Hi !
Weiter unten fiel der Begriff Listenpreis ?
Wassen das ?
kauft überhaupt noch jemand zum Listenpreis ?
sind die extra hoch angesetzt umhohe rabatte geben zu können ?
oder sind die so hoch weil die stückzahlen gesunken sind.? und das seit fünf jahren ?
ich sage nur audi und bmw.
die spinnen doch in ihren preislisten.
wie seht ihr das ?
nur bedrucktes papier ?
so ein roter faden ?
t.
Hi!
Weiter unten fiel der Begriff Listenpreis ?
Wassen das ?
Der Preis auf der Liste.
kauft überhaupt noch jemand zum Listenpreis ?
Niemand, der ansatzweise clever ist.
sind die extra hoch angesetzt umhohe rabatte geben zu können ?
Oftmals ja.
oder sind die so hoch weil die stückzahlen gesunken sind.? und
das seit fünf jahren ?
ich sage nur audi und bmw.
Bei beiden sind die Stückzahlen seit 1999 gestiegen, bei BMW sogar massiv.
die spinnen doch in ihren preislisten.
wie seht ihr das ?
nur bedrucktes papier ?
so ein roter faden ?
Genau das. irgendwo muss der ausgangspunkt für die Preisverhandlungen sein.
Ein vergleich der unterschiedlichen Listenpreise in europa kann allein schon interessant sein.
Grüße,
Mathias
ich sage nur audi und bmw.
die spinnen doch in ihren preislisten.
Seh ich auch so! Etwas abgehoben die Herren Manager. Da beschweren Sie sich daß die Leute in Deutschland keine Autos kaufen, dabei sollten Sie sich einfach mal die Lohntüten ihrer Mitarbeiter anschauen! Die Autopreise sind seit ca. 1980 real um über 20% gestiegen (verglichen mit den Bruttolöhnen!). Jetzt wird natürlich argumentiert, daß in einem Auto von heute viel mehr Technik steckt als 1980 (Airbag, Abs, ESP und ähnliche „Fahrerbevormundungssysteme“). Aber ist die Produktivität der Fabriken etwa noch die gleiche wie 1980? Wohl kaum! Also wer bitte hat diese Kostenvorteile geschluckt!
Ach ja, die wurden in Projekte wie Bugatti, Pheaton, Rover, Lamborghini, Bentley, Rolls Royce, Maybach, Formel 1 … investiert!
Da hat die große Masse der Kunden ja auch was davon!
Und um die Preise in Deutschalnd auch ja nicht kaputt zu machen, hat man sich in höheren Ebenen darauf geeinigt günstige Traumautos nicht in Deutschland anzubieten. Ein Ford Mustang mit 300PS für 25000€,
den gibts nur in den USA! Aber: „Der Deutsche Kunde wünscht sowas nicht und hat höhere Ansprüche“ ! Gut das die Herren wissen was der doofe Kunde will!
der Automarkt - ein paar unterwürfige Betrachungen
Mitarbeiter anschauen! Die Autopreise sind seit ca. 1980 real
um über 20% gestiegen (verglichen mit den Bruttolöhnen!).
Jetzt wird natürlich argumentiert, daß in einem Auto von heute
viel mehr Technik steckt als 1980 (Airbag, Abs, ESP und
ähnliche „Fahrerbevormundungssysteme“).
Ich bin mir sicher, Du bekommst noch ein Fahrzeug ohne den ganzen Krempel. Freut die Erben.
Aber mal im Ernst: Du hast ja scheinbar FAQ:169 die große Checkung vom Automarkt. Warum verlierst Du denn nicht mal ein paar Worte über die Erkenntnisse der Branche zum Thema Nachfragerstrukturen auf dem Automarkt in Deutschland. Neulich haben die darüber sogar bei Logo
http://www.tivi.de/fernsehen/logo/start/index.html berichtet und zwar im Zusammenhang mit Opel.
Der deutsche Automarkt ist ein interessanter, beweist er doch wieder mal die Kurzsichtigkeit vieler Zeitgenossen. In Deutschland werden grob gesagt zwei Sorten Fahrzeuge nachgefragt: Billiger Kleinwagen und Oberklassemodelle, in letzter Zeit ja auch gerne mal in der offroad-Version. Opel blieb der klassischen Mittelklasse und das Ergebnis ist bekannt; Ford wird folgen.
Kommen wir zu einem anderen Punkt: Ein Auto besteht aus einigen tausend Einzelteilen. Für Baugruppen gibt es mehr oder minder bekannte Preise, z.B. für ein Birnchen am Armaturenbrett zahlt man 800 Euro, weil die Karosserie aufgeschweißt (oder mit dem Dosenöffner geöffnet) und das ganze Armaturenbrett nebst Motor ausgebaut werden muß. Ich persönlich - als absoluter Laie was Technik- und Finanzfragen angeht - hätte Schwierigkeiten, den Nutzen von ABS und dem anderen Zeug zu bewerten und erst recht seinen Anteil an den Gesamtkosten für das Fahrzeug.
Ein ausgewiesener Spezialist wie Du scheint allerdings direkt überblicken zu können, daß 20% Preisanstieg durch den ganzen Firlefanz nicht gerechtfertigt ist. Das ist beeindruckend und zeigt mir wieder mal den Wert eines solchen Expertenforums. Hier trifft man wirklich immer einen Experten.
