Hallo,
Obwohl es sooo viele Anleitungen im Internet gibt, hab ichs nich geschafft, die Antwort auf meine Frage zu finden…
Ich schreibe an einem Protokoll für ein naturwissenschaftliches Fach (nix großes, es wär also albern, es völlig zu übertreiben), in dem in vielen unterschiedlichen Absätzen immer wieder auf dasselbe Buch zurückgegriffen wird.
Reicht es jetzt aus, an jeder Stelle, an der das Buch verwendet wird, dieselbe Markierung [1] zu machen und im Literaturverzeichnis das Buch einmal und danach die verwendeten Seitenzahlen aufzuführen? (Was ja zur Folge hätte, dass nicht mehr zugeordnet kann, welche Information von welcher Seite kommt)
Oder müsste man die Markierungen durchnummerieren und einzeln im Literaturverzeichnis erklären? Oder geht sowas wie [1a],[1b], ect?
Sähe irgendwie alles seltsam aus *g*
Ciao!
Amoeba
Hallo,
üblich wären verschiedene Fußnoten:
[1] Karl-Heinz Kusemuckel, „Die Geschichte der Kleinamöbe“, S. 13
[2] Ebenda, S. 27
[3] Ebenda, S. 217
[4] Gruß Bombadil2
[2] Ebenda, S. 27
(oder - fällt mir gerade ein): a.a.O.)
Nochmal Gruß
salü,
nein, so wie du’s beschreibst, wird es vermutlich ziemlich chaotisch.
also, ich hab’s so gelernt:
das erste mal wird der komplette titel genannt, also z.b.:
mustermann, max und musterfrau, ella (hg.): anleitung zum schreiben von fußnoten, münchen 2010, s. 25.
wobei es jeder unterschiedlich hält, ob alles mit kommata, alles mit punkten etc. hauptsache durchgehend eine schreibweise.
hast du nur diese eine quelle, kannst du im folgenden schreiben:
ebda., S. 210.
oder:
ebenda, S. 210.
hast du mehrere quellen, musst du im wechsel den autoren nennen, von dem du grad sprichst. hast du das werk vorher schon einmal genannt, darfst du den titel auch abkürzen. also z.b.:
mustermann/musterfrau: ebda., s. 322
ebda., S. 340
ebda., S. 341
hänschenklein, stefan: mit den fußnoten leben, berlin 2008, s. 2-3.
ebda.
mustermann/musterfrau: ebda., s. 380
hänschenklein: ebda., s. 7
aber i.d.r. ist das doch etwas, was man als erstes an der uni lernt??? und selbst, wenn es „nur“ ein protokoll ist: sorgfalt zahlt sich aus - auch später im berufsleben. das heißt jetzt nicht, dass ich hier die absolute pedantin bin. aber ich merke immer wieder, dass es sinn macht, bei solchen sachen sehr sorgfältig zu sein. also: einmal richtig lernen, später kopf für andere sachen frei haben. stell dir vor, du schreibst deine masterarbeit und musst bei hunderten von fußnoten überlegen, wie du sie nummerierst. *grauen*
lg
schleichrabe
Alternative:
In der Fußnote nur die Kurzform angeben: Schneider (2002), S. 122
Hinten im Quellenverzeichnis kommt das die komplette Angabe.
Hi,
Danke euch allen! Stimmt, so wirds übersichtlich.
aber i.d.r. ist das doch etwas, was man als erstes an der uni
lernt???
Hm, muss an mir vorrübergegangen sein *g*
Danke nochmal & Ciao!
Amoeba
Hallo Amoeba,
jetzt bin ich aber wirklich schockiert! Ich kann mir schwerlich vorstellen, dass so was in der Uni nicht beigebracht wird - das wurde uns (und mein Abschluss ist gradmal 3 Jahre her, mein Studienbeginn war 2001) regelrecht REINGEPRÜGELT. Mit gutem Grund. Bist sicher, dass du immer artig anwesend warst? 
Gruß schleichrabe