Liste was ein Kind wann können SOLLTE?

Hallo,

hat jemand nen Link, wo ich o.g. Infos bekommen kann?
Es geht in erster Linie um den Alterszeitraum 4-7 Jahren, also etwa
Vorschulkindergarten / Einschulung.
Ja, ich weiß, jedes Kind entwickelt sich anders, ich hätte nur gerne
grobe Durchschnittswerte, was allgemein ist.

Danke!
Lalle

achja?..
…manchmal versteh ich es einfach ned

  • der „grobe durchschnitt“ ist dann wenn das kindes kann!

gruss manuel!

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Hallo,

sowas gibt’s in der Literatur massenhaft, z. B. in:
Smutny/Veenker/Veenker, Das begabte Kind (1989), S. 269-287.

Aber das ist alles SEHR ungenau und eigentlich nicht empfehlenswert. Die meisten Eltern machen sich zuviel Sorgen, wenn es um die Fähigkeiten ihrer Kinder geht.

Herzliche Grüße

Thomas Miller

Hallo Manuel,

es gibt aber Situationen, wo der ‚amtliche‘ Durchschnitt
schon ganz praktisch ist. Zum Beispiel, wenn einem die
Kindergaertnerin sagt, dass das Kind noch nicht reif
fuer die Schule ist. Zum Beispiel, wenn man eine
Behinderung (vielleicht nur eine leichte) vermutet.
Zum Beispiel, wenn man ein Kind erst mit fuenf kennen-
lernt und wissen will, wo man helfen kann/muss oder
abwarten soll. Zum Beispiel, wenn man sich gegen
‚Eislaufmuetter‘ mit Fakten wehren moechte. Zum Beispiel…
hast du denn keine Phantasie?

Gruesse
Elke

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Link
Hallo Lalle,

http://www.familienhandbuch.de/cmain/f_Aktuelles/a_K…
von hier geht`s auch weiter.

Hoffentlich war es das, wonach Du gesucht hast.

Freundliche Grüsse
Ray

Hallo Lalle,
auch ich würde dir raten, dich nicht zu sehr an Werten, die von Außen kommen zu orientieren. Ich spreche aus eigener Erfahrung.
Gravierende Dinge siehst du selbst, oder werden von Betreuern bemerkt und an dich weitergegeben.
Sonst machst du dich nur verrückt!
Halte dich auch hier an Kant:
„Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“

Beste Grüße
Günther

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Hallo Elke,

Phantasie hab ich verdammt viel und sehr sehr leckere!! :wink:)

Aber was die Entwicklung der Kinder angeht weiss ich ned ob deine Beispiele was mit Tabellen zu tun haben.
Ich denke auch das eben dieses „dasKindMUSSjetzteinfachohneWindelnschlafenweilesschonaltgenugist“-Denken die Entwicklung eines Kindes stoeren (kann!) vielleicht nicht muss aber kann!

Gruss
dermitderfroehlichenphantasie Manuel!

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Hallo Manuel,

Aber was die Entwicklung der Kinder angeht weiss ich ned ob
deine Beispiele was mit Tabellen zu tun haben.
Ich denke auch das eben dieses
„dasKindMUSSjetzteinfachohneWindelnschlafenweilesschonaltgenugist“-Denken
die Entwicklung eines Kindes stoeren (kann!) vielleicht nicht
muss aber kann!

Ich weiss schon, was du meinst. Ich habe zwei Jungs. Der aeltere
war ein Fruehchen. Der hat immer saemtliche ‚milestones‘ zur falschen
Zeit und in der falschen Reihenfolge gebracht. Der zweite haette
ein Werbeposter fuer ‚die normale Entwicklung‘ abgeben koennen. Wenn
die Reihenfolge in der Familie der beiden umgekehrt gewesen waere, waere
ich verzweifelt - aber beim ersten ging ich unbedarft und unwissend ran,
dachte immer, was soll’s, Kinder sind anders. Haette ich ihn am Bruder
gemessen (der aber gottseidank) hintendran war – owei.

Trotzdem hab ich auch ein bisschen was verpasst, was die Foerderung
betrifft. Mir wurde erst nach Jahren bewusst, was man in Deutschland
alles fuer die Fruehchenfoerderung macht (und in Suedafrika eben nicht,
wo wir damals lebten). Ob es meinem Sohn in D besser ergangen waere,
weiss ich nicht , aber manchmal plagt mich das schlechte Gewissen, dass
ich haette mehr machen sollen.

Lange Rede, kurzer Sinn: ich teile dein Misstrauen, aber da ich
nicht weiss, aus welcher Situation heraus der Fragesteller fragt,
finde ich eine Rundumschlag-Warnung vor Vergleichen fuer den Frager
nicht hilfreich.

Gruesse
Elke

Hi, nochmal, kurz:
Vielleicht war die Motivation ja genau andersherum:
vielleicht hat der Frager Angst ein Kind zu ueberfordern
und er erwartet zuviel?

