Hallo Peet,
man kann zu Walser stehen wie man will, ich ahbe ihn bisher als Auto geschätzt.
Sollte jedoch was die FAZ meldet - wobei man die FAZ in dieser Zeit nicht unbedingt als objektiv betrachten sollte - aber das ist ein anderes Thema - zutreffen, wäre dies wirklich eine nicht akzeptable Leistung von Martin Walser.
Dann muss man sich fragen, ob M.W. die Realität nicht mehr sehen will oder derart verärgert ist, dass er in einer Form reagiert, die nicht nur nicht angemessen ist sondern völlig daneben.
Aber es ist offenbar mit Zustimmung auch dieser Regierung und deren Freunde in Berlin derzeit alles möglich. Wir führen ind en Brettern Diskussionen über Antisemitismus, über antiisraelische Akten, wenn Scharon kritisiert wird. Und dort wo wirklich ein Antisemitismus auftritt, ist Kritik auch richtig.
Doch im selben Moment, wo wir alle erklären, das dies so nicht geht, wo P. Spiegel und Friedmann sich äussern, wo Schröder und Fischer mitstimmen, in demselben Augenblick finden diese alle keinen Satz nach den üblen - aus meiner Sicht kriminellen Äusserungen - gegen Corina May und deren Verspottung als Blinde.
Weshalb, dies frage ich, dies klage ich an, sind die oben genannten Herren bis heute nicht fähig diesem rechtsradikalen Treiben mit klaren Worten ein Ende zu setzen. Nur weil es in den Augen dieser Herren um eine Frau geht, die blind ist. Für mich beginnt Rechtsradikalismus und Faschismus schon gegen eine Person, ich benötige keine ganze Gruppen.
Jene, die in den letzten Tagen von Möllemann Moral fordern, haben im Falle May bis heute keinen Funken von Moral erkennen lassen. Die Doppelmoral bei uns kotzt mich an.
Die FAZ von heute enthält einen sehr beeindruckenden offenen
Brief der Redaktion an Martin Walser.
http://www.faz.net/IN/INtemplates/faznet/default.asp…
Sogar FAZ hat es erkannt, sogar FAZ hat die Farbe bezogen.
Es ist nicht alles so schlimm, wenn schlimme Dinge beim Namen
genannt werden. Und darauf auch anständige Taten folgen.
Streng unter uns, Leute, die Diskussion um politische
Auftritte Walsers bekommt nun einen besonderen Geschmack…
Irgendwie passt einiges zusammen… So was merkwürdiges ist
es, mit dem Kontext.
Da gebe ich Dir recht. Erstaunlich hierbei ist aber doch wohl schon, dass Schröder sich öffentlich am Tage des Kriegsendes mit Walser öffentlich trifft. Oder hat Schröder - möglicherweise - M. Walser benutzt um das rechte Wählerpotential in DE zu bedienen, sich selbst für die angebliche Mitte mit einem Mann zu treffen, der rechtsradikale Themen besetzt ?
Gruss Günter