Weiter im Text: Ich saß neulich mal wieder in einem Audi 100 aus dem Jahre 1983. Ich muß sagen, daß hat sich im Vergleich zu meinem A4 von 2000 praktisch nichts geändert. Naja, außer der Verarbeitung, dem CD-Player, der Klimaanlage, der Automatikschaltung mit 6 statt drei Gängen, dem geringeren Benzinverbrauch bei größerer Leistung, dem Schadstoffaustausch, besagtem ABS, sechs Airbags, dem klimatisierten Handschuhfach (extra für Wolfgang), der teil- und klappbaren Rückbank und so einem bißchen Kleinkram. Eben nichts, was in irgendeiner Form der Rede wert wäre.
Kommen wir noch einmal auf die exorbitante Preissteigerung bei Kraftfahrzeugen von 20% in 20 Jahren zurück, wohlgemerkt „real“. Äh, was heißt denn das - real? Abzüglich Inflationsrate? Das wäre interessant, denn die Preise sind von 1990-2000 um 20% gestiegen und von 1980-1990 um 27%. Heißt das jetzt, daß Autos jetzt rund 75% teurer sind als 1980? Oder heißt „real“ ohne Euro? Das käme dann schon eher hin, wäre mir als volkswirtschaftliche Größe aber neu.
Und da fällt mir doch noch was ein: Eines hat mich in dem Audi 100 doch an heute erinnert. Ich saß nämlich vor einiger Zeit in dem Hyundai von meiner Tante (ein schön billiges Auto; würde Dir gefallen) und der Hyundai von heute, ja der klapperte genauso wie der Audi 100 von vor 21 Jahren, naja, vielleicht nicht ganz so und man hatte in dem Audi auch nie Angst, bei 120 aus der Kurve zu fliegen. Aber ansonsten wars genau wie damals.
Schönen Gruß,
Christian
Ja, das gab es mal
Hallo,
kauft überhaupt noch jemand zum Listenpreis ?
Niemand, der ansatzweise clever ist.
Ich darf daran erinnern, dass Mercedes noch vor ca. 5-8 Jahren seine Listenpreise meist durchsetzen konnte und keinesweges Rabatte gab. Auf jeden Fall in den 80ern gab’s bei DB keinen Nachlass. Damals waren die Herren noch sehr von oeben herab, man durfte auch mal 1 Jahr auf seinen Mercedes warten.
Hallo Christian,
entweder Du bist beim VDA angestellt oder Du bist einfach nur eine willige „Melkkuh“ die sich von der Autoindustrie einlullen läßt!
Aber gerne will ich auf Deine Argumente eingehen!
Ich bin mir sicher, Du bekommst noch ein Fahrzeug ohne den
ganzen Krempel. Freut die Erben.
Ich will die Sinnhaftigkeit mancher Entwicklungen garnicht in Abrede stellen! Aber viel wird auch einfach nur als Fortschritt verkauft! Und ist ESP nicht oft der Ersatz für ein vernünftiges Fahrwerk! Das zu entwickeln hat heute ja kaum noch einer Zeit, denn der nächste Modellwechsel steht vor der Tür!
Ich
persönlich - als absoluter Laie was Technik- und Finanzfragen
angeht - hätte Schwierigkeiten, den Nutzen von ABS und dem
anderen Zeug zu bewerten und erst recht seinen Anteil an den
Gesamtkosten für das Fahrzeug.
Ist relativ einfach. Geh mal in Deine Werkstatt und erfrage den Preis für ein Ersatzteil deiner Wahl. Wenn Du diesen Preis so etwa durch 10 teilst hast Du die Herstellkosten! Den Rest verdienen diverse Zwischenhändler! Aber die müssen natürlich auch leben! Zahlst Du sicher gern!
Ein ausgewiesener Spezialist wie Du scheint allerdings direkt
überblicken zu können, daß 20% Preisanstieg durch den ganzen
Firlefanz nicht gerechtfertigt ist. Das ist beeindruckend und
zeigt mir wieder mal den Wert eines solchen Expertenforums.
Hier trifft man wirklich immer einen Experten.
Hab ich nicht behauptet, aber wo ist der Experte der mir das Gegenteil erklärt!
Weiter im Text: Ich saß neulich mal wieder in einem Audi 100
aus dem Jahre 1983. Ich muß sagen, daß hat sich im Vergleich
zu meinem A4 von 2000 praktisch nichts geändert. Naja, außer
der Verarbeitung,… , dem
klimatisierten Handschuhfach (extra für Wolfgang), der teil-
und klappbaren Rückbank und so einem bißchen Kleinkram. Eben
nichts, was in irgendeiner Form der Rede wert wäre.
Stimmt, aber wenn Du schon so detailier aufzählst, kannst Du mir sicher auch sagen, woher der Großteil dieser Features und des rests des Autos kommt! Was denkst Du welches Auto hatte einen höheren Wertschöpfungsanteil in Hochlohnländern, der Audi von 1983 oder dein A4?
Aha!
Was meinst Du bei welchem Auto war/ist die Fertigung höher automatisiert?
Aha!
Bei welchem der zwei Autos sind mehr Teile geschraubt, aus Metall, aufwendiger hergestellt, …
Aha! zum Dritten!
Heißt das
jetzt, daß Autos jetzt rund 75% teurer sind als 1980? Oder
heißt „real“ ohne Euro? Das käme dann schon eher hin, wäre mir
als volkswirtschaftliche Größe aber neu.
