Literaturtip Bindungstheorie?

Hallo,

ich habe neulich spannende Vorträge zu Hirnforschung und Psychologie/ -therapie gehört. Dabei wurde das Thema Bindung/ Bindungsstörungen/ Therapie angerissen, und ich würde gerne weiterlesen.

Vielleicht finde ich auch noch eine Möglichkeit, die Vortragende zu fragen, aber das ist nicht so einfach. Daher frage ich hier nach Lesetips.

Ich bin nicht wirklich vom Fach, daher sollte es allgemeinverständlich (aber nicht zu banal) sein.

Hat jemand einen Hinweis für mich?

Viele Grüße,

Jule

Moin
Zwei Bücher für den Anfang:
Grossmann: Bindungen - das Gefüge Psychischer Sicherheit, Klett-Cotta
P. Fonagy: Bindungstheorie und Psychoanalyse, Klett-Cotta
Gruß,
Branden

Hallo Branden,

danke für Deinen fachkundigen Rat! Vor allem Grossmann sieht hochinteressant für mich aus, und da werd ich eine ganze Weile dran lesen.

Noch einen schönen Abend!

Jule

Hallo nochmal, Jule

danke für Deinen fachkundigen Rat!

Aber gerne doch!

Vor allem Grossmann sieht
hochinteressant für mich aus, und da werd ich eine ganze Weile
dran lesen.

Ja, das ist das ganz dicke Buch.
Ich persönlich schätze oftmals mehr den Blick von außen (der ist nicht so "ethnozentrisch *gg*), also in diesem Fall mehr den Vergleich von Fonagy. Die Bindungstheoretiker kochen halt -wie andere auch- ein bißchen viel im eigenen Saft und sind fasziniert von ihrem (vermeintlich neuen) Ansatz. Der Ansatz ist ja nicht schlecht, nur nicht so arg neu, denn die Psychoanalyse hat ihn im Grunde schon mit drin gehabt. Er wurde nur von den Bindungstheoretikern ausgebaut.
Das ist meines Erachtens oft so gewesen, dass ein Baustein des großen psychoanalytischen Denkgebäudes von Anderen zu einem neuen Baustein aufgeblasen wurde, siehe Wilhelm Reich, C.G. Jung etc.
Es grüßt dich
Branden

Hallo Branden,

Ich persönlich schätze oftmals mehr den Blick von außen (der
ist nicht so "ethnozentrisch *gg*), also in diesem Fall mehr
den Vergleich von Fonagy. Die Bindungstheoretiker kochen halt
-wie andere auch- ein bißchen viel im eigenen Saft und sind
fasziniert von ihrem (vermeintlich neuen) Ansatz. Der Ansatz
ist ja nicht schlecht, nur nicht so arg neu, denn die
Psychoanalyse hat ihn im Grunde schon mit drin gehabt. Er
wurde nur von den Bindungstheoretikern ausgebaut.

Ja, klar. Aber mir scheint, sie haben das schön ausgedrückt.

Ich muss mal schauen, ob ich in eine Bibliothek oder spezialisierte Buchhandlung komme, wo ich beide mal anschauen kann.

Nochmal einen schönen Gruß,

Jule