Gruesse
Elke

naja - dann ist es sicherlich nicht verkehrt - aber aus meiner erfahrung raus - (hab ja auch zwei kinder) kann einen diese tips und tabellen und etc. schon etwas konfus machen - bei einer „offensichtlichen“ achwiesollichsagen? „beeintraechtigung“ (bitte nicht falschverstehen) ist es aber auf alle faelle ratsam sich aertzliche hilfe anzuhoeren (zumindest)

gruss manuel

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Hallo!
Ich weiß nicht, wie anerkannt oder nicht das Buch ist, aber meine Feundin fand genau dafür das „Weltwissen der Siebenjährigen“ ganz toll.
Lg,
Norah
Link:
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3888972655/qid…

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Hallo,

Manuel hat schon recht. Grobe Durchschnittswerte sind einfach unglaublich schwer zu ermitteln. Manche Kinder sprechen ihr erstes Wort mit 8 Monaten, andere mit 1 1/2 Jahren - beides ist normal!

Um zu nachzuhalten, ob ein Kind sich gut und altersgemäß entwickelt, gibt es die Kinderarzt-Us, zu denen man regelmäßig gehen sollte. Wenn Du Bedenken hast, kannst Du sie ja dann dem Kinderarzt unterbreiten.

Liebe Grüße,
Nike

Hallo

ich finde es aber schon sehr nützlich, solche Anhaltspunkte zu haben. Manche Dinge (besonders in höherem Alter) kann ein Kind ja nur, weil es ihm beigebracht wurde. Und für die Eltern ist es dann schon gut zu wissen, wann was normalerweise gelernt wird bzw. wann sie ihrem Kind was ungefähr beibringen sollten, wenn sie in der Norm bleiben wollen.

Der Arzt gibt einem ja meistens nur Informationen über die Dinge, die angeboren sind. Und darüberhinaus weiß er nicht mehr als jeder andere Sterbliche auch, oder eher weniger, weil er keine Zeit hat, sich damit zu beschäftigen.

Viele Grüße
Thea

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Hallo,

Manche Dinge (besonders in höherem Alter) kann ein Kind
ja nur, weil es ihm beigebracht wurde. Und für die Eltern ist
es dann schon gut zu wissen, wann was normalerweise gelernt
wird bzw. wann sie ihrem Kind was ungefähr beibringen sollten,
wenn sie in der Norm bleiben wollen.

Was meinst Du mit „höherem Alter“ und was für Dinge sollen das sein?

Schönen Gruß,

Elke

Hallo Elke

Was meinst Du mit „höherem Alter“

Ab ca. 3,5 Jahren bestimmt, aber eigentlich schon ab ca. 1 Jahr.

und was für Dinge sollen das
sein?

Aufräumen, Tisch decken (natürlich nicht in großem Stil), vor allem Benimmregeln (Hand vor den Mund halten beim Husten, sich entschuldigen, bitte und danke sagen usw.), Schleife machen, Geschirr spülen.

An solche ähnlichen Dinge hatte ich gedacht.

Viele Grüße
Thea

Hallo Thea,

aus meiner Erfahrung (zwei Jahre in einer Kindertagesstätte und viele Jahre Studium :wink: ) verhält es sich bei den von Dir geschilderten Dingen/ Fähigkeiten, um solche, die im Alltag gerlernt werden (sollten). Dabei ist es sehr oft sehr individuell, aber auch davon abhängig, was Du einem Kind zutraust. Bei uns in der Kita räumen die Kinder nach dem Mittagessen ihren Teller selber auf den Teewagen und leeren ihn vorher in einer Schüssel aus und das tun sie sobald sie sicher laufen (1 bis 1,5 Jahre). Wenn die Kinder mit einem Jahr in die Kita kommen, dann können sie meistens noch nicht mit dem Löffel umgehen, aber sie lernen es bei uns innerhalb von wenigen Wochen, weil wir ihnen dazu die möglichkeiten geben und sie halt nicht immer füttern. Ein weiteres Beispiel: um beim Thema Essen zu bleiben: Sobald sie hauptsächlihc mit Löffel und Gabel essen, dürfen sie sich selbst Essen auftun, bei den meisten Kindern ist das mit 2,5-3 Jahren.
Je mehr Selbstständigkeit Du dem Kind zugestehst, desto mehr können sie schon relativ schnell, z.B. können 3jährige sich locker alleine anziehen (bis auf Schnürsenkel und enge Pullover), wenn man sie lässt. Aber ich wüßte nicht, dass es eine Liste darüber gibt, was man wann können muß… Ich fordere zum Beispiel auch zweijährige schon auf, die Hand vor den Mund zu nehmen, erkläre ihnen auch warum. Ob sie es dann tun, ist eine andere Sache und ich bin froh, wenn sie es dann mit 4 Jahren beherrschen…
Noch ganz konkret zu den anderen Dingen, die Du aufgeschrieben hast: Schnürsenkel binden sollten die Kinder spätestens bei der Einschulung beherrschen oder aber nur Schuhe mit Klettverschluß tragen, sich entschuldigen können schon ganz kleine Kinder (1,5 Jahre) lernen, wenn sie bei einem Kind „Ei-machen“, „bitte und danke sagen“ finde ich sehr schwierig, weil mit persönlich ein ehrlichgemeintes Schweigen lieber ist, als ein verlogenes Danke. :smile:

