab ich größere Chancen da was zu finden ? Oder interessiert das nicht ( eventuell weil man es einfach nicht messen kann ) ? Wo kann ich danach suchen ?
mein Autogenschweissgerät macht 1250° Arbeitstemperatur, also
knapp daneben.
erscheint mir sehr niedrig, selbst mit meiner Lötlampe kriege ich höhere Temperaturen. Zudem stand dort ca., will meinen, bei 1250 °C würde sich sicher auch schon was tun.
Ausserdem habe ich vom Feeling her ein ungutes
Gefühl, solch eine Flamme auf das Pulver zu richten.
Besog Dir einen Pozellantiegel, oder Nickel oder Graphit dann erwärmst Du indirekt.
Leider habe ich zu wenig Ahnung von den Sachen. Dachte, so ein
Molekül ist eine „Zweckgemeinschaft“ und wenn die sich mal
gefunden haben lassen sie so schnell nicht mehr los.
Hier mußt Du zwischen ionischen und kovalenten Verbindungen unterscheiden. Kovalent aufgebaute Molekel sind soweit statisch, ionisch aufgebaute, und dazu gehören Salze und Hydroxide, sind in Lösung und Schmelze ‚promiskuitiv‘
Ich
verstehe Dich jetzt so, daß im Molekül durchaus die Atome
munter auswechseln ( in der Lösung ).
Ionische Verbindungen.
Zu den Präverenzen : Ich denke, in der Chemie juckt das nicht
wirklich, das ist mehr ein Thema für die Physik. Hab ich
größere Chancen da was zu finden ? Oder interessiert das nicht
( eventuell weil man es einfach nicht messen kann ) ? Wo kann
ich danach suchen ?
Hier kann ich Dir leider nicht so ganz folgen, bzw. versteh die Frage nicht so recht. Es gibt ein Brett ‚Mathe und Physik‘ vielleicht gibts dort Experten dazu.