Hallo Du Arme,
Laralinda hat ja schon gute Tipps gegeben. Die kann ich nur bestätigen.
Beispielweise bei einem Bekannten - da erwischte ich die Katze, wie sie auf dem Tisch aus meinem Kaffeebecher schlabberte. Keine 5 min später hatte ich eine dicke Blase auf der Oberlippe, die aber am nächsten Tag glücklicherweise wieder wegging.
Früher hatte ich ebenfalls mit Herpes Probleme. Habe mich - wg. ärztlichem Desinteresse - selber informiert und einiges gefunden.
Hier ein kleiner Auszug bzw. Zitate meiner Notizen:
Arginin, Lysin
… Aminosäure Arginin, die Viren für ihre Vermehrung benötigen
Arginin weckt den Herpes auf und Lysin unterdrückt ihn.
Ist man argininhaltige Lebensmittel, muß man mit Einnahmen von bis zu 2g Lysin in Tablettenform gegensteuern.
Hohe Konzentrationen von Arginin vermeiden: Beispielsweise Mandeln, Pistazien, integrales Getreide, Weintrauben, Rosinen usw.
Hohen Lysingehalt haben beispielsweise Linsen
Wirksam ist auch ein Bestandteil der Gelbwurz (Kurkuma). Er blockierte im Laborversuch am Van Andel Institute in Michigan die Virusvermehrung in den infizierten Zellen
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,344…
Ein Inhaltsstoff aus Lakritz kann Herpesviren auch dann unschädlich machen, wenn sie sich im Schlummerzustand befinden: Der so genannte Süßholzzucker lässt die Tarnung der versteckten Viren auffliegen, haben Francesca Curelli und ihre Kollegen von der New York University entdeckt. Die befallenen Zellen aktivieren dann ihren Selbstzerstörungsmechanismus - Suizid im Dienste des großen Ganzen.
Also viel echtes Lakritz aus der Apotheke lutschen!
Das Öl der Zitronenmelisse kann wohlmöglich gegen Lippenherpes wirken. Da die Haut das Pflanzenöl gut aufnimmt, ist eine einfache äußerliche Anwendung denkbar.
Forscher des Universitätsklinikums Heidelberg haben in Laboruntersuchungen herausgefunden, dass das Öl die Infektion einer Zellkultur mit Herpes-Viren um mehr als 97 Prozent verringert, indem es die Viren vor dem Befall der Zellen blockiert. Da die Haut das Pflanzenöl gut aufnimmt, ist eine einfache äußerliche Anwendung denkbar. Zudem wirken die Öle bereits in so geringen Konzentrationen, dass schädliche Nebenwirkungen für den Körper bisher selten beobachtet wurden. Die Wirksamkeit des Öls der Zitronenmelisse muss allerdings noch in klinischen Studien belegt werden.
Für ihre Forschungsergebnisse sind die Wissenschaftler bereits mit dem Sebastian-Kneipp-Preis 2008 ausgezeichnet worden.
Gute Besserung
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