Da Du ja ein Finanzzahlenexperte zu sein scheinst erklär ich es mit den begrenzten Worten eines Ingenieur: Wenn ein Angestellter vor 20 Jahren 4 Monate für einen Golf arbeiten mußte (bezogen auf seinen Bruttoverdienst) so darf er heute 5 Monate Vorfreude haben! Also eindeutig eine Steigerung der Kundenfreude!
Zwei Fragen hätte ich dann doch noch an den Herrn vom VDA:
-
Glaubst Du daß ein Mercedes von heute noch so gut verarbeitet ist wie der von vor 20 / 30 / 40 Jahren? Frag mal langjährige Mercedeskunden!
-
Wenn die Autos in Deutschland ihr Geld so unbedingt wert sind,
warum werden Sie dann in USA und Resteuropa so deutlich billiger verkauft? Weil die Herren im Vorstand so gerne drauf legen?
Gruß zurück,
Rudolf
Hi Rudolf,
Da Du ja ein Finanzzahlenexperte zu sein scheinst erklär ich
es mit den begrenzten Worten eines Ingenieur: Wenn ein
Angestellter vor 20 Jahren 4 Monate für einen Golf arbeiten
mußte (bezogen auf seinen Bruttoverdienst) so darf er heute 5
Monate Vorfreude haben! Also eindeutig eine Steigerung der
Kundenfreude!
Was bei solchen Aussagen immer gerne übersehen wird - ich bezahl ein Auto nicht von meinem Brotto- sondern nur von meinem Nettoverdienst. Und der fällt heute prozentual gesehen um einiges geringer aus als vor 20 Jahren.
Grüßle
Frank K.
Hallo Frank,
Du hast natürlich völlig recht! Aber ich wollte Christian nicht überfordern! Er ist kein Experte in solchen Sachen! Und ich wollte nicht lange den Unterschied zwischen Brutto und Netto erklären müssen!

Außerdem, können die Autohersteller für die super Abgabenpolitik unserer Regierungen nicht so viel! Daher ist der Brutto-Vergleich wohl fairer! Wenn auch der Angestellte jetzt natürlich noch länger als 5 Monate schuften darf! Sozusagen ein Vorfreudenzuschlag von Herr Eichel!
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallöchen,
entweder Du bist beim VDA angestellt oder Du bist einfach nur
eine willige „Melkkuh“ die sich von der Autoindustrie
einlullen läßt!
weder noch. Ich neige einfach dazu, Dinge etwas differenzierter zu betrachten und nicht einfach loszupoltern, wenn mir auf den ersten Blick ein vermeintlicher Mißstand auffällt.
Ich bin mir sicher, Du bekommst noch ein Fahrzeug ohne den
ganzen Krempel. Freut die Erben.Ich will die Sinnhaftigkeit mancher Entwicklungen garnicht in
Abrede stellen! Aber viel wird auch einfach nur als
Fortschritt verkauft! Und ist ESP nicht oft der Ersatz für ein
vernünftiges Fahrwerk! Das zu entwickeln hat heute ja kaum
noch einer Zeit, denn der nächste Modellwechsel steht vor der
Tür!
Komisch, ich dachte, vernünftige Fahrwerke gäbe es schon länger und man müßte sie nicht ständig neu erfinden. Hinzu kommt, daß ESP durchaus auch in Fahrzeuge eingebaut wird, die schon über ein vernünftiges Fahrwerk verfügen. Der TT beispielsweise verfügte immer schon über ein vernünftiges Fahrwerk, dummerweise aber nicht über vernünftige Fahrer. Da man diese aber nicht durch ein anderes Bauteil ersetzen kann, entschied man sich, in die Kiste ESP einzubauen und zur Verzweiflung aller Menschen mit optischem Stilbewußtsein einen Spoiler anzupflanzen.
persönlich - als absoluter Laie was Technik- und Finanzfragen
angeht - hätte Schwierigkeiten, den Nutzen von ABS und dem
anderen Zeug zu bewerten und erst recht seinen Anteil an den
Gesamtkosten für das Fahrzeug.Ist relativ einfach. Geh mal in Deine Werkstatt und erfrage
den Preis für ein Ersatzteil deiner Wahl. Wenn Du diesen Preis
so etwa durch 10 teilst hast Du die Herstellkosten! Den Rest
verdienen diverse Zwischenhändler! Aber die müssen natürlich
auch leben! Zahlst Du sicher gern!
Erstens ja, zweitens muß ich mal dringend ein paar Exkunden anrufen. Den Faktor zehn kannten diese sicher noch nicht.
Ein ausgewiesener Spezialist wie Du scheint allerdings direkt
überblicken zu können, daß 20% Preisanstieg durch den ganzen
Firlefanz nicht gerechtfertigt ist. Das ist beeindruckend und
zeigt mir wieder mal den Wert eines solchen Expertenforums.
Hier trifft man wirklich immer einen Experten.Hab ich nicht behauptet,
Hm, da habe ich aber einen Abschnitt Deines Artikels anders verstanden.
klimatisierten Handschuhfach (extra für Wolfgang), der teil-
und klappbaren Rückbank und so einem bißchen Kleinkram. Eben
nichts, was in irgendeiner Form der Rede wert wäre.Stimmt, aber wenn Du schon so detailier aufzählst, kannst Du
mir sicher auch sagen, woher der Großteil dieser Features und
des rests des Autos kommt! Was denkst Du welches Auto hatte
einen höheren Wertschöpfungsanteil in Hochlohnländern, der
Audi von 1983 oder dein A4?