Bei allem darf man natürlich nicht vergessen, dass es sich immer noch um Kinder handelt, die auch schon mal gelerntes wieder vergessen, weil das Spiel viel interessanter ist, die Tante völlig unsympathisch ist, es schlecht geschlafen hat oder einfach nur schlecht drauf ist…
Schönen Gruß,

Elke

P.s. ich hoffe, ich habe mich verständlich ausgedrückt… :wink:

Ab ca. 3,5 Jahren bestimmt, aber eigentlich schon ab ca. 1
Jahr.

Aufräumen, Tisch decken (natürlich nicht in großem Stil), vor
allem Benimmregeln (Hand vor den Mund halten beim Husten, sich
entschuldigen, bitte und danke sagen usw.), Schleife machen,
Geschirr spülen.

An solche ähnlichen Dinge hatte ich gedacht.

Viele Grüße
Thea

Hallo Elke

Dabei ist es sehr oft sehr
individuell, aber auch davon abhängig, was Du einem Kind
zutraust.

Genau deswegen wäre eine Liste gut. Weil Kinder ja meistens stark unterschätzt werden.

sich entschuldigen können schon ganz
kleine Kinder (1,5 Jahre) lernen, wenn sie bei einem Kind
„Ei-machen“, „bitte und danke sagen“ finde ich sehr schwierig,
weil mit persönlich ein ehrlichgemeintes Schweigen lieber ist,
als ein verlogenes Danke. :smile:

Ja, klar, aber Entschuldigungen kommen ja bei kleinen Kindern auch nicht gerade immer von Herzen. Es ginge mir hier wirklich nur um die Norm, was „man“ eben macht, um nicht anzuecken.

Übrigens ist mir noch was eingefallen: Lieder singen oder Gedichte und Sprüche können. Ich fände es nicht schlecht, wenn es einen Grundstock von Gedichten und Liedern gäbe, die eigentlich jedes Kind auswendig könnte. Den gibt es zwar schon, ist aber doch sehr beschränkt. - Oder ist das irgendwie politisch verdächtig, wenn man so was wünscht?

Viele Grüße
Thea

Hallo Thea,

Genau deswegen wäre eine Liste gut. Weil Kinder ja meistens
stark unterschätzt werden.

Mein einziger Tipp wäre das Weltwissen der Siebenjährigen, was bei meinen Kollegen z.T. auch einen Aufschrei produziert hat, weil das wäre ja viel zu viel verlangt…Aber ich finde man kann Kinder ruhig mal fordern und muß sie nicht nur unterfordern, bzw. anbieten kann man jedem Kind viel, letztendlich „entscheiden“ sie selbst, was sie lernen und was nicht.

Ja, klar, aber Entschuldigungen kommen ja bei kleinen Kindern
auch nicht gerade immer von Herzen. Es ginge mir hier wirklich
nur um die Norm, was „man“ eben macht, um nicht anzuecken.

Tja, ich empfehle unseren Müttern immer, nicht immer alles auf die Meinung der anderen zu geben. Meiner Fast-Schwägerin habe ich nach der Geburt ihres Sohnes sogar empfohlen, alle Ratgeber gleich wieder wegzuwerfen, lieber ein Entwicklungspsychologiefachbuch zu lesen und hauptsächlich nach dem Bauch zu handeln (sie hatte aber selbst auch eine sehr gute Erziehung „genossen“, die Eltern hatten einen sehr guten Mittelweg gefunden).

Übrigens ist mir noch was eingefallen: Lieder singen oder
Gedichte und Sprüche können. Ich fände es nicht schlecht, wenn
es einen Grundstock von Gedichten und Liedern gäbe, die
eigentlich jedes Kind auswendig könnte. Den gibt es zwar
schon, ist aber doch sehr beschränkt. - Oder ist das irgendwie
politisch verdächtig, wenn man so was wünscht?

Politisch verdächtig? Kommt darauf an, in welcher Ecke oder welcher Seite Du stehen möchtest, :wink: Klingt schon irgendwie komisch, aber andererseits ist hier auch wieder sehr viel von den betreuenden Personen abhängig, aber jetzt Mütter oder auch ErzieherInnen dazu zu verdammen, Lieder mit den Kindern zu singen, auch wenn sie selbst nicht singen können, finde ich nicht zu gut. Gut ist, wenn man dann eine „Ersatzperson“ findet, die das für einen „erledigt“ *G*.

Schönen Gruß,

Elke