Aha!
Aha was? Weißt Du genau, welches Bauteil wo gebaut wird? Willst Du jetzt auseinanderrechnen, wieviel Preiserhöhung deswegen nicht gerechtfertigt ist, weil das Teil für 2,50 je Mitarbeitstunde hergestellt wurde und nicht für 28,60?
Was meinst Du bei welchem Auto war/ist die Fertigung höher
automatisiert?
Aha!
Aha was? Willst Du jetzt auseinanderrechnen, wieviel Preiserhöhung nicht gerechtfertigt ist, weil der Automatisierungsgrad heute x% beträgt und nicht mehr y%? Übrigens kostet Automatisierungstechnik auch Geld.
Bei welchem der zwei Autos sind mehr Teile geschraubt, aus
Metall, aufwendiger hergestellt, …
Aha! zum Dritten!
Aha was? zum Dritten. Ist geschraubt besser, als gleich in richtiger Form gepreßt? Ist geschraubt besser als geschweißt? Ist durchgerostet besser als vollverzinkt?
Heißt das
jetzt, daß Autos jetzt rund 75% teurer sind als 1980? Oder
heißt „real“ ohne Euro? Das käme dann schon eher hin, wäre mir
als volkswirtschaftliche Größe aber neu.Da Du ja ein Finanzzahlenexperte zu sein scheinst erklär ich
es mit den begrenzten Worten eines Ingenieur: Wenn ein
Angestellter vor 20 Jahren 4 Monate für einen Golf arbeiten
mußte (bezogen auf seinen Bruttoverdienst) so darf er heute 5
Monate Vorfreude haben!
Was für ein Angestellter? Und woher hast Du die Zahlen 4 bzw. 5 Monate? Welche Autos werden dabei verglichen? Den gleichen Golf wie damals dürfte es heute kaum noch neu zu kaufen geben. Mal ganz davon abgesehen, daß ein Polo heute größer und besser ausgestattet ist als ein Golf von vor 20 Jahren.
Zwei Fragen hätte ich dann doch noch an den Herrn vom VDA:
Du gestattest, daß ich Dich an dieser Stelle als Blödmann bezeichne?
- Glaubst Du daß ein Mercedes von heute noch so gut
verarbeitet ist wie der von vor 20 / 30 / 40 Jahren? Frag mal
langjährige Mercedeskunden!
Glaubst Du das ein Computer von heute besser verarbeitet ist als vor 20 oder 30 Jahren?
Anders formuliert: Das ist eine völlig sinnlose Frage, die Du da stellst.
- Wenn die Autos in Deutschland ihr Geld so unbedingt wert
sind,
warum werden Sie dann in USA und Resteuropa so deutlich
billiger verkauft? Weil die Herren im Vorstand so gerne drauf
legen?
Das ganze nennt sich Marktwirtschaft. Aber über Stammtischwirtschaft hinaus scheint Dein Verständnis für solche Vorgänge nicht zu reichen. Möglicherweise spielt die Tatsache ja eine Rolle, daß Du bei einem Automobilzulieferer arbeitest, die ja in den letzten Jahren zugegebenermaßen nichts zu lachen hatten. Dennoch ist das kein Grund dafür, die Sache derart einseitig zu sehen.
Im übrigen hast Du nicht erklärt, was Du mit „20% real“ meinst. Die Preise für die meisten anderen Dinge sind in den letzten 20 Jahren deutlich stärker gestiegen. Insofern – wenn Du die 20% nicht anders erläuterst – sollten wir erst einmal ausdiskutieren, ob der Preisanstieg für Gemüse in den letzten 20 Jahren durch die mehrfarbige Verpackung und längere Haltbarkeit gerechtfertigt wird.
Gruß,
Christian
Hi Christian,
Komisch, ich dachte, vernünftige Fahrwerke gäbe es schon
länger und man müßte sie nicht ständig neu erfinden. Hinzu
Es ist zwar soweit richtig, das es bereits vernünftige Fahrwerke gibt, jedoch kann man nicht einfach ein ‚vernünftiges‘ Fahrwerk nehmen und dies in ein anderes Fahrzeug einbauen. Jedes Fahrwerk muß auf den betroffenen Fahrzeugtyp speziell abgestimmt werden und das ist eine recht aufwändige Angelegenheit…
kommt, daß ESP durchaus auch in Fahrzeuge eingebaut wird, die
schon über ein vernünftiges Fahrwerk verfügen. Der TT
beispielsweise verfügte immer schon über ein vernünftiges
Fahrwerk, dummerweise aber nicht über vernünftige Fahrer. Da
Ist nicht ganz richtig - nach den reihenweisen TT-Abflügen hat es eine Fahrwerksänderung gegeben und es ist in alle bis dahin schon produzierten TTs ein anderes Fahrwerk eingebaut worden. Zusätzlich wurde ESP serienmäßig mit eingebaut - die ESP-Aufrüstung der schon produzierten Fahrzeuge erfolgte jedoch nur durch massivem Druck seitens der Öffentlichkeit.
Grüßle
Frank K.
Hi Rudolf,
Außerdem, können die Autohersteller für die super
Abgabenpolitik unserer Regierungen nicht so viel! Daher ist
der Brutto-Vergleich wohl fairer! Wenn auch der Angestellte
jetzt natürlich noch länger als 5 Monate schuften darf!
Sozusagen ein Vorfreudenzuschlag von Herr Eichel!
Schon richtig - bloß argumentiert die Regierung ja auch immer mit Berechnungen, die vom Bruttolohn ausgehen. Und die kann halt schon ein klein wenig was für die Abgabenpolitik ;o).
Grüßle
Frank K.
Hallo,
Komisch, ich dachte, vernünftige Fahrwerke gäbe es schon
länger und man müßte sie nicht ständig neu erfinden. HinzuEs ist zwar soweit richtig, das es bereits vernünftige
Fahrwerke gibt, jedoch kann man nicht einfach ein
‚vernünftiges‘ Fahrwerk nehmen und dies in ein anderes
Fahrzeug einbauen.
das ist mir grad auch noch klar. Dennoch ist es so, daß die Hersteller eine gewisse Expertise entickelt haben und nicht für jedes Modell Grundlagenforschung betreiben müssen. Wenn das mal so ist, gibt es leicht mal Probleme, siehe A-Klasse. Von Vorderradantrieb keine Ahnung, Neuentwicklung, Kiste fällt um wie ein nasser Sack.
Witzige Geschichte: Daß das Probleme geben kann, hab ich schon 1996 oder 1997 vorhergesagt, als bekannt wurde, das MB ein Fahrzeug mit Vorderradantrieb bauen will.
kommt, daß ESP durchaus auch in Fahrzeuge eingebaut wird, die
schon über ein vernünftiges Fahrwerk verfügen. Der TT
beispielsweise verfügte immer schon über ein vernünftiges
Fahrwerk, dummerweise aber nicht über vernünftige Fahrer. DaIst nicht ganz richtig - nach den reihenweisen TT-Abflügen
Reihenweise? Da wurde in den Medien reichlich übertrieben, insbesondere, weil sich ein findiger Anwalt fand. Ich habe die Zahl 17 in Erinnerung.
es eine Fahrwerksänderung gegeben und es ist in alle bis dahin
schon produzierten TTs ein anderes Fahrwerk eingebaut worden.
Nur weil etwas geändert wird, heißt das nicht, daß es vorher Murks gab. Ich hab grad mal etwas recherchiert: 47% (paßt auch zu der Zahl 17: 8/17=0,4705) der Unfallfahrer hatten vorher noch nie in einem Sportwagen gesessen.
Die Unfälle passierten praktisch alle bei hoher Geschwindigkeit, in einer Kurve bei gleichzeitigem starken Bremsen. Klassischer Fall: Fahrer heizt fröhlich auf der Bahn entlang, kommt „überraschend“ in eine Kurve, wird unsicher, weil die Kiste sich anders anfühlt, als der bisherige 7er BMW und bremst panisch–> Abflug.
Wer in einer Kurve hektisch bremst und gleichzeitig am besten noch das Steuer verreißt, gehört selber ausgetauscht und nicht Teile des Fahrwerks.
Gruß,
Christian
Hi :o),
Reihenweise? Da wurde in den Medien reichlich übertrieben,
insbesondere, weil sich ein findiger Anwalt fand. Ich habe die
Zahl 17 in Erinnerung.
17 vom Ablauf her sehr ähnliche Unfälle in der Anfangszeit eines Autotyps finde ich schon ‚reihenweise‘. Es ist zumindest eine ungewöhnlich hohe Zahl.
Die Unfälle passierten praktisch alle bei hoher
Geschwindigkeit, in einer Kurve bei gleichzeitigem starken
Bremsen. Klassischer Fall: Fahrer heizt fröhlich auf der Bahn
entlang, kommt „überraschend“ in eine Kurve, wird unsicher,
weil die Kiste sich anders anfühlt, als der bisherige 7er BMW
und bremst panisch–> Abflug.
Stark Bremsen war meines Wissens nicht mal nötig. Das Problem beim TT war, das bei hohen Geschwindigkeiten die hintere Achse recht stark entlastet wurde (Fahrzeug hatte an der Hinterachse Auftrieb), was bei einer Bremsung in der Kurve dazu führte, das die Hinterachse zu sehr entlastet wurde, die seitlichen Führungskräfte abrissen und das Auto nicht mehr zu halten war (unter den Toten war IMHO auch ein Testfahrer von VW/Audi). Das es überwiegend Fahrer getroffen hat, die nie zuvor einen Sportwagen gefahren sind mag sein, aber das ein Auto ein solches Verhalten an den Tag legt - ich weiß nicht, ob man damit rechnen muß. Ich fahre selber einen Audi (einen alten V8) der von der Leistung wohl die damaligen TTs locker übertrifft - und der zieht auch bei schnellen Autobahnkurven stur seine Bahn und ist selbst durch starkes Bremsen nicht im geringsten aus der Ruhe zu bringen. Und von einem Sportwagen würde ich ein solches Verhalten eigentlich noch eher erwarten als von einer Limousine.
Grüßle
Frank K. :o)
Wer in einer Kurve hektisch bremst und gleichzeitig am besten
noch das Steuer verreißt, gehört selber ausgetauscht und nicht
Teile des Fahrwerks.Gruß,
Christian
Letzter Komentar:
Ich neige einfach dazu, Dinge etwas
differenzierter zu betrachten und nicht einfach loszupoltern,
wenn mir auf den ersten Blick ein vermeintlicher Mißstand
auffällt.
Ich durchaus auch, allerdings habe ich mit meiner Meinung recht prominente Gesellschaft!
Erstens ja, zweitens muß ich mal dringend ein paar Exkunden
anrufen. Den Faktor zehn kannten diese sicher noch nicht.
Faktor zehn ist eine Hausnummer! Aber 8 weiß ich sicher, hab ich selber erlebt!
Hier trifft man wirklich immer einen Experten.
Hab ich nicht behauptet,
Hm, da habe ich aber einen Abschnitt Deines Artikels anders
verstanden.
Du hast hier wohl recht! Wer seit über 20 Jahren alles verschlingt was mit Autos und Fahrzeugproduktion zu tun hat, zich Bücher über moderne Unternehmensführung in der Autoindustrie, Autobiographien von Automanagern, Automobilhistorie etc. gelesen hat, Außerdem Fahrzeugtechnik studiert und eine Diplomarbeit zum Thema Reorganisation von Unternehmensteilen in der KFZ-Zulieferbranche geschrieben hat, der sollte wohl nicht zu bescheiden sein und sich zumindest zum Kreis der „Kenner“ zählen!
Aha was? Weißt Du genau, welches Bauteil wo gebaut wird?
Willst Du jetzt auseinanderrechnen, wieviel Preiserhöhung
deswegen nicht gerechtfertigt ist, weil das Teil für 2,50 je
Mitarbeitstunde hergestellt wurde und nicht für 28,60?
Darum geht es garnicht, es geht um den Prozentsatz!
Ich will hier keine Doktorarbeit schreiben!
Aha was? Willst Du jetzt auseinanderrechnen, wieviel
Preiserhöhung nicht gerechtfertigt ist, weil der
Automatisierungsgrad heute x% beträgt und nicht mehr y%?
Übrigens kostet Automatisierungstechnik auch Geld.
Automatisiert wird um Kosten zu sparen!
Aha was? zum Dritten. Ist geschraubt besser, als gleich in
richtiger Form gepreßt? Ist geschraubt besser als geschweißt?
Ist durchgerostet besser als vollverzinkt?
Es geht nicht um besser, es geht um billiger!
Du gestattest, daß ich Dich an dieser Stelle als Blödmann
bezeichne?
Das gestatte ich niemend! Deswegen ist das auch mein letzter Komentar zu diesem Thema.
- Glaubst Du daß ein Mercedes von heute noch so gut
verarbeitet ist wie der von vor 20 / 30 / 40 Jahren? Frag mal
langjährige Mercedeskunden!Glaubst Du das ein Computer von heute besser verarbeitet ist
als vor 20 oder 30 Jahren?
Schön daß Du mir die besten Argumente lieferst:
Was kostet heute ein Computer im Vergleich zu dem vor 10 Jahren und was kann der heutige mehr! Die Preise sind hier nahezu konstant geblieben, die Leistungsfähigkeit aber wesentlich gestiegen!
Das ganze nennt sich Marktwirtschaft. Aber über
Stammtischwirtschaft hinaus scheint Dein Verständnis für
solche Vorgänge nicht zu reichen. Möglicherweise spielt die
Tatsache ja eine Rolle, daß Du bei einem Automobilzulieferer
arbeitest, die ja in den letzten Jahren zugegebenermaßen
nichts zu lachen hatten. Dennoch ist das kein Grund dafür,
die Sache derart einseitig zu sehen.
Stimmt ich bin / war bei div. Zulieferern! Aber alle in der Situation, daß sie nicht wußten wo sie den betrieb als nächstes erweitern sollten!
Insofern – wenn
Du die 20% nicht anders erläuterst – sollten wir erst einmal
ausdiskutieren, ob der Preisanstieg für Gemüse in den letzten
20 Jahren durch die mehrfarbige Verpackung und längere
Haltbarkeit gerechtfertigt wird.
Super Argument! Wenn Du Ahnung hättest, wüßtest Du, daß Lebensmittel in den letzten jahren deutlich unterdurchnittlich im Preis zugelegt haben! Sie Dir mal die Brotpreise, Eierpreise etc. an!
Auf wessen Kosen sei dahin gestellt!
Gruß,
Rudolf
Letzter Komentar:
So einen Einstieg finde ich witzig.
Ich neige einfach dazu, Dinge etwas
differenzierter zu betrachten und nicht einfach loszupoltern,
wenn mir auf den ersten Blick ein vermeintlicher Mißstand
auffällt.Ich durchaus auch, allerdings habe ich mit meiner Meinung
recht prominente Gesellschaft!
Bild-Zeitung?
Erstens ja, zweitens muß ich mal dringend ein paar Exkunden
anrufen. Den Faktor zehn kannten diese sicher noch nicht.Faktor zehn ist eine Hausnummer! Aber 8 weiß ich sicher, hab
ich selber erlebt!
Ich ruf besagten Kunden gleich mal an. Acht oder zehn: Beides dürfte ihn interessieren.
Hier trifft man wirklich immer einen Experten.
Hab ich nicht behauptet,
Hm, da habe ich aber einen Abschnitt Deines Artikels anders
verstanden.Du hast hier wohl recht! Wer seit über 20 Jahren alles
verschlingt was mit Autos und Fahrzeugproduktion zu tun hat,
zich Bücher über moderne Unternehmensführung in der
Autoindustrie, Autobiographien von Automanagern,
Automobilhistorie etc. gelesen hat, Außerdem Fahrzeugtechnik
studiert und eine Diplomarbeit zum Thema Reorganisation von
Unternehmensteilen in der KFZ-Zulieferbranche geschrieben hat,
der sollte wohl nicht zu bescheiden sein und sich zumindest
zum Kreis der „Kenner“ zählen!
Du bist mein Held. Ich verzichte weitestgehend auf die Aufzählung meiner Heldenleistungen, erwähne aber gerne beiläufig, daß ich vom Bauxit bis zur fertigen Hochdruckleitung und Kopfstützensäule so ziemlich alles finanziert habe, was in einem Auto verbaut wird.
Aha was? Weißt Du genau, welches Bauteil wo gebaut wird?
Willst Du jetzt auseinanderrechnen, wieviel Preiserhöhung
deswegen nicht gerechtfertigt ist, weil das Teil für 2,50 je
Mitarbeitstunde hergestellt wurde und nicht für 28,60?Darum geht es garnicht, es geht um den Prozentsatz!
Warum argumentierst Du dann auf dieser Ebene?
Ich will hier keine Doktorarbeit schreiben!
Das ist mal eh klar.
Aha was? Willst Du jetzt auseinanderrechnen, wieviel
Preiserhöhung nicht gerechtfertigt ist, weil der
Automatisierungsgrad heute x% beträgt und nicht mehr y%?
Übrigens kostet Automatisierungstechnik auch Geld.Automatisiert wird um Kosten zu sparen!
Anspruch und Wirklichkeit weichen mitunter voneinader ab.
Aha was? zum Dritten. Ist geschraubt besser, als gleich in
richtiger Form gepreßt? Ist geschraubt besser als geschweißt?
Ist durchgerostet besser als vollverzinkt?Es geht nicht um besser, es geht um billiger!
Wo ist Dein Problem? Wenn Du zum gleichen Preis eine unveränderte Leistung bekommst, was stört es Dich wenn der andere damit mehr verdient?
Du gestattest, daß ich Dich an dieser Stelle als Blödmann
bezeichne?Das gestatte ich niemend! Deswegen ist das auch mein letzter
Komentar zu diesem Thema.
Achso, dann hätte ich die unterschweligen Beleidigungen in Deinem vorherigen Artikel wohl überlesen sollen. Entschuldige bitte, daß ich so sensibel bin.
- Glaubst Du daß ein Mercedes von heute noch so gut
verarbeitet ist wie der von vor 20 / 30 / 40 Jahren? Frag mal
langjährige Mercedeskunden!Glaubst Du das ein Computer von heute besser verarbeitet ist
als vor 20 oder 30 Jahren?Schön daß Du mir die besten Argumente lieferst:
Was kostet heute ein Computer im Vergleich zu dem vor 10
Jahren und was kann der heutige mehr! Die Preise sind hier
nahezu konstant geblieben, die Leistungsfähigkeit aber
wesentlich gestiegen!
Da täuscht Du Dich nicht unerheblich - und zwar auf zwei Ebenen. Erstens hast Du versucht, Produkte von heute und gestern zu vergleichen. Zweitens ist die Leistungsfähigkeit von Computern nicht so sehr gestiegen, wie man uns glauben will. Alles ist zwar in Sachen Bytes und Hertz größer geworden, aber die nackte Leistungsfähigkeit ist nicht wesentlich gestiegen. Das sieht bei Autos ein bißchen anders aus.
Insofern – wenn
Du die 20% nicht anders erläuterst – sollten wir erst einmal
ausdiskutieren, ob der Preisanstieg für Gemüse in den letzten
20 Jahren durch die mehrfarbige Verpackung und längere
Haltbarkeit gerechtfertigt wird.Super Argument! Wenn Du Ahnung hättest, wüßtest Du, daß
Lebensmittel in den letzten jahren deutlich unterdurchnittlich
im Preis zugelegt haben! Sie Dir mal die Brotpreise,
Eierpreise etc. an!
Auf wessen Kosen sei dahin gestellt!
Mal überlegen. Ein Ei kostete vor 20 Jahren 26 Pfennig. Heute kosten 6 Eier 1,60 Euro, macht pro Ei rd. 26 Cent. Da komme ich ungefähr auf den Faktor 2 - also 100%. Ein Brötchen kostete vor 20 Jahren 15 Pfennig. Heute kann man froh sein, wenn man ein Brötchen unter 25 Cent bekommt. Da komme ich ungefähr auf Faktor 3 - also 300 Prozent. Bei den Autos sprachst Du von 20%. Welche Preise sind da gerade noch stärker gestiegen?
Wobei mir einfällt, daß Du immer noch nicht erklärt hast, was der „reale“ Preisanstieg um 20% eigentlich genau ist.
Gruß,
Christian
Hallo nochmal,
geringsten aus der Ruhe zu bringen. Und von einem Sportwagen
würde ich ein solches Verhalten eigentlich noch eher erwarten
als von einer Limousine.
wir werden es im Zweifel nicht abschließend klären können. Aber eine Anmerkung möchte ich noch machen: Die Leute hatten keine Erfahrung mit Sportwagen, wußten aber genau, was sie von ihm erwarteten. Dummerweise kann man aber auch mit einem Sportwagen nicht alles machen, und das, was man machen kann, kann nicht jeder machen.
Der TT war damals ein absolut innovatives Fahrzeug, zumindest vom Design. Es gibt auf deutschen Autobahnen durchaus Kurven ohne Geschwindigkeitsbegrenzung, durch die man nicht unbegrenzt fahren kann. Auf der A3 gibt/gab es zwei solche (inzwischen auf 130 begrenzt) kurz vor Köln (aus Richtung Süd) und dort gab es regelmäßig Abflüge (jede Woche neue Bremsspuren quer über alle Fahrstreifen). Mit meinem Wagen habe ich mich mit der Geschwindigkeit immer weiter ein bißchen nach oben getastet und weiß inzwischen, daß ich bis ca. 190 keine Probleme bekomme. Mit den Bank-BMWs bekam ich schon bei 120 Schweißausbrüche, weil die Kisten extrem unruhig wurden.
Der langen Rede kurzer Sinn: In meiner Vorstellung setzt sich der frisch gebackene TT-Besitzer in den TT, gibt Stoff und erwartet, daß die Kiste jede Fahrsituation meistert (und den Fahrer noch dazu). Ergebnis ist klar: TT+A3+200–>Abflug
Ich kann mich irren, halte aber einen TT-Fahrer in der Hinterhand, bei dem es so war (nur ohne Komplettabflug).
Gruß,
Christian
früher war alles besser !
Hallo nochmal,
kleine ergänzung.
unsere wagen sind heute so ausgelegt das der normalfahrer denkt und glaubt - der klebt auf der strasse.
und wenn das autochen 2,20 breit ist, meint er, kommt man auch durch ne 2 meter breite lücke.
(kein witz - alle 2 monate (!!!) fährt sich vor unserer tür einer tot.
und jede woche geht mindestens ein rückspiegel verlustig)
doch das erinnere ich noch gut, (BMW 2002 Tii und escort mit 2ltr. 100 Ps, der „normale“ hatte 40) die wagen meldetem dem fahrer durch den popometer wenns den kritisch wurde. da ging man automatisch vom gas.
man hatte einfach mehr gefühl für die strasse.
t.
geringsten aus der Ruhe zu bringen. Und von einem Sportwagen
würde ich ein solches Verhalten eigentlich noch eher erwarten
als von einer Limousine.wir werden es im Zweifel nicht abschließend klären können.
Aber eine Anmerkung möchte ich noch machen: Die Leute hatten
keine Erfahrung mit Sportwagen, wußten aber genau, was sie von
ihm erwarteten. Dummerweise kann man aber auch mit einem
Sportwagen nicht alles machen, und das, was man machen kann,
kann nicht jeder machen.Der TT war damals ein absolut innovatives Fahrzeug, zumindest
vom Design. Es gibt auf deutschen Autobahnen durchaus Kurven
ohne Geschwindigkeitsbegrenzung, durch die man nicht
unbegrenzt fahren kann. Auf der A3 gibt/gab es zwei solche
(inzwischen auf 130 begrenzt) kurz vor Köln (aus Richtung Süd)
und dort gab es regelmäßig Abflüge (jede Woche neue
Bremsspuren quer über alle Fahrstreifen). Mit meinem Wagen
habe ich mich mit der Geschwindigkeit immer weiter ein bißchen
nach oben getastet und weiß inzwischen, daß ich bis ca. 190
keine Probleme bekomme. Mit den Bank-BMWs bekam ich schon bei
120 Schweißausbrüche, weil die Kisten extrem unruhig wurden.Der langen Rede kurzer Sinn: In meiner Vorstellung setzt sich
der frisch gebackene TT-Besitzer in den TT, gibt Stoff und
erwartet, daß die Kiste jede Fahrsituation meistert (und den
Fahrer noch dazu). Ergebnis ist klar: TT+A3+200–>AbflugIch kann mich irren, halte aber einen TT-Fahrer in der
Hinterhand, bei dem es so war (nur ohne Komplettabflug).Gruß,
Christian
Hi!
kauft überhaupt noch jemand zum Listenpreis ?
Niemand, der ansatzweise clever ist.
Ich darf daran erinnern, dass Mercedes noch vor ca. 5-8 Jahren
seine Listenpreise meist durchsetzen konnte und keinesweges
Rabatte gab. Auf jeden Fall in den 80ern gab’s bei DB keinen
Nachlass. Damals waren die Herren noch sehr von oeben herab,
man durfte auch mal 1 Jahr auf seinen Mercedes warten.
Ich erinnere mich, dass es auch in den 80ern bei Benz Rabatte gab. Mein Vater fährt, wie ich nun zurückrechnen konnte, seit 1981 S-Klasse und hatte immer einen Rabatt bekommen. Er erzählte das immer stolz.
Bei Mercedes sind übrigens auch heute die Rabatte auf die großen Modelle nicht allzu hoch, mehr als 5-7 % holt man kaum raus.
BMW hingegen liegt schon bei 10%, VW bei 15%.
Da die Zuverlässigkeit und Wertigkeit mancher Modelle über die Jahre zurückgegangen, die Preise jedoch massiv gestiegen sind, musste das ja so kommen. Der Kunde ist eben nicht beliebig manipulierbar, weshalb ja z.B. VW den Golf schon nach 1 Jahr nachgebessert hat…
Grüße,
